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Die Annere: 1.FC Heidenheim

Mit dem 1. FC Heidenheim haben die Roten Teufel in dieser Saison noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel im August reiste der FCK mit zwei Siegen und zwei Unentschieden im Gepäck auf die Ostalb. Dort kontrollierten die Gäste die Partie zunächst klar, gingen auch in Führung und unterlagen am Ende doch mit 1:3. Ein Resultat, das die Lautrer auf dem Betzenberg nun unbedingt umdrehen möchten.

Dass Partien gegen Heidenheim allerdings alles andere als ein Selbstläufer sind, haben die Württemberger schon in der vergangenen Saison als starker Aufsteiger in die Zweite Liga unter Beweis gestellt. Und auch im zweiten Jahr nach dem Sprung ins Unterhaus läuft es gut. In der Liga wahrte das Team von Trainer Frank Schmidt bislang stets einen Sicherheitsabstand zu den gefährdeten Plätzen, im Pokal endete die Saison für Heidenheim gerade erst im Viertelfinale gegen Hertha BSC.

Als sportlicher Vater des Erfolgs gilt zweifelsohne Trainer Schmidt, der den Verein in wenigen Jahren aus der Oberliga bis ins Fußball-Unterhaus geführt hat. Dort will sich der Verein mittelfristig etablieren, auch wenn mit Florian Niederlechner der erfolgreichste Torschütze der Vorsaison den FCH im Sommer verlassen hat. Beim Unterfangen, die durch den Abgang des Torjägers entstandene Lücke zu schließen, besserten die Verantwortlichen in der Winterpause nun ein weiteres Mal nach und verpflichteten mit Bard Finne vom 1. FC Köln sowie Denis Thomalla von Lech Posen (Leihe) zwei neue Stürmer. Bereits für die kommende Saison sicherte man sich zudem die Dienste von John Verhoek vom FC St. Pauli. Daniel Frahn (Chemnitzer FC), Adriano Grimaldi (Preußen Münster) und Andreas Voglsammer (Arminia Bielefeld) haben die Offensivabteilung der Ostalbstädter im Gegenzug verlassen.

Natürlich noch da ist derweil mit Marc Schnatterer so etwas wie der “Mister 1. FC Heidenheim”. Der Kapitän, der sich ebenso wie Trainer Schmidt bis 2020 an den Club gebunden hat, trug seit 2008 in mehr als 200 Partien das Trikot des FCH und markierte alleine in der vergangenen Saison elf Tore und elf Vorlagen. Auch in der laufenden Spielzeit hat Schnatterer schon wieder geglänzt. Nicht zuletzt zum Leidwesen des FCK - im Hinspiel markierte Schnatterer mit einem satten Distanzschuss das zwischenzeitliche 2:1.