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Im zweiten Spiel der erste Dreier: 2:1 in Aalen!

Der FCK gewinnt sein erstes Auswärtsspiel der Saison beim VfR Aalen mit 2:1. Zweifacher Torschütze auf der Ostalb war Albert Bunjaku. Gegen einen starken Aufsteiger mussten die Roten Teufel jedoch alles geben.
VfR Aalen - FCK

Zum ersten Auswärtsspiel der neuen Spielzeit zog es die Roten Teufel zum VfR Aalen. In der beschaulichen Ostalb wartete mit dem Aufsteiger auch der aktuelle Tabellenführer der zweiten Bundesliga. FCK-Chefcoach Franco Foda nahm im Vergleich zum Saisonauftakt gegen Union Berlin nur eine personelle Veränderung vor. Der wiedergenesene Jan Simunek stand für Anthar Yahia in der Startformation.

Vor 12.038 Zuschauern in der gut gefüllten Scholz-Arena, darunter rund 3.000 lautstarke FCK-Anhänger, hatten die in den roten Trikots auflaufenden Lautrer die erste Möglichkeit, doch der Schuss von Mo Idrissou aus rund 20 Metern strich knapp am Kasten vorbei (8.). Dennoch gehörten die Anfangsminuten den Gastgebern, die hier alles andere als abwartend agierten und nach 15 Minuten bereits vier Eckbälle und den ein oder anderen gefährlichen Torschuss verzeichnen konnten. Nach 17 Minuten dann aber die Führung für die Gäste. Albert Bunjaku wurde im Aalener Strafraum gelegt, Schiedsrichter Daniel Siebert zeigte folgerichtig auf den Elfmeterpunkt. Der Gefoulte schoss wider aller Regeln selbst und jagte die Kugel unhaltbar unter die Latte zum 1:0 für den FCK. Der Bundesliga-Absteiger bekam die Partie nun zusehends mehr in den Griff, musste aber kurz darauf den Ausgleich hinnehmen. Wieder war es ein Elfmeter, diesmal für die Gastgeber. Nachdem Jan Simunek eine Flanke mit dem Kopf klären konnte und der Schiedsrichter bereits auf Abstoß entschieden hatte, wurde dieser von seinem Kollegen an der Seite über ein angebliches Handspiel des Tschechen informiert und entschied auf Strafstoß. Dausch verwandelte sicher und ohne Chance für Tobi Sippel zum Ausgleich (25.).

Es entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie, in der beide Teams engagiert nach vorne spielten. Für den FCK sprang aber zunächst nicht mehr als ein Abseitstor durch Idrissou heraus. Auf der anderen Seite musste Tobi Sippel im Lautrer Kasten nach 34 Minuten eine Glanzparade auspacken, um den Schuss von Lechleiter gerade noch zu Ecke klären zu können. Kurz vor dem Halbzeitpfiff die erneute Führung für den FCK, bei dem diese Saison die Stürmer endlich wieder zu treffen scheinen. Mo Idrissou setzte sich im Mittelfeld gleich gegen mehrere Gegenspieler durch, spielte einen Traumpass auf Albert Bunjaku, der Bernhardt im Ahlener Tor keine Chance lies und zum 2:1 für die Roten Teufel einschob. Kurz darauf beinahe der dritte Lautrer Treffer, doch Hendrick Zuck traf die Kugel nach Vorarbeit von Enis Alushi aus guter Position nicht richtig. Mit der 2:1-Führung für die Pfälzer ging es in die Halbzeitpause.  

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine. Der erste Torschuss gehörte dem  FCK, doch Zuck scheiterte aus der Drehung am Aalener Keeper. Die Gastgeber blieben weiterhin in ihren Offensivaktionen gefährlich, schalteten schnell um und zeigten sich als eingespieltes Team. Viel Arbeit für die Defensive des FCK, die sich jedoch auf einen sicheren Tobi Sippel verlassen konnte. Die Gäste aus der Pfalz lauerten indes auf Konter, kamen jedoch zunächst aufgrund von Ungenauigkeiten im Spielaufbau nicht zum Abschluss. Nach 70 Minuten reagierte Franco Foda, brachte Kostas Fortounis für Gil Vermouth und kurz darauf Dominique Heintz für Alexander Bugera. Der VfR Aalen blieb jedoch gefährlich, konnte immer wieder Druck aufbauen und hatte durchaus Möglichkeiten zum Ausgleich. Beim FCK häuften sich die Abspielfehler, die den Aufsteiger immer wieder zu gefährlichen  Offensivaktionen einluden.

Kurz vor Ende der Partie der dritte Wechsel auf Seiten der Gäste. Anthar Yahia kam für Matze Abel in die Partie. Der Druck der Aalener nahm gegen Ende etwas ab, so dass nichts mehr anbrannte und der FCK die ersten drei Punkte der Saison einfahren konnte. Dies war jedoch ein hartes Stück Arbeit gegen einen starken Aufsteiger. Nach dem kommenden Pokalspiel in Rostock heißt der nächste Gegner der Pfälzer 1860 München.


 

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