Wenn von großen Torhütern des 1. FC Kaiserslautern die Rede ist, werden sofort die Namen Ronnie Hellström und Gerry Ehrmann genannt. Zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist hingegen der Torwart der Walter-Mannschaft, Willi Hölz, der mit seinem FCK 1953 deutscher Meister wurde und außerdem 1948, 1954 und 1955 im Endspiel um die deutsche Meisterschaft stand.

Am 16. April 1929 wurde Hölz in Frankenthal geboren. In seiner Heimatstadt entdeckte er seine Liebe zum Fußballspielen und beim VfR Frankenthal wurde man bald auf seine Befähigung zum Torhüter aufmerksam. Auch Fritz Walter überzeugte sich vom Können des jungen Tormannes und holte den 18- jährigen Hölz auf den Betzenberg. Beim FCK wurde er bald Stammtorhüter und erlebte im August 1948 seinen ersten Endspieleinsatz gegen den 1. FC Nürnberg. Im Jahre 1950 erfuhr seine Karriere durch eine Meniskusverletzung eine Unterbrechung. Der FCK verpflichtete Karl Adam während seiner Verletzungspause und Willi Hölz wechselte zu Wormatia Worms. Doch nach zwei Jahren kehrte er in sein Tor auf dem Betzenberg zurück.

1953 erlebte er im Berliner Olympiastadion den Höhepunkt seiner Karriere. Mit dem 4:1-Erfolg über den VfB Stuttgart wurde Hölz mit seinem FCK deutscher Meister. Auch 1954 und 1955 stand er mit der Walter-Mannschaft im deutschen Meisterschaftsendspiel, doch beide Male reichte es nur zur Vize-Meisterschaft.

1957 drehte der Südwestfunk einen Film über Trainingsmethoden beim 1. FC Kaiserslautern („Das vernagelte Tor“). Noch heute kann man sich beim Studium des Filmes von der Sprungkraft und Reaktionsschnelligkeit des Willi Hölz überzeugen, dessen Spezialität überdies seine kraftvolle, gezielte Faustabwehr war.

Bis 1961 hütete Willi Hölz zuverlässig das Tor des FCK in 290 Oberliga- und Endrundenspielen, ehe er dem jungen Wolfgang Schnarr den Vortritt als „Nummer Eins“ lassen musste. Hölz folgte erneut dem Ruf seines ehemaligen Kapitäns Fritz Walter und wurde von 1962 bis 1966 Torwart des ambitionierten Dorfvereins SV Alsenborn. Gemeinsam mit seinen früheren FCK-Kameraden Otto Render und Gerhard Ahrens trug Willi Hölz wesentlich zu den drei Aufstiegen des SVA bis zur Regionalliga und somit zum ersten Teil des „Wunders von Alsenborn“ bei.

In Alsenborn wurde Willi Hölz ansässig; er führte hier als Modellbauer einen angesehenen Betrieb. Am 28. August 2010 ist er im Alter von 81 Jahren verstorben – betrauert von zahllosen Freunden und Weggefährten in der ganzen Pfalz.

Seine Leistungen, seine geradlinige Persönlichkeit und sein Humor verdienen es, dass er als einer der großen Torhüter in der Geschichte des 1. FC Kaiserslautern unvergessen bleibt.

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