Ivo Ilicevic wechselt den Arbeitsplatz. „Hallo, ich bin der Neue“, stellt er sich Gastgeber Daniel Rittersbacher, Geschäftsführer des renommierten Autohauses an der Pariser Straße in Kaiserslautern vor.

Seine lockere und unkomplizierte Art kommt an. Der Fußballprofi aus dem
Fernsehen zeigt sich als ganz normaler Junge. Seine Leidenschaft für Autos
hat den 22-Jährigen hier her geführt, in die Werkstatt, um einen Blick in
das Innere der Fahrzeuge zu werfen. „Ich bin schon ein kleiner Autofreak,
das kommt vielleicht auch daher dass mein älterer Bruder Karosseriebauer
ist. Autos haben mich schon immer fasziniert, vor allem die Technik und
die Schnelligkeit.“ Technik und Schnelligkeit, von null auf hundert in wenigen
Sekunden, das erinnert natürlich auch an sein Spiel auf dem Feld. „Ich
suche auf dem Platz gerne den Abschluss, dass gehört zu meinem Spiel.
Ich bin ein Offensivspieler, gehe in eins gegen eins Situationen, mache viele
Dribblings, da muss man natürlich die technischen Fähigkeiten mitbringen“.
Vier Spiele für die Roten Teufel in der zweiten Bundesliga, zwei Tore, schnell
hat der Neuzugang beim FCK auf sich aufmerksam gemacht. Von null auf
hundert.

Werkstatt-Umkleideraum statt Fußballer- Kabine – für Ivo Ilicevic ist die
Umstellung kein Problem. In seiner noch jungen Karriere hat er schon einige
Stationen hinter sich. Mit 7 Jahren hat er beim FC Südring Aschaffenburg
das Fußballspielen angefangen, mit 10 Jahren ging es dann zur großen Viktoria,
dem wichtigsten Verein in seinem unterfränkischen Geburtsort. Über den
Verein informiert er sich noch heute. „ Ich habe dort die komplette Jugend
durchlaufen. Die Viktoria ist mein Heimatverein, natürlich interessiert mich
noch wie sie gespielt haben.“ Besonders gefreut hat er sich daher, als er
beim Spiel in Ahlen zum ersten Mal die „Aschaffenburg“-Fahne am Zaun des
FCK-Fanblocks sah. Ein Stück Heimat für einen, der mit 22 Jahren schon viel herumgekommen ist. Aschaffenburg, Darmstadt, Fürth, Bochum – und nun Kaiserslautern. „Ich war in den letzten Jahren viel unterwegs, mein Ziel ist es aber, künftig auch längerfristig bei einem Verein zu bleiben. Sowas wie hier beim FCK habe ich zuvor noch nie erlebt. Das Stadion, das Umfeld, die Fans. Eine Steigerung gibt es kaum. Ich könnte mir vorstellen länger hier zu bleiben“, zeigt der quirlige Mittelfeldspieler, dass er sich in der Pfalz
wohl fühlt.

„Für uns war es eine Selbstverständlichkeit Ivo Ilicevic die Möglichkeit zu geben, einmal in die Rolle des Mechanikers zu schlüpfen. Schließlich sind viele unserer Mitarbeiter große FCK-Fans. Und wie der FCK sind auch wir ein traditionelles Unternehmen in Kaiserslautern“, erklärt Geschäftsführer Daniel Rittersbacher. Seit 1924 existiert das Autohaus bereits, dass die Marken VW, Audi, Porsche, Seat und Kia anbietet. 150 Angestellte arbeiten allein in der Niederlassung in der Pariser Straße. Heute bekommen sie Zuwachs, quasi
ein Ausleihgeschäft. Zusammen mit Werkstattleiter Manfred Klemm, der
bereits seit 1983 im renommierten Autohaus arbeitet, betritt Ivo Ilicevic
sein Spielfeld. Die Werkstatt des Autohauses. Nicht halb so groß wie
ein Fußballplatz, aber wie das Fritz-Walter-Stadion mit langer Geschichte.
Seit 1957 wird hier geschraubt.

Auf dem Boden bleiben, auch für Ivo Ilicevic wichtig. Zu seiner Zeit in Aschaffenburg machte er eine Ausbildung als Industriekaufmann bei der Firma
Frankenstolz, damals Sponsor bei Viktoria Aschaffenburg. Als er jedoch die
Chance bekam, den Traum vom Berufsfußballer in die Realität umzusetzen
und der Wechsel zu Darmstadt 98 bevorstand, musste er diese leider abbrechen.
„Das war ärgerlich, aber die Chance wollte ich wahrnehmen, dass
war immerhin die A-Junioren Bundesliga“, erklärt er. Dass er die richtige Entscheidung traf, zeigte sich bereits ein halbes Jahr später, als er vom Coach
der Lilien, FCK-Meisterspieler Bruno Labbadia, in die erste Mannschaft berufen
wurde.

Und schnell ging es weiter nach oben. Nächste Station war Bochum, der VfL, die Erste Liga. Der Traum vom Profifußballer wurde Realität. Manager
beim VfL Bochum war damals kein geringerer als Stefan Kuntz. Im ersten
Jahr in Bochum lief es richtig gut, 20 Einsätze und zwei Tore standen am
Ende der ersten Saison in Deutschlands höchster Spielklasse zu Buche.
Im zweiten Jahr gab es dann ein paar Probleme. „Ich habe nicht mehr das
hundertprozentige Vertrauen des Trainers gespürt, was gerade für einen
jungen Spieler sehr wichtig ist. Und da ich unbedingt spielen, hab mich dann
zum Wechsel nach Fürth entschieden und der Verein hat mich ausgeliehen.“
Was sicherlich auch am damaligen Trainer der Franken lag, denn zu Bruno
Labbadia hat der 22-Jährige eine ganz besondere Verbindung. „Er hat mir den
Sprung in den Profifußball ermöglicht, daher habe ich ihm natürlich viel zu
verdanken“.

Es folgten eineinhalb Jahre in Fürth, dann ging es in die Pfalz. „Als Stefan Kuntz anrief, der mich ja bereits von Darmstadt nach Bochum geholt hatte, und mich fragte ob ich denn zu einem guten Verein wechseln möchte,
da habe ich trotz anderer Angebote nicht lange überlegt. Ich war mir sicher
dass ist der richtige Schritt, und bisher gibt es daran auch keinen Zweifel“,
zeigt er sich sehr zufrieden über seine Entscheidung. Sein erstes Spiel
auf dem Betzenberg bestritt er im Trikot der Roten Teufel. „Beim Spiel mit
Fürth in Kaiserslautern war ich verletzt und auch bei den Vorbereitungsspielen
war ich noch nicht dabei. Mein erstes Mal im Fritz-Walter-Stadion war zum
Saisonauftakt.“ Und da lief es nahezu perfekt, gleich zum Einstand der erste
Sieg, dazu ein Tor gegen den Ex-Verein, Einstand nach Maß. „Das war ein tolles
Gefühl, vor diesem Publikum zu spielen und gleich ein Tor zu erzielen“ erinnert
er sich. Von der Mannschaft fühlt er sich gut aufgenommen. „Wir haben viele
junge Spieler im Team, das erleichtert die Integration.“ Vor allem mit Sidney
Sam und Dragan Paljic versteht er sich gut, die drei vereint nicht nur die filigrane
Technik auf dem Feld. In seiner neuen Heimat hat sich die Nummer 22
gut eingelebt. „Leider hatte ich noch nicht so viel Zeit mir die Stadt genauer
anzuschauen“, gesteht er. Zeit ist für einen Fußballprofi wertvoll. Darunter leiden
auch die Hobbys. „Ich spiele gerne Billard und treffe mich gerne mit Freunden.
Zudem fahre ich oft zu meiner Familie nach Aschaffenburg. Und am liebsten verbringe ich die Zeit natürlich mit meiner Freundin Olivia, die inzwischen
bei mir in Kaiserslautern wohnt.“ Besonders beeindrucken in die Fans der
Roten Teufel. „Die sind Wahnsinn, die geben immer alles für uns“.

Alles geben muss er nun auch, denn für Ilicevic beginnt der Einsatz. Es herrscht
bereits dichtes Gedränge im Strafraum. Dutzende Autos werden bearbeitet.
„Täglich gehen bei uns rund 40 Fahrzeuge durch, und die müssen fertig
werden. Da müssen wir mit unseren 35 Mann durchgehend konzentriert bei
der Sache sein“, erklärt Werkstattleiter Klemm. Für den Nachwuchsschrauber vom  Betze heißt es nun rein ins Getümmel. Ob Stoßstange abmontieren, eine Anhängerkupplung befestigen, Ölwechsel oder sonstige anfallende Arbeiten, der
Profi packt ordentlich zu und zeigt auch am Werkzeug die richtige Technik. Und
wie beim FCK schafft Ivo Ilicevic auch hier schnell den Anschluss ans Team.
„Der macht seine Sache richtig gut, der kann ruhig hier bleiben“, zeigt sich KFZ-Mechatroniker Thorsten Wilhelm, eingefleischter Fan der Roten Teufel, vom
Besuch vom Betze beeindruckt. „Und der spricht ja auch deutsch, dabei ist er
doch Kroate“, zeigt man sich erstaunt.

Auch wenn Ivo Ilicevic noch nie in seinemHeimatland gelebt hat, fühlt er sich dennoch als Kroate Seine Eltern sind in Bosnien geboren und haben den kroatischen Pass, große Teile seiner Verwandtschaft leben in Bosnien und Kroatien. So oft wie möglich besucht er daher sein Heimatland. „Im Alter von 15 Jahren habe ich mal kurz mit dem Gedanken gespielt, den Deutschen Pass zu beantragen, habe mich dann aber für Kroatien entschieden, das war eine Herzenssache“, macht er seine Verbundenheit mit dem Heimatland seiner Eltern deutlich. Auch aus fußballerischer Sicht scheint er die richtige Wahl getroffen zu haben. Für die U21 Kroatiens hat er in nur elf Spielen acht Tore erzielt. „Dort habe ich meist zentral gespielt und hatte das volle Vertrauen des Trainers, da lief es richtig gut“, zeigt er sich stolz, für sein Land spielen zu dürfen. Bereits zweimal wurde er von Coach Slaven Bilic ins Aufgebot der A-Nationalmannschaft berufen. Zu einem Einsatz kam es bisher noch nicht, auch weil sich der Offensiv-Allrounder einmal kurz zuvor verletzte. „Mit der Nationalmannschaft einmal bei der WM zu spielen wäre natürlich ein Traum. Aber zunächst will ich meine
Ziele beim FCK verwirklichen. Zunächst heißt dies bis zuletzt oben mitspielen,
alles andere wird sich zeigen“, macht Ilicevic deutlich, dass er keineswegs
droht abzuheben.

Die Familie als großer Rückhalt ist für ihn dabei sehr wichtig. So besucht er nicht nur regelmäßig seine Eltern in Aschaffenburg, auch waren alle seine vier Geschwister natürlich schon auf dem Betzenberg zu Besuch. Die Besuche in der Heimat geben ihm auch die Möglichkeit, sein kroatisch regelmäßig aufzufrischen. „Meine Eltern reden kroatisch, ich versuche das dann auch,muss jedoch manchmal in deutsch antworten“. Umso besser für Ilicevic, dass er mit Srdjan Lakic einen Landsmann in der Mannschaft hat und sich auch mit Dario Damjanovic, Dragan Paljic und Daniel Pavlovic in seiner Heimatsprache unterhalten kann.

„Ich bin eher ein lustiger Typ, habe immer viel Spaß und mache ab und an auch mal etwas Blödsinn.“, beschreibt sich der Mittelfeldspieler. Seine lustige Seite spiegelt sich auch in seiner Leidenschaft für die Comedy-Serie „King of Queens“ wieder. „Ich schaue eigentlich nicht viel fern, aber eine Folge King of Queens muss ich jeden Abend schauen. Auch wenn ich alle Folgen natürlich schon kenne, das muss einfach sein.“ Nahezu verlegen wirkt er daher, als das Thema auf seine eher unlustige Rote Karte beim Pokalspiel in Braunschweig kommt. Die Szene hat er sich danach nicht mehr angesehen. „Das war die allererste Rote Karte in meiner Karriere, ich kam einfach zu spät. Eigentlich spiele ich selten foul und bin auch nicht unbeherrscht“, stellt er klar, dass er auf dem Platz kein Hitzkopf ist. Auch wenn er viel einstecken muss. „Bei meiner Spielweise und den Dribblings und Zweikämpfen bekomme ich natürlich so einiges auf die Knochen. Da fällt es manchmal schwer ruhig zu bleiben, weil auch viel Emotionen im Spiel sind. Aber ich möchte ja das Team nicht schwächen.“

Das Team verstärkt hat er auf jeden Fall auch im Autohaus Rittersbacher.
Und zeigt großen Respekt für seine neuen Kollegen. „Wir sind beim Training
täglich draußen, hier wird ebenso hart gearbeitet, und das in der Hitze, vom
dem was die Leute hier leisten bin ich echt beeindruckt.“ So ganz neu war
das Terrain für ihn dann doch nicht. „Mit 16 habe ich mal ein zweiwöchiges Praktikum als KFZ-Mechaniker gemacht“, verrät Ivo Ilicevic am Ende, ehe er den
grauen Arbeitsanzug wieder gegen das Trikot eintauscht. Denn darin sehen ihn
die Fans des FCK doch am liebsten.

Zum Porträt gibt es auch einen Videobeitrag: www.fck-tv.de

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