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"Pfiffig sein, viel arbeiten und Leidenschaft zeigen"

Am Sonntag, 8. November 2015, um 13.30 Uhr startet für die Roten Teufel die Partie gegen Leipzig. Was Cheftrainer Konrad Fünfstück in der Pressekonferenz vor dem 14. Spieltag zu sagen hatte, gibt es für alle hier zum Nachlesen.

Cheftrainer Konrad Fünfstück über…

… die Partie am Sonntag: „Am Sonntag erwartet uns ein interessantes Spiel. Es ist eine Reise zum Spitzenreiter und eine Reise zu einer Mannschaft, die sicherlich von der individuellen Qualität her mit das Beste ist, was die Zweite Liga zu bieten hat. Für jeden meiner Spieler ist es etwas Besonderes, sich mit dieser Mannschaft zu messen.“

… die personelle Situation: „Leider gibt es für Sonntag einige weitere Ausfälle. Marcel Gaus, Marcus Piossek und Markus Karl können uns nicht nach Leipzig begleiten. Aber ich bin trotzdem zuversichtlicht. Die Mannschaft, mit der wir auflaufen werden, ist eine Mannschaft mit Qualität und eine Mannschaft, die schon das eine oder andere Spiel in der Zweiten Liga bestritten hat. Wenn ich sehe, mit welchem Engagement die Mannschaft während der Trainingswoche auf dem Platz steht, brauchen wir uns in Leipzig keine Gedanken zu machen. Wir müssen schauen, dass wir in Leipzig gut verteidigen und gut in den Zweikämpfen arbeiten. Vor allem fordere ich, dass wir über 90 Minuten konzentriert sind und die individuellen Fehler minimieren. Dann bin ich überzeugt davon, dass wir am Sonntag ein gutes Spiel abliefern werden.“


… die aktuelle Arbeit mit den Spielern: „Das Entscheidende ist, dass wir den Spielern immer wieder vor Augen führen müssen, dass es Situationen gibt, die unangenehm sind, aber man trotzdem nicht stehen bleiben darf. Ich vergleiche das gerne mit einem Marathonlauf: Es ist ein langer Weg und man muss schauen, dass man nicht aufgibt, hart arbeitet und fleißig ist. Es gibt Phasen, in denen ist es einfacher, aber es gibt auch Phasen, die schwieriger sind. Durch die Ausfälle werden auch Spieler in den Kader rücken, die das Ziel haben, sich weiter zu entwickeln. Ich glaube fest an diese Mannschaft und dass sie sich so präsentieren wird, wie wir es uns vorstellen.“

… die Einstellung für das Spiel: „Von einem Teamabend hat noch keine Mannschaft drei Punkte geholt. Das Einzige, was uns hilft, ist das Training und die tägliche Arbeit mit der Mannschaft. Das ist das was zählt und ich glaube jeder, der bei den Trainingseinheiten zuschaut, sieht wie intensiv jede Einheit ist und dass wir einen klaren Plan haben, wie wir am Sonntag spielen wollen. Dabei schauen wir nicht aus das, was um uns herum geschieht. Die Mannschaft ist in sich geschlossen und möchte nichts anderes, als sich aus der Situation zu befreien.“

… über den Kader für Leipzig: „Wir werden die heutige Trainingseinheit noch einmal abwarten. Die Defensive ist durch die personellen Ausfälle ausgedünnt, sodass einige aus der U23 nachrücken. Mit Robin Koch und Johannes Reichert haben wir zwei Spieler, die wir im Blick haben. Die Außenbahn ist durch den Ausfall von Marcus Piossek und Marcel Gaus auch etwas abhanden gekommen. Da müssen wir schauen, wie wir das lösen werden.“

…die Haltung der Fans zum Spiel gegen Leipzig: „Ich kann nur die Dinge beeinflussen, die in meiner Hand liegen. Das ist die tägliche Arbeit mit den Spielern auf dem Platz. Ich bin sehr glücklich, wenn wir den Support der Fans bekommen, denn wir haben fantastische Fans. Aber ich freue mich auch für meine alte Mannschaft, die U23, die im kommenden Spiel von allen daheimbleibenden Fans besonders viel Unterstützung bekommen. Außedem werden uns immerhin rund 600 Fans nach Leipzig begleiten. Es gibt viele Vereine in der Zweiten Bundesliga, bei denen das zu keinem Spiel der Fall ist.“

… über die Philosophie von Leipzig: „Jeder Verein hat eine andere Philosophie und geht mit den Möglichkeiten, die ihnen zur Verfügung gestellt werden, anders um. Wir in Kaiserslautern müssen unseren eigenen Weg gehen, es macht keinen Sinn auf andere Vereine zu gucken. Wir müssen unsere eigene Identität finden, unseren eigenen Weg gehen. Wir müssen pfiffig sein, viel arbeiten und viel Herzblut investieren. Und vor allem müssen wir eins: Zusammenstehen mit den Fans, mit der Mannschaft und dem Verein.“