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Samstag, 15.30 Uhr: Härtetest gegen Ingolstadt

Nach dem 3:0-Erfolg am Mittwoch beim luxemburgischen Meister CS Fola Esch wartet auf die Roten Teufel im zweiten Vorbereitungsspiel der Winterpause ein ungleich schwererer Härtetest. Am Samstag, 16. Januar 2016, geht es im Fritz-Walter-Stadion gegen den Bundesliga-Aufsteiger FC Ingolstadt.

Die Schanzer haben in der vergangenen Spielzeit den großen Coup geschafft und sind - auch zum Leidwesen des FCK - als Meister ins Fußball-Oberhaus aufgestiegen. Dort schlägt sich die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl nach der ersten Halbserie mehr als beachtlich und belegt nach 17 Partien den elften Platz. Mit 20 Zählern hat der FCI die Hälfte der begehrten 40 Punkte bereits im Sack. Wobei vermutlich auch in dieser Saison deutlich weniger Zähler für den Nichtabstieg reichen werden.

Was noch nicht ganz so gut passt im Spiel der Schanzer ist die Offensive, die mit mageren elf Törchen die schwächste der Liga ist. Entsprechend sind die Oberbayern auf der Suche nach einer Verstärkung für den Angriff. Gleichzeitig könnte der ein oder andere Spieler den Verein in der Winterpause auch noch verlassen.

Auf jeden Fall wollen die Verantwortlichen beim Unternehmen Klassenerhalt nichts dem Zufall überlassen, und so nahmen die Ingolstädter früher als die meisten Konkurrenten die Vorbereitung auf die Rückrunde auf. Die beginnt bereits zwei Wochen vor der Zweiten Liga am 22. Januar 2016. Entsprechend hat die Mannschaft auch schon ein Testspiel mehr absolviert als die Roten Teufel und ließ einem 1:1 gegen den Drittligisten VfR Aalen einen knappen 1:0-Erfolg gegen den Karlsruher SC folgen.

FCK-Cheftrainer Konrad Fünfstück sind solche Härtetests natürlich besonders genehm, kann er doch so noch vor dem Start ins Trainingslager nach Spanien einen guten Eindruck vom Leistungsstand seiner Spieler gewinnen. Denn auch wenn sich der Coach mit dem Aufgalopp gegen Fola Esch insgesamt zufrieden zeigte, war die Partie gegen die Luxemburger eher noch kein echter Gradmesser.