Öffnungszeiten des FCK-Museums im Juli 2024

Auch im Juli ist das FCK-Museum an ausgewählten Tagen wieder für Euch geöffnet.

Erlebt die einzigartige Geschichte des 1. FC Kaiserslautern im FCK-Museum voller Tradition, Erfolge, Leidenschaft und Anekdoten. Hier erhält der FCK den ganz besonderen Geist des Vereins spür- und nahbar für Fans und Fußball-Interessierte am Leben.

Das Museum bietet Einblicke in die große und vielseitige Historie des FCK – von der Vereinsgründung über die Glanzzeit Fritz Walters, der mit seinem Kameraden Fußballgeschichte schrieb, bis hin zu den Erfolgen und Tragödien der letzten Jahrzehnte.

Ihr könnt uns an folgenden Tagen zu diesen Uhrzeiten besuchen:

Mittwoch, 03.07., 14 – 18 Uhr

Sonntag, 07.07., 12 – 16 Uhr

Sonntag, 14.07., 12 – 16 Uhr

Samstag, 21.07., 12 – 16 Uhr

Sonntag, 28.07., 12 – 16 Uhr

 

Für Erwachsene kostet der Eintritt ins Museum 4 Euro. Personen mit Ermäßigungsanspruch (u.a. Vereinsmitglieder) zahlen 2 Euro.

Der Zutritt ist dabei über Block 18 (Osttribüne) möglich.

Kommt vorbei, das Museumsteam freut sich über Euren Besuch!

 

 

 

 

FCK-Museum besucht Miroslav Kadlec

Bereits seit letztem Jahr bietet der 1. FC Kaiserslautern offiziell die Möglichkeit, eine der kostbaren Trophäen – die Replik der Meisterschale oder die Replik des DFB-Pokals – aus dem Bestand des FCK-Museums zu Fanclub-Jubiläen, Firmenfeiern oder anderen besonderen Anlässen auszuleihen. So gastierte die DFB-Pokal-Replik bereits in Landstuhl, Hütschenhausen, Schifferstadt, München und Edigheim. Nach den Pfingstfeiertagen traten gleich zwei der glanzvollen Exponate eine weitere Reise in die Fremde an. Eine weite Reise. Nach Tschechien. Nach Prag.

Am 22. Mai 2018 feierte der Sport-Vermarkter SPORT INVEST in der tschechischen Hauptstadt sein 20-jähriges Firmenjubiläum. Seit Jahren ist dort ein ehemaliger Spieler des 1. FC Kaiserslautern als Scout tätig. Miroslav Kadlec, der mit dem FCK zweimal Deutscher Meister und DFB-Pokalsieger wurde.

Als eines von vielen Highlights hatte die Marketingabteilung der namhaften tschechischen Agentur für die Gäste am Jubiläums-Abend auch eine Medaillen- und Trophäen-Ausstellung geplant. Gezeigt werden sollten Exponate, die mit SPORT INVEST irgendwelche Berührungspunkte haben. Seien es sportliche Erfolge, die von SPORT INVEST betreute oder geförderte Teams oder Sportler errungen haben oder die mit aktuellen oder ehemaligen namhaften Mitarbeitern des Unternehmens untrennbar verbunden sind. „Da ich 8 Jahre in Kaiserslautern gespielt habe und nun seit Jahren für das Unternehmen arbeite, war es naheliegend, dass auch von den Erfolgen des FCK hier etwas gezeigt werden sollte“, erläuterte Miro Kadlec die Beweggründe, die beiden Exponate vom Lauterer Betzenberg an die Moldau zu holen.

So machten sich am Dienstag zwei ehrenamtliche Helfer im Morgengrauen zusammen mit zwei Trophäen, diversen Dekorationsutensilien und reichlich Infomaterial auf den Weg Richtung Osten. Nach sechs Stunden Fahrt bei strahlendem Sonnenschein erreichte der außergewöhnliche Transport dann die tschechische Hauptstadt.

Die Verantwortlichen von SPORT INVEST hatten sich eine einzigartige und ganz besondere Location für ihr Firmenjubiläum ausgesucht. Občanská plovárna, wörtlich übersetzt „Bürgerliches Schwimmbad“, heißt der langgestreckte Bau aus dem 19. Jahrhundert. Die historische Anlage liegt malerisch zwischen der Straka-Akademie (Sitz der tschechischen Regierung) und der Böhmischen Brücke direkt am nördlichen Flussufer. Der zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaute Komplex ist das älteste erhaltene Spa in Prag, wobei die Ursprünge der Anlage bereits auf das frühe 17. Jahrhundert zurückgehen. Heute gilt die beliebte Eventlocation als Nobel-Club mit Fünf-Sterne-Restaurant, die auch immer wieder Schauplatz unterschiedlichster Veranstaltungen aus Kultur, Politik oder Sport ist.

Bei ihrer Ankunft erwartete die Helfer des FCK-Museumsteams hektische Betriebsamkeit. Für die Repliken des DFB-Pokals und der Meisterschale von 1998 war bereits ein Platz in einer eigens für den Abend eingerichteten „Hall of Fame“ vorbereitet, wo mehr als 50 weitere Trophäen in Form von Pokalen, Cups und unzähligen Medaillen die Arbeit und die daraus entstandenen Erfolge und Ergebnisse aus 20 Jahren Firmengeschichte von SPORT INVEST repräsentierten. Mittendrin der 1. FC Kaiserslautern, vertreten durch die beiden Trophäen, Bildmaterial und reichlich Lesestoff. Drumherum wurde überall noch gerückt, geputzt und vorbereitet, wurden Gläser aufgetischt, Teppichböden gesaugt und aufgeräumt.

Bereits vor 18 Uhr stellten sich die ersten Gäste ein. Mit einer der ersten war dann auch Miro Kadlec in Begleitung von Sohn Michal. Trotz der vielen Telefonate in den Tagen davor, das Wiedersehen mit einem unserer Helden von damals war auch für die beiden Museums-Helfer ein ganz besonderer Moment. Immerhin ist es 20 Jahre her, dass man mal die Gelegenheit hatte entspannt miteinander zu plaudern. Rechtzeitig vor dem offiziellen „Anpfiff“ der Veranstaltung signierte Miro noch einiges an Bildmaterial und stand für ein kleines Fotoshooting parat. Er sei sehr stolz, dass in der Reihe der dort ausgestellten Trophäen nun auch sein Name und der Name seines einstigen Vereins sichtbar und präsent sei, zeigte sich der einstige Libero des FCK beglückt darüber, dass die Ausleihe der Trophäen aus dem FCK-Museum auch über Ländergrenzen hinweg reibungslos geklappt hat. Auch, weil der Präsentation der Meisterschale von 1998 in Prag eine besondere Parallelität innewohnt. 20 Jahre SPORT INVEST und 20 Jahre Deutsche Meisterschaft. Beides eng verbunden mit dem Namen Miroslav Kadlec.

So sieht Miro auch jetzt schon mit viel Vorfreude den Feierlichkeiten zum 20-jährigen Meisterjubiläum („Heimkehr der Helden“ am 8. September 2018) des FCK entgegen. Auf wen er sich denn dort ganz besonders freue? „Ganz klar, auf Otto (Rehhagel)! Das ist bestimmt das Highlight. Otto ist einfach der Beste“ (lacht). Etliche seiner Mannschaftskollegen von damals hat er tatsächlich auch bereits seit 20 Jahren nicht mehr gesehen. Da ist die Vorfreude natürlich umso verständlicher. Mit Martin Wagner gebe es gelegentlich mal telefonisch Kontakt und natürlich mit Landsmann Pavel Kuka, der am Dienstagabend leider verhindert war. Dafür tauchte sehr bald noch ein weiterer früherer Akteur im Trikot der Roten Teufel auf. Vratislav Lokvenc zeigte sich ebenfalls beeindruckt über die kleine Delegation aus Kaiserslautern. Er werde auch sicher bald mal wieder zu einem Heimspiel der Roten Teufel im Fritz-Walter-Stadion reisen. So wurden im Laufe des Abends auch viele kleine Anekdoten aus früheren FCK-Zeiten noch einmal ausgebreitet, Geschichten rund um Training oder Spielbetrieb zum Besten gegeben und viel gute Laune verbreitet.

Dass der 1. FC Kaiserslautern auch in Tschechien nach wie vor einen glanzvollen Namen hat, war immer wieder am Präsentationstisch zu spüren. Vor allem, wenn zahlreiche Jubiläumsgäste bei den Gast-Trophäen aus Lautern innehielten, ihre Kameras zückten und bei kurzen Unterhaltungen mit den Museums-Helfern ihre Bewunderung für die Roten Teufel zum Ausdruck brachten oder mit eigenen Erinnerungsgeschichten aufwarten konnten. Wie beispielsweise dem Gastauftritt des FCK bei Slavia Prag im Frühjahr 2001. Vielen ist auch die aktuelle sportliche Situation der Roten Teufel nicht entgangen. Doch überall gab es nur aufmunternde Worte und Zuspruch. Sogar aus prominentem Munde. Kein geringerer als Kult-Torhüter Petr Cech, der noch bis 2019 bei Arsenal London unter Vertrag steht, bekannte, auch den FCK regelmäßig zu verfolgen und wünschte viel Glück für die Mission Aufstieg in der kommenden Saison.

FCK-Museum am verkaufsoffenen Sonntag geöffnet

Im Zuge das verkaufsoffenen Sonntags am Sonntag, den 27. Mai 2018, öffnet auch das FCK-Museum trotz Sommerpause nochmal seine Tore. Von 12 bis 16 Uhr könnt ihr in den Museusmräumlichkeiten auf dem Betze vorbeischauen.

Am Sonntag, den 27. Mai 2018, kann wieder überall in Kaiserslautern geshoppt werden. Wenn die Geschäfte in der Innenstadt ausnahmsweise am Sonntag ihre Pforten öffnen, wird auch das FCK-Museum des 1. FC Kaiserslautern die heiligen Hallen öffnen und allen Sonntagsbummlern die letzte Gelegenheit in und vor der restlichen Sommerpause bieten, in der LOTTO Osttribüne des Fritz-Walter-Stadions vorbeizuschauen.

Der Besuch im FCK-Museum bietet den perfekten Ausgangspunkt, um sich danach in der Lautrer Innenstadt ins Getümmel zu stürzen. Besinnt Euch vor der Schnäppchenjagd auf die großartige Historie des FCK und erkundet die Ausstellungsräume, in denen sich anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Deutschen Meisterschaft von 1998 auch viele Highlights des sensationellen Erfolg finden. Der Eintritt beträgt 4 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Schüler, Studenten, Personen mit Handicap und Rentner sowie alle FCK-Mitglieder. Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.

Schaut vorbei – ab 12 Uhr freut sich das FCK-Museumsteam auf Euren Besuch!

FCK-Museumsöffnung zum Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim

Im Vorfeld des Heimspiels der Roten Teufel am Sonntag, den 6. Mai 2018 um 15.30 Uhr gegen den 1. FC Heidenheim öffnet auch das FCK-Museum für alle Stadionbesucher zum letzten Mal in dieser Saison seine Tore. Ab 13.30 Uhr stehen bis eine halbe Stunde vor Anpfiff die Türen der Ausstellung in der Lotto-Osttribüne, Block 18.1., für alle FCK-Heim- sowie alle Gastfans offen.

Wie gewohnt erwartet alle Museumsbesucher ein buntes Programm mit zahlreichen Highlights, inklusive vieler Höhepunkte anlässlich des 20-jährigen Meisterschaftsjubiläums in diesem Jahr. Viele Exponate rund um diese sensationelle Meisterschaft sind in diesem Jahr erstmals ausgestellt. Gleichzeitig bietet dieser Sonntag für alle Besucher die letzte Gelegenheit, um sich mit der Meisterschale von 1998 zu verewigen und ein Foto an einem eigens dafür eingerichteten Fotopunkt zu knipsen und mit nach Hause zu nehmen.

Auch dieses Mal wird ein Spieler der aktuellen Profi-Mannschaft der Roten Teufel vor Ort sein und gerne für Autogramm- und Fotowünsche zur Verfügung stehen.

Am 27. Mai 2018 ist das FCK-Museum im Rahmen eines Sonderöffnungstages von 12 – 16 Uhr geöffnet, bevor es sich in die Sommerpause verabschiedet.

Das FCK-Museumsteam um die Initiative Leidenschaft e. V. steht allen Besuchern in der Ausstellung für Fragen, Erläuterungen und Anekdoten rund um die über 117-jährige Vereinsgeschichte zur Verfügung. Der Eintritt beträgt 4 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Schüler, Studenten, Personen mit Handicap und Rentner sowie alle FCK-Mitglieder. Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.

Erlebt FCK-Geschichte hautnah! Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Zukunft, Nostalgie und Tradition – unterhaltsamer Museumstalk zum Jubiläum der Meisterschaft von 1998 im FCK-Museum

Historie und Realität sind am Donnerstag, dem 26. April 2018, in der Museumsloge des Fritz-Walter-Stadions unmittelbar aufeinandergetroffen. FCK-Sportvorstand Martin Bader, Aufsichtsratsvorsitzender Patrick Banf, der ehemalige FCK-Profi Andreas Buck, sowie der ehemalige Mitspieler von Fritz Walter, Gerhard Arens haben bei der „Jubiläumstalkrunde – 20 Jahre Deutsche Meisterschaft 1998“ über alte und neue FCK-Zeiten gesprochen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Torben Degen.

Die passende Eröffnung für einen munteren Betze-Talk-Abend hatte Hans Walter, Vorsitzender des Fördervereins Initiative Leidenschaft e. V. parat: „Sich mit der Geschichte zu beschäftigen, ist ein gutes Mittel gegen Resignation.“ Denn an diesem Abend trafen erfolgreiche FCK-Zeiten auf schwere FCK-Zeiten. Doch trotz der schweren aktuellen FCK-Situation formte Moderator Torben Degen zusammen mit den Talkgästen einen runden Abend, der die eine oder andere Betze-Anekdote für die rund 100 Gäste abfeuerte.

Andreas Buck, der als Flügelflitzer in der Saison 1997/98 maßgeblichen Anteil an der Meisterschaft des FCK hatte, beschrieb, welchen Draht Trainer Otto Rehhagel zum Team hatte. „Wir wollten immer gewinnen – auch im Training.“, erinnerte sich Buck. Und das taten die Roten Teufel in der legendären Meistersaison 1997/98 zu genüge. Otto Rehhagel sei damals für die Spieler wie eine Vaterfigur gewesen sagte Buck, konnte allerdings auch mal streng sein: „Ich habe mal zu Otto gesagt, dass wir doch was an der Spielweise ändern sollten. Dann habe ich erstmal nicht mehr gespielt. Nach ein paar Spielen kam Otto zu mir und sagte, dass er mich gerne noch rauslassen würde, aber die Mannschaft ohne mich schlechter spiele, also müsse ich wieder rein.“ Buck selbst erzählte schmunzelnd, dass er sich extra eine Nichtabstiegsprämie in seinen Vertrag schreiben lassen wollte, obwohl der damalige Vorstandsvorsitzende Jürgen Friedrich ihm sogar eine Meisterschaftsprämie angeboten hatte. „Ich hab‘ mich wohl für die falsche Prämie entschieden“, sagte Buck lächelnd.

Das Jubiläum der einmaligen Meisterschaft von 1998 wird am 8. September 2018 gefeiert: Bei der „Heimkehr der Helden – 20 Jahre das Wunder vom Betzenberg“ treten die Meisterspieler von 1998 gegen eine Auswahl von Ex-Nationalspielern in einem Benefizspiel an. Weitere Infos und Tickets dazu gibt es unter fck.de/Heimkehr-der-Helden.

Von seiner Zeit und dem Zusammenspiel mit Fritz Walter berichtete Gerhard Ahrens. „Fritz Walter war ein einmaliger Mensch und Fußballer“, erinnerte sich der ehemalige Mitspieler Fritz Walters. Auch die anderen Talkgäste berichteten von ihren Erfahrungen mit Fritz Walter und der Meisterschaft 1998. Martin Bader, zur damaligen Zeit noch beim Zweitligakonkurrenten Hertha BSC Berlin tätig, erinnerte sich an den Zuschauerrekord im Olympiastadion gegen den 1. FC Kaiserslautern. 75.000 Menschen verfolgten die Partie, die die Hertha am 7. April 1997 mit 2:0 für sich entschied. Die Zweitligameisterschaft konnte diese Niederlage allerdings auch nicht verhindern und ein Jahr später folgte das größte Wunder, wie sich Patrick Banf erinnerte: „Ich glaube, so viele Menschen waren nie wieder in der Stadt unterwegs.“

Brandaktuell wurde es mit den Gesprächspartnern Martin Bader und Patrick Banf. Sportvorstand Martin Bader resümierte die aktuelle Lage der Roten Teufel und seine kurze Amtszeit, blickte aber zugleich voraus: „Wir geben den Spielern immer mit, was das Besondere am FCK ist. Unsere Botschaft an die Spieler ist: macht das Stadion wieder voll und werdet ein Teil davon.“ Patrick Banf informierte zudem über die anstehende außerordentliche Mitgliederversammlung am 3. Juni 2018. Der FCK möchte seine Profiabteilung ausgliedern – Banf zeigte ein Info-Video zu diesem Thema und berichtete, warum die Ausgliederung elementar wichtig für die Zukunft des 1. FC Kaiserslautern ist. Detaillierte Informationen zum Thema Ausgliederung gibt es auf der Webseite zukunft.fck.de.

Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte Willi Brausch, der pfälzisches Liedgut zum Besten gab und den Abend mit einem Lied vollendete, das die Gäste aus dem Effeff kennen: „You’ll Never Walk Alone“. Damit ging ein Abend voller FCK-Erinnerungen, Ausblicke und Augenzeugenberichten mit Standing Ovation und in die Höhe gestreckten FCK-Schals zu Ende. Hans Walter behielt also Recht, denn die Gedanken an die Tradition und die Erfolge des 1. FC Kaiserslautern sind das effektivste Mittel gegen Resignation.

Museums-Rückblick 2017: Prominente Gäste, Sonderausstellungen, Trainertalk und vieles mehr

Zahlreiche Führungen, prominente Gäste, Sonderveranstaltungen und Besucher aus aller Welt: Das Museum des 1. FC Kaiserslautern blickt auf ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr 2017 zurück. Neben den stets gut besuchten Spieltags-Öffnungen hatte das Museum auch abseits des Spielbetriebs einiges zu bieten. Außerdem füllten sich die Museumsräume mit vielen neuen Exponaten, sodass die Ausstellung „FCK-International“ ins Leben gerufen wurde.

Während das Jahr 2017 auf dem grünen Rasen weniger erfolgreich verlief, hatte das Museum wieder einige Highlights zu bieten. Das FCK-Museumsteam organisierte mit viel Herzblut verschiedene Führungen. Neben den gewohnten Führungen am Spieltag, die auch in diesem Jahr mehr als gut besucht wurden, richtete das Museum auch einige spezielle Führungen aus: Beispielsweise wurde eine Gruppe von 20 jugendlichen Flüchtlingen eingeladen, die bei einer exklusiven Stadiontour das Innenleben des Fritz-Walter-Stadions bewundern und im FCK-Museum zudem jede Menge über die traditionsreiche Vergangenheit der Roten Teufel lernen konnten.

Darüber hinaus boten die Mitglieder des Fördervereins Initiative Leidenschaft e.V. im Februar eine offene Führung durch das Museum unter medialer Begleitung an, bei der sie ihre ganz persönlichen Geschichten und Anekdoten rund um die Ausstellungsstücke und den 1. FC Kaiserslautern erzählten. Auch am traditionellen Stadionfest war das Museum ein Besuchermagnet für Jung und Alt.

Das Museumsteam durfte sich in diesem Jahr über zahlreiche neue Exponate freuen. Besonders aus der internationalen Historie des 1. FC Kaiserslautern konnte das Museum mehrere Raritäten für sich gewinnen. Demnach lag der Ausstellungsschwerpunkt in diesem Kalenderjahr auf dem Motto „FCK-International“. Die sehenswerten Ausstellungsstücke wurden nicht nur von hunderten FCK-Fans bewundert, sondern auch von internationalen Besuchern: Zum Heimspiel der Roten Teufel gegen den DSC Arminia Bielefeld am Sonntag, 26. November 2017, waren eine etwa 50 Personen umfassende Delegation des schottischen Erstligisten FC Kilmarnock, auch „Killies“ genannt, sowie mehrere Vertreter des Schweizer Erstligisten FC St. Gallen auf dem Betzenberg zu Gast. Da durfte auch ein Besuch des FCK-Museums nicht fehlen. Am gleichen Tag verlieh das AWO Fanprojekt Kaiserslautern im FCK-Museum zum zweiten Mal den „Tribüne-ohne-Grenzen“-Preis. Zudem besuchten Museumsvertreter des MSV Duisburg zum Heimspiel gegen die Zebras am Sonntag, 22. Oktober 2017, die Ausstellungsräume des FCK-Museums.

Als ganz besonderes Exponat fand der originale FIFA-WM-Pokal von 2014 seinen Weg auf den Betzenberg. Dieser wurde im Rahmen des WM-Qualifikationsspiels der deutschen Nationalmannschaft am Sonntag, 8. Oktober 2017, gegen Aserbaidschan im FCK-Museum ausgestellt. Mehr als 500 Anhänger der deutschen Mannschaft besuchten vor der Partie die Ausstellungsräume, um mit der wertvollsten Trophäe des Weltfußballs zu posieren. Von 18.45 Uhr bis 20.15 Uhr herrschte in den Räumen des FCK-Museums reger Betrieb, vor allem natürlich rund um den WM-Pokal. Neben der exklusiven Darbietung der Trophäe durften die anwesenden Fans weitere Exponate rund um die deutsche Nationalmannschaft sowie Ehrenspielführer Fritz Walter bestaunen.

Ein ganz besonderes Highlight des Jahres stieg am Mittwoch, 11. Oktober 2017. Mit Dietrich Weise (82), Reiner Hollmann (68), Hannes Bongartz (66) und Alexander Bugera (39) kamen vier ehemalige und aktuelle FCK-Trainer zu einem Trainertalk auf dem Betzenberg zusammen und erzählten aus gut vier Jahrzehnten Trainergeschichte beim 1. FC Kaiserslautern. Die etwa 120 Besucher erlebten in der Walter-Elf-Lounge im Fritz-Walter-Stadion einen interessanten und vor allem amüsanten Talk-Abend mit Anekdoten und Fußballfachwissen. Das FCK-Museum lud in Kooperation mit dem „K in Lautern“ unter dem Motto „Museum erleben“ alle Fußballfans zu der Veranstaltung ein. Weitere Events waren die lange Nacht der Kultur am 24. Juni 2017 und die Einweihung des „Werner-Kohlmeyer“-Gedenksteins unter den Augen von Weltmeister Horst Eckel und Walter-Elf-Mitglied Gerhard Ahrens am 4. Juli 2017.

In diesem Jahr fanden auch mehrere prominente Gäste den Weg ins Museum auf dem Betzenberg. So bevölkerten vor allem die Schweden die Ausstellungsräume. FCK-Torwart-Legende Ronnie Hellström, Ex-FCK-Spieler Benny Wendt sowie Neuzugang Sebastian Andersson statteten dem Museum einen Besuch ab. Auch Thomas Riedl, der mit den Roten Teufeln im Jahr 1998 die Deutsche Meisterschaft gewann, gastierte in den Räumlichkeiten des Museums.

Der 1. FC Kaiserslautern durfte aber auch zwei besondere Gäste im Museum empfangen, die in ihrer Karriere nicht für die Pfälzer aufliefen. Einer der beiden war José Mari Bakero, eine Fußball-Legende des FC Barcelona, der im geschichtsträchtigen Duell der Roten Teufel gegen Barca im Europapokal der Landesmeister 1991 (3:1) mit seinem Treffer den FCK aus dem Wettbewerb kegelte. Der zweite im Bunde war Cidimar, der dem FCK mit seinem Treffer für den FSV Frankfurt im Jahr 2010 den vorzeitigen Aufstieg bescherte. Selbstverständlich standen auch aktuelle Kaderspieler vor jedem Heimspiel zur Verfügung und ermöglichten Autogrammwünsche, schöne Erinnerungsfotos und kleine Plaudereien.

Mit Horst Eckel (85), Weltmeister und Deutscher Meister mit dem FCK, Gerhard Ahrens (85), Mitglied der Walter-Elf und ehrenamtliches Mitglied des Museumsteams, sowie Karl Mildenberger (80), FCK-Boxlegende, feierten drei Vereinsikonen 2017 halbrunde bzw. runde Geburtstage. Dagegen musste der 1. FC Kaiserslautern von Helmut Kohl (87), ehemaliger Bundeskanzler und Ehrenmitglied des FCK, Friedel Rausch (77), ehemaliger FCK-Trainer, und Ex-FCK-Spieler Günter Rademacher (69), die in diesem Jahr verstarben, Abschied nehmen.

Das Museumsteam bedankt sich bei allen Leihgebern, Schenkern und Besuchern für die großartige Unterstützung. Ein ganz besonderer Dank gilt dem ehrenamtlichen Team der Initiative Leidenschaft e.V., die den FCK seit Beginn des Museumsprojektes unermüdlich unterstützt und somit einen wertvollen Beitrag leistet. Das Museum wird seine Pforten nach der Winterpause zum Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag, 27. Januar 2018, wieder öffnen und freut sich auf ein weiteres ereignisreiches und spannendes Museumsjahr.

FCK-Museum verabschiedet sich in die Winterpause

Nach zahlreichen Highlights in diesem Jahr geht das FCK-Museumsteam von Sonntag, 17. Dezember 2017, bis Samstag, 20. Januar 2018, in die wohlverdiente Winterpause. In dieser Zeit wird das Museum geschlossen sein. Zum ersten Heimspiel im Jahr 2018 gegen Fortuna Düsseldorf habt Ihr wieder die Möglichkeit die einzigartige Geschichte des 1. FC Kaiserslautern im Museum Revue passieren zu lassen.

Im Jahr 2017 gab es rund um das FCK-Museum, aber auch innerhalb der Ausstellung jede Menge Höhepunkte: Hochkarätig besetzte Veranstaltungen, wie der Trainertalk, viele Highlights an Spieltagen, die Ausstellung des WM-Pokals beim Länderspiel des DFB gegen Aserbaidschan, mehrere Gastbesuche von nationalen und internationalen Vereinen und vieles mehr.

Nach diesem spannenden und ereignisreichen Jahr verabschiedet sich das FCK-Museum in die Winterpause und öffnet im neuen Jahr zum Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag, 27. Januar 2018, wieder seine Pforten.

Das Museumsteam bedankt sich bei allen Fans, Freunden, Helfern und Leihgebern für die große Unterstützung im Jahr 2017 und wünscht erholsame Feiertage sowie einen guten Start ins neue Jahr. Auf ein ebenso aufregendes und erfolgreiches Jahr 2018!

FCK-Museum öffnet zum Heimspiel gegen Ingolstadt

Im vorletzten Heimspiel des Jahres hat der 1. FC Kaiserslautern  am Sonntag, 10. Dezember 2017, den FC Ingolstadt 04 auf dem Betzenberg zu Gast. Wie gewohnt öffnet zwei Stunden vor Anpfiff um 11.30 Uhr das FCK-Museum. Alle FCK-Fans haben hier die Gelegenheit, die Historie der Roten Teufel Revue passieren zu lassen. Im Rahmen der Mitgliederehrung haben alle geehrten Mitglieder die Möglichkeit, im Anschluss das Museum kostenfrei zu besuchen.

Traditionell dürfen sich die Besucher auf einige Highlights freuen: Ein Spieler aus der aktuellen Profimannschaft der Roten Teufel wird wieder für Autogramm- und Fotowünsche oder ein angenehmes Gespräch zur Verfügung stehen.

Ob die Meisterschale, der DFB-Pokal oder auch diverse andere Exponate aus der geschichtsträchtigen Vergangenheit der Roten Teufel, im Museum lässt sich alles bewundern. Taucht also ein in die Historie der Roten Teufel! Lasst Euch die Chance nicht entgehen und seid Zeuge der einzigartigen Erfolge und bitteren Stunden des 1. FC Kaiserslautern. Zudem beantworten die Helfer des Fördervereins Initiative Leidenschaft e.V. gerne all Eure Fragen rund um die unterschiedlichsten Exponate aus der FCK-Historie. Außerdem versorgen sie Euch während Eures Aufenthalts mit zahlreichen Informationen und erzählen Euch gerne die eine oder andere Anekdote.

Das Museum ist bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 4 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Schüler, Studenten, Personen mit Handicap und Rentner sowie alle FCK-Mitglieder. Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.

Das FCK-Museumsteam freut sich auf Euren Besuch!

FCK-Museum: Initiative Leidenschaft unterstützt Umsetzung der Thines-Station

Seit einigen Monaten ist im Vereinsmuseum der Roten Teufel eine neue Station mit zahlreichen spannenden Objekten zu sehen. Eingereiht neben Trophäen und Exponaten der glorreichen Neunziger Jahre wie Meisterschalen und DFB-Pokal darf ein Protagonist nicht fehlen: Der ehemalige Präsident Norbert Thines, der bei der Jahreshauptversammlung 2017 zum Ehrenpräsident ernannt wurdeunter dessen Führung die Roten Teufel in den Jahren 1990 und 1996 den DFB-Pokal sowie im Jahr 1991 die Deutsche Meisterschaft gewannen.

Die Norbert-Thines Station zeigt viele Ehrengaben von internationalen Begegnungen der Roten Teufel sowie zahlreiche Objekte des sozialen Engagements des ehemaligen Präsidenten. Besucher haben zudem die Möglichkeit, sich einzigartige Interviewsequenzen anzusehen, im Rahmen derer Thines Einblicke über Kindheitserinnerungen, sein Vorbild Fritz Walter, der besonderen Bedeutung von Fans und Fanarbeit gibt, sowie über viele intime Eindrücke seiner FCK-Verbundenheit berichtet.

Einen großen Anteil daran, dass die Exponate und Interviewaufzeichnungen von Ex-Präsident Norbert Thines in der Ausstellung zu begutachten sind, hat der Förderverein Initiative Leidenschaft e.V. Mitgründer dieses Fördervereins, welcher den FCK bei der Umsetzung eines Vereinsmuseums seit Beginn an unterstützt, war Norbert Thines selbst. So war es für den aktuellen Vorstand des Fördervereins um den Vorstandsvorsitzenden Hans Walter keine Frage, sich an der Finanzierung zur Umsetzung der Norbert-Thines Station zu beteiligen und dem beliebten Ex-FCK Präsidenten ein weiteres Denkmal in der Ausstellung zu setzen. Neben Videoaufzeichnungen, Sitzmöglichkeiten und einem TV-Bildschirm zur Umsetzung der Thines-Station durfte sich das FCK-Museum auch über neue Glasvitrinen freuen, welche die Ausstellung in Block 18.1 der Lotto Osttribüne seit einiger Zeit bereichern und so Platz für neue, bisher nicht gezeigte, Ausstellungsstücke schaffen.

Der 1. FC Kaiserslautern bedankt sich bei der Initiative Leidenschaft herzlich für die tolle Unterstützung und lädt alle Fans ein, sich ein Bild von der Station zu machen.

Präsentiert den DFB-Pokal in Euren Räumlichkeiten!

Ihr wolltet schon immer einmal die DFB-Pokal-Trophäe in Eurem Verein oder Unternehmen präsentieren? Kein Problem: Der 1. FC Kaiserslautern bietet Euch die einzigartige Möglichkeit, den DFB-Pokal bei Euch auszustellen. Neben Unternehmen und Vereinen können Fanclubs sowie Einzelpersonen den begehrten Pott für vier Stunden ausleihen und in ihren Räumlichkeiten zeigen.

Nach einer Terminvereinbarung wird der DFB-Pokal am Tag der Ausstellung zu Eurem Verein, Fanclub, Unternehmen oder Zuhause von ehrenamtlichen Helfern des FCK-Museumsteams begleitet. Die Trophäe wird vor Ort auf einem mit Samtbehang bekleideten Podest präsentiert.

Habt Ihr Euch entschlossen, die DFB-Pokal-Trophäe auszuleihen, dann kontaktiert das FCK-Museum per Mail an museum@fck.de oder per Telefon unter der Nummer 0631 3188 1900. Alle weiteren Informationen und Konditionen findet Ihr hier.

Museumsteam begrüßt internationale Besucher

Im Vorfeld des Heimspiels der Roten Teufel gegen Arminia Bielefeld am Sonntag, 26. November 2017, war das Vereinsmuseum der Roten Teufel wie gewohnt ab zwei Stunden vor Anpfiff für alle Besucher geöffnet. Neben vielen FCK-Fans sorgten zahlreiche Gäste für ein interkulturelles Flair in der Ausstellung.

Eine Delegation des FC Kilmarnock, die sogenannten Kilies, besucht das FCK-MuseumZum Heimspiel der Roten Teufel gegen den DSC Arminia Bielefeld besuchte eine etwa 50 Personen umfassende Delegation des schottischen Erstligisten FC Kilmarnock, auch Killies genannt, das Fritz-Walter-Stadion. Neben verschiedensten Aktionen rund um den Spieltag durfte auch ein Besuch des FCK-Museums nicht fehlen.

Die Schotten zeigten sich im FCK-Museum sehr interessiert und stellten viele Fragen, welche die Gäste von Eric Lindon, Vertreter des FCK-Museumsteams, in ihrer Muttersprache beantwortet bekamen. John Kilitie, Board Director des FC Kilmarnock, berichtete zudem von dem Wunsch in Zukunft auch ein Museum für den schottischen Erstligisten zu errichten und war für die zahlreichen Eindrücke im Vereinsmuseum der Roten Teufel dankbar. Neben unzähligen Fotos von den großen Trophäen des FCK wie Meisterschalen und DFB-Pokal wurde noch ein Gruppenfoto im FCK-Museum gemacht, bevor es dann zum nächsten Programmpunkt, einer Runde im Fritz-Walter-Stadion im Rahmen der Charity-Aktion „Tommy’s Trek for Lewis“, ging.

Schweizer Gäste im FCK-Museum vor Vitrine mit der Kuhglocke aus St. GallenNeben dem Besuch der schottischen Gäste freute sich das Museumsteam auch über den Besuch von Vertretern des Schweizer Erstligisten FC St. Gallen. Auf Einladung von Kuratorin Astrid Wegner machte sich Beat Haueter, ehrenamtlicher Archivar und Historiker des FC St. Gallen, mit einer kleinen Gruppe auf den Weg ins FCK-Museum, um sich ein Bild von der Ausstellung sowie von den Aktivitäten des Museumsteams zu machen.

Der FC St. Gallen gilt mit dem Gründungsjahr 1879 als ältester Fußballclub des europäischen Festlandes. Zwar gibt es schon eine kleine Ausstellung rund um die Vereinsgeschichte in der Tiefgarage des Stadions, wo unter anderem Gründungsdokumente sowie Erinnerungen an die erfolgreichsten FCSG-Zeiten um die beiden Meistertitel aus den Jahren 1904 und 2000 und den Cup-Sieg 1969 zu sehen sind, ein eigenes Museum ist allerdings noch eine Zukunftsvision. Die Vertreter unterstrichen den Wunsch, die facettenreiche Geschichte des Schweizer Erstligisten in einem eigenen Museum darzustellen und waren aus diesem Grund sehr dankbar, Eindrücke, Ideen und Inspirationen im FCK-Museum sammeln zu können. Besondere Freude kam bei den Gästen aus der Schweiz auf, als sie in einer Vitrine die prachtvolle Kuhglocke sahen, eine Memorabilie, welche der FC St. Gallen dem 1. FC Kaiserslautern schenkte, als er im Jahr 1979 anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums in St. Gallen war. Neben einem positiven Eindruck von dem Ausstellungskonzept des FCK-Museums konnten die Schweizer auch einen tollen Eindruck der Arbeit des ehrenamtlichen Museumsteams um den Förderverein Initiative Leidenschaft e.V. gewinnen.

FCK-Fanclubs Fairplay und Pfalz Inferno im FCK-Museum ausgezeichnet

Vor dem Heimspiel der Roten Teufel gegen Arminia Bielefeld am Sonntag, 26. November 2017, verlieh das AWO Fanprojekt Kaiserslautern im FCK-Museum zum zweiten Mal den „Tribüne-ohne-Grenzen“-Preis. Die Auszeichnung ging an die beiden FCK-Fanclubs Fairplay und Pfalz Inferno, die mit ihren Projekten einen Beitrag zum Abbau von Barrieren und zu einem gesellschaftlichen Miteinander ohne Diskriminierungen leisten.

Auf Einladung des AWO Fanprojektes Kaiserslautern fanden sich rund drei Stunden vor der Partie des 1. FC Kaiserslautern gegen die Ostwestfalen Vertreter der FCK-Fanclubs Fairplay und Pfalz Inferno, der Presse sowie des FCK-Museums in den Ausstellungsräumen in Block 18.1 der LOTTO-Osttribüne ein, um zwei Projekte auszuzeichnen.

Christian Hirsch, Projektleiter des AWO Fanprojekts Kaiserslautern, eröffnete die Veranstaltung und hob hervor, dass es wichtig sei, besonderes Engagement mit einem Preis, dem sogenannten „Tribüne-ohne-Grenzen“-Preis, zu würdigen. Hirsch bedankte sich beim FCK für die reibungslose Zusammenarbeit und für die Möglichkeit, die Preise im FCK-Museum übergeben zu können. Auch Jonas Bohrmann vom FCK freute sich, dass der Preis im FCK-Museum überreicht wird und wies auf die Verbindung zwischen Museum und Fanarbeit hin. Er betonte, dass ein Vereinsmuseum auch die Aufgabe habe, die Fangeschichte und Fankultur des Klubs zu erzählen und dankte dem Fanprojekt, welches in diesem Bereich hervorragende Arbeit leistet und durch verschiedene Aktionen ein positives Vereinsimage fördert. Jörg Rodenbusch, Bereichsleiter Fanprojekte AWO Südwest, erinnerte im Anschluss daran, dass es wichtig sei, für Menschen einzustehen, die meist im Schatten stehen. In diesem Zusammenhang appellierte Rodenbusch, die Inklusion weiter voranzutreiben.

Nach der Vorstellung des Preisformates „Tribüne ohne Grenzen“ sowie der Preisträger und deren Projekten durch die beiden Fanprojekt-Mitarbeiter Michelle Deckarm und Florian Meyers folgte schließlich der wichtigste Teil des Tages: die Preisverleihung. Vertreter der beiden Gewinnerprojekte der FCK-Fanclubs Fairplay und Pfalz Inferno nahmen das Preisgeld sowie die symbolischen Trophäen entgegen.

Der FCK-Fanclub Fairplay e.V. engagiert sich seit seiner Gründung besonders für FCK-Fans mit Handicap. Im Rahmen einer „Weihnachts-Geschenk-Aktion“ werden den Rollstuhlfahrern im Fritz-Walter-Stadion beispielsweise jedes Jahr kleine Weihnachtsgeschenke überreicht. Des Weiteren organisiert der Fanclub jährliche Autogrammstunden und ermöglicht durch ein Sonderkonto den Rollstuhlfahrern die Fahrt zu Auswärtsspielen der Roten Teufel. Auch abseits des Fußballs unterstützen die Mitglieder des Fanclubs karitative Organisationen wie die „Westpfalz-Werkstätten“ in ihrer Arbeit mit behinderten Menschen.

Das Pfalz Inferno pflegt seit einiger Zeit freundschaftliche Kontakte mit aktiven Fans des US Palermo aus Italien. Durch gegenseitige Besuche entstand ein kultureller Austausch zwischen den beiden Fangruppen, welche sich ihre Lebensweisen und Kultur näherbringen konnten. Da die befreundeten Palerminati mit Problemen wie der hohen Jugendarbeitslosigkeit auf Sizilien kämpfen, stehen oft finanzielle Hürden einem gegenseitigen Besuch im Wege. Das Pfalz Inferno plant in Zukunft den Austausch durch gemeinsame Aktivitäten zu pflegen und zu intensivieren.

Lautrer Boxlegende Karl Mildenberger wird 80

Karl Mildenberger wurde durch seinen Kampf gegen die Box-Ikone Muhammad Ali am 10. September 1966 weltbekannt. Am Donnerstag, 23. November 2017, wird der gebürtige Lauterer und ehemalige Box-Europameister 80 Jahre alt. Alles Gute, Karl Mildenberger!

Es ist der 17. September 1966:  Am Betzenberg trägt der 1. FC Kaiserslautern sein Bundesliga-Heimspiel gegen den SV Werder Bremen aus. Die Mannschaften und das Schiedsrichtergespann laufen in das Stadion ein und stellen sich zur Begrüßung auf, doch wie auf einen geheimen Befehl hin rennen die Spieler des FCK zur Nordtribüne zurück und umringen eine Person: Schwergewichts-Europameister Karl Mildenberger, der nach seinem großen Kampf gegen Muhammad Ali zu Gast auf dem Betze war.

Unter dem tosendem Applaus der gut 20.000 Zuschauer lässt sich „Milde“ von den Fußballkameraden und den Fans feiern. Karl Mildenberger hat den Boxkampf im Frankfurter Waldstadion gegen den Weltmeister aus den USA zwar verloren, sein Auftreten und seine Leistung im Ring über zwölf Runden hinweg begründen jedoch seinen bis heute nicht verblassten Ruhm.

1937 wird Karl Mildenberger in Kaiserslautern geboren. Sein Onkel Richard Mildenberger, ein bekannter Boxsportler und Trainingsleiter der Boxabteilung des 1. FC Kaiserslautern, begeistert den Jungen für das Boxen und fördert ihn. 1946 beginnt Karl mit dem Training in der Jugendstaffel. Da im gerade erst zu Ende gegangenen Zweiten Weltkrieg etwa 60 Prozent aller Gebäude in Kaiserslautern zerstört oder stark beschädigt wurden, mangelt es an Turnhallen und Trainingsmöglichkeiten. Karl Mildenberger und seine Boxkameraden trainieren daher im Sommerhalbjahr auf dem Rasen des Betzenbergs, während im Winter in den Katakomben der damals noch sehr bescheidenen Nordtribüne geübt wird.

Das Können und der Trainingsfleiß Karl Mildenbergers werden bald belohnt: Mit elf Jahren bestreitet er seinen ersten Amateurboxkampf und gelangt 1956 in die bundesdeutsche Amateurstaffel. Nach dem Gewinn der deutschen Amateurmeisterschaft im Halbschwergewicht wird Mildenberger 1958 Boxprofi. Der schlagstarke Linkshänder macht als „Rechtsausleger“ durch mehrere K.o.-Siege auf sich aufmerksam und wird bereits mit Deutschlands großer Boxlegende Max Schmeling verglichen. Bruno Müller, seit 1960 Mildenbergers Manager und Trainer, verbessert die technischen Möglichkeiten des Pfälzers, kann im Frühjahr 1962 jedoch einen Karriererückschlag nicht verhindern: In einem Kampf gegen den Briten Dick Richardson geht Mildenberger bereits nach zweieinhalb Minuten zu Boden.

Im Laufe des Jahres 1962 gewinnt Karl Mildenberger seine Selbstsicherheit zurück und verlässt immer wieder als Sieger den Ring. 1964 kann er seinen bislang größten Erfolg feiern. Durch einen Sieg über Santo Amonti wird „Milde“ Europameister im Schwergewicht. Diesen Titel kann er in den Folgejahren sechs Mal verteidigen.

Das Jahr 1966 bringt die größten Herausforderungen für den Boxmeister aus Kaiserslautern. Zunächst besiegt er Eddie Machen, der lange die Weltrangliste angeführt hat, ehe es am 10. September zur Auseinandersetzung mit dem US-amerikanischen Weltmeister Cassius Clay kommt, der sich Muhammad Ali nannte. Der Kampf wird vor mehr als 30.000 Zuschauern im Frankfurter Waldstadion ausgetragen und findet weltweit Beachtung.

Fachleute aus aller Welt räumen Karl Mildenberger nicht die geringste Chance gegen den großartigen Amerikaner ein, umso größer ist die Überraschung, als Karl Mildenberger seinem Gegner lange Zeit einen großen Kampf liefert und ihm als „Rechtsausleger“ vor allem in der neunten und zehnten Runde sehr zusetzt. Doch dann setzt sich Muhammad Alis einmalige Klasse durch: In der zwölften Runde bricht der Ringrichter den Kampf nach einer schweren Augenbrauenverletzung Mildenbergers ab. Der „Größte“ zollt seinem unterlegenen Gegner großen Respekt und bezeichnet ihn als „Gentleman“ und besten Gegner seit Sonny Liston. In einem späteren Interview äußert Muhammad Ali, Karl Mildenberger sei nicht der Stärkste, aber der Schönste gewesen, gegen den er je geboxt habe.

Nach dem WM-Duell mit Muhammad Ali kämpft der Kaiserslauterer noch siebenmal. Als er am 18. September 1968 gegen den Europatitel-Halter Henry Cooper verloren hatte, steigt er endgültig aus dem Ring. Fast elf Jahre hat „Milde“ als Profi geboxt und von seinen insgesamt 62 Fights sage und schreibe 53 gewonnen, drei Kämpfe enden unentschieden, sechs verliert er. Ausgerechnet eine Niederlage aber überstrahlt alle seine Kämpfe bis zum heutigen Tag: sein bravouröser Fight gegen Muhammad Ali.

Karl Mildenberger ist als untadeliger Sportsmann sowie als freundlicher und bescheidener Mensch in bester Erinnerung geblieben. Nach seiner Boxkarriere arbeitet er bei der Bayerischen Brauerei in Kaiserslautern, in deren Firmenmannschaft er längere Zeit  Fußball spielt und dabei durch seine besondere Fairness auffällt. Er lässt sich zum Rettungsschwimmer ausbilden und wirkt lange Jahre bis zum Pensionsalter als beliebter und zuverlässiger Bademeister in seiner Heimatstadt Kaiserslautern. Krankheitsbedingt lebt Karl Mildenberger heute sehr zurückgezogen im Stadtteil Hohenecken.

Nicht nur den Boxsportfreunden des FCK und in Deutschland bleibt Karl Mildenberger unvergessen – als Europameister und jener Boxer, der dem Weltmeister Muhammad Ali am 10. September 1966 einen überragenden Kampf lieferte.

Zu seinem 80. Geburtstag wünscht der 1. FC Kaiserslautern Karl Mildenberger von Herzen alles Gute!

FCK-Museum öffnet zum Spiel gegen Bielefeld

Nach dem Sieg in Dresden wollen die Roten Teufel am Sonntag, 26. November 2017, im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld nachlegen. Vor der Begegnung können alle Museumsliebhaber wieder in die Historie des 1. FC Kaiserslautern eintauchen und zahlreiche Ausstellungsstücke bestaunen. Das Museum öffnet um 11.30 Uhr und schließt um 13 Uhr.

Mit vielen neuen Exponaten unter dem Motto „Betze International“, die am Sonntag das erste Mal zur Schau gestellt werden, wird die Geschichte der Roten Teufel auf den internationalen Fußballplätzen beleuchtet. Viele fast vergessene Spiele auf der ganzen Welt, die die Roten Teufel in ihrer langen Historie bestritten haben, werden so wieder in Erinnerung gerufen. Außerdem wird auch wieder ein Spieler aus der aktuellen Profimannschaft der Roten Teufel für Autogramm- und Fotowünsche oder ein angenehmes Gespräch zur Verfügung stehen.

Doch das Museum hat noch viel mehr zu bieten: Meisterschale, DFB-Pokal und viele andere Exponate aus der geschichtsträchtigen Vergangenheit des FCK. Taucht also ein in die Historie der Roten Teufel! Lasst Euch die Chance nicht entgehen und seid Zeuge der einzigartigen Erfolge und bitteren Stunden des 1. FC Kaiserslautern. Zudem beantworten die Helfer des Fördervereins Initiative Leidenschaft e.V. Euch gerne all Eure Fragen rund um die unterschiedlichsten Exponate aus der FCK-Historie. Außerdem versorgen sie Euch während Eures Aufenthalts mit zahlreichen Informationen und erzählen Euch gerne die eine oder andere Anekdote.

Das Museum ist bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 4 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Schüler, Studenten, Personen mit Handicap und Rentner sowie alle FCK-Mitglieder. Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.

Das FCK-Museumsteam freut sich auf Euren Besuch!

Erinnerungen an Friedel Rausch – Zwei Punkte fehlten zur Sensation

Der 1. FC Kaiserslautern trauert um seinen ehemaligen Trainer Friedel Rausch, der am Samstag, 18. November 2017, im Alter von 77 Jahren verstarb. Er hat einen großen Fußabdruck in der Geschichte der Roten Teufel hinterlassen und wird immer Teil der FCK-Familie bleiben. Am Betzenberg werden wir ihn in ehrender Erinnerung behalten. Zum Abschied blickt Hans Walter auf einen großartigen Fußballlehrer und Menschen zurück.

Bei der Vorbereitung des Erzähl- und Erinnerungsabends mit ehemaligen und aktuellen Trainern des FCK im Oktober wurde seitens des FCK-Museums eine Einladung an unseren früheren Bundesligatrainer Friedel Rausch gerichtet. Friedel Rausch wäre sehr gerne zu der Diskussionsrunde mit den ehemaligen Kollegen nach Kaiserslautern gekommen, doch sein Gesundheitszustand ließ die weite Fahrt von Horw bei Luzern in die Pfalz leider nicht mehr zu.

Mit Bedauern, aber auch großem Verständnis, wurde die Absage Friedel Rauschs zur Kenntnis genommen. Gerade Friedel Rausch hätte so viel aus seinem reichen Fußballerleben als Bundesligaprofi und Trainer mehrerer Mannschaften im In- und Ausland und insbesondere über seine knapp dreijährige Zeit beim FCK zu berichten gewusst.

Nur fünf Wochen nach dem Erinnerungsabend in der Walter-Elf-Lounge des Fritz-Walter-Stadions erreichte uns die traurige Nachricht, dass Friedel Rausch verstorben ist. Für viele Anhänger der Roten Teufel gilt er nach wie vor als eine der bedeutendsten Trainerpersönlichkeiten, die auf dem Betzenberg wirkten. Und mit Wehmut erinnern wir uns, dass ihm und seiner Mannschaft am Ende der Saison 1993/94 nur zwei Pünktchen zu einer großen Sensation fehlten: Der FCK musste damals dem FC Bayern München nach einem grandiosen Finale mit sechs hintereinander gewonnenen Spielen den Vortritt lassen und sich mit der Vizemeisterschaft begnügen.

Für Friedel Rausch, der zu Beginn der Saison 93/94 Rainer Zobel als FCK-Trainer abgelöst hatte, war der zweite Platz dennoch ein großartiger Erfolg.

Rausch, 1940 in Duisburg geboren, war als Spieler zunächst für seinen Heimatverein, den MSV Duisburg, fünf Jahre lang aktiv, ehe er zu Schalke 04 wechselte. Für die „Knappen“ bestritt Friedel Rausch als zuverlässiger und kampfstarker Defensivmann 195 Bundesligaspiele. Einer Hundeschnauze verdankte er indes besondere Beachtung weit über die Grenzen Deutschlands hinaus: Am 6. September 1969 wählte sich während einer Spielunterbrechung in der Begegnung Dortmund gegen Schalke 04 der Schäferhund eines Ordners ausgerechnet Friedel Rauschs Popo für einen kräftigen Biss. Rausch musste behandelt werden, erhielt eine Tetanusspritze, konnte die Partie aber fortsetzen – behielt jedoch zeitlebens eine sichtbare Erinnerung an den diensteifrigen Hund zurück.

Friedel Rauschs Laufbahn als Trainer begann 1971 bei seinem Verein Schalke 04. Nach einem Engagement bei Eintracht Frankfurt, mit der er den UEFA-Pokal gewinnen konnte, zog es ihn ins Ausland und er trainierte namhafte Vereine in den Niederlanden, in Griechenland und in der Schweiz. In Luzern konnte er mit seiner Mannschaft schweizerischer Meister werden. Er wechselte nach Basel und wurde im Sommer 1993 schließlich vom 1. FC Kaiserslautern als Cheftrainer verpflichtet.

Sein erstes Jahr auf dem Betzenberg verlief, wie angedeutet, sehr erfolgreich und endete mit der Vizemeisterschaft der Roten Teufel. In der Saison 1994/95 konnte der FCK unter Rauschs Trainingsleitung einen respektablen vierten Tabellenplatz erreichen.

Zur Spielzeit 1995/96 verließen Spielgestalter Ciriaco Sforza und Torjäger Stefan Kuntz den FCK – beide konnten jedoch nicht adäquat ersetzt werden. Als verhängnisvoll erwiesen sich in jener ersten Saison mit der Drei-Punkte-Regel neben einer Auswärtsschwäche die vielen Unentschieden bei den Heimspielen. Der FCK geriet in Abstiegsnot und am 23.03.1996 versuchte die FCK-Führung das Unheil durch einen Trainerwechsel abzuwenden.

Nachfolger von Friedel Rausch wurde Eckhard Krautzun, er konnte aber den ersten Abstieg des FCK in seiner Bundesligageschichte nicht verhindern.

Friedel Rausch erlebte während seiner Zeit beim FCK beachtliche Erfolge in den DFB-Pokalrunden. 1994 scheiterte der FCK erst im Viertelfinale gegen Bremen nach Elfmeterschießen und 1995 schieden die Roten Teufel im Halbfinale in Mönchengladbach nach einem 0:1 in der Verlängerung aus. Ein Jahr später qualifizierte sich der FCK unter Friedel Rausch am 27.02.1996 nach einem Halbfinalsieg gegen Leverkusen sogar für das Endspiel in Berlin, bei dem er wegen seiner Beurlaubung nicht mehr auf der Trainerbank Platz nehmen konnte.

Viele große Spiele des FCK unter Friedel Rauschs Leitung sind in lebendiger Erinnerung geblieben. Als Beispiele seien zwei Spiele genannt: die Flutlichtbegegnung des FCK am 14.04.1994 gegen Bayern München vor 40.000 Zuschauern, in der die Roten Teufel groß auftrumpften und nach Toren von Martin Wagner, Ciriaco Sforza und zwei Mal Pavel Kuka den Favoriten mit 4:0 bezwingen konnten.

Einen echten „Betze-Krimi“ erlebten 33.000 Zuschauer am 20.09.1994 in der zweiten Pokalrunde im Spiel gegen Borussia Dortmund. Die stark besetzten Dortmunder führten drei Mal – wurden aber abgefangen und in der Verlängerung noch 6:3 geschlagen. Für Aufsehen sorgte damals das Gerangel zwischen dem Trainerteam aus Dortmund mit Henke und Hitzfeld sowie Friedel Rausch, der temperamentvoll auf einen Ellenbogenschlag Möllers gegen Sforza hinwies, der daraufhin verletzt ausgewechselt werden musste.

Nach seinem Abschied vom Betzenberg war Friedel Rausch noch im österreichischen Linz, kurzzeitig in Mönchengladbach, beim 1. FC Nürnberg und in Frankfurt tätig. Seine große Laufbahn ließ er 2006 schließlich in Luzern als Sportdirektor ausklingen. In der landschaftlich wundervollen Umgebung Luzerns hatte Friedel Rausch seine zweite Heimat gefunden.

Und dort, in Horw, ereilte ihn nun nach längerer Krankheit am 17.11.2017 im Alter von 77 Jahren der Tod.

Seine Freunde in Kaiserslautern trauern um den Fußballer und Trainer Friedel Rausch, der mit seiner souveränen Art, seinen klaren Vorstellungen und seinem trockenen Humor so gut auf den Betzenberg passte und dem alle von Herzen gegönnt hätten, die Sensationsmeisterschaft von 1994 zu gewinnen und beim Pokalsieg 1996 noch auf der Trainerbank des FCK zu sitzen.

Unser tiefes Mitgefühl gilt der Familie von Friedel Rausch.

Am Betzenberg werden wir ihn in ehrender Erinnerung behalten.

  • Castore
  • BFD Buchholz
  • Lacalut Dr. Theiss Naturwaren GmbH
  • G&G Preißer Verpackungen GmbH
  • Gölz Paletten
  • Karlsberg
  • RPR1.
  • WASGAU

Betze News

24.04.2023 11:57
📆 Am Samstag ist Hansa Rostock zu Gast auf dem #Betze. So sieht die Trainingswoche bis dahin aus. #FCKFCH

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23.04.2023 15:34
Im Auswärtsspiel beim um den Klassenerhalt kämpfenden @SSVJAHN gibt es für den #FCK ein torloses Remis: t.co/rn8Wlxo0v3 #Betze #SSVFCKK
23.04.2023 15:24
#SSVFCK 0:0 | Das wars in Regensburg. In einer umkämpften Partie zwischen dem @SSVJAHN und dem #FCK mit einer kurzweiligen Schlussphase bleibt es am Ende beim torlosen Remis. #Betze
23.04.2023 15:20
#SSVFCK 0:0 (90.) | Owusu schießt - und @AndreasLuthe macht sich lamg & hält! #Betze
23.04.2023 15:18
#SSVFCK 0:0 (90.) | Es gibt 3 Minuten Nachspielzeit. #Betze
23.04.2023 15:17
#SSVFCK 0:0 (90.) | Die letzte Minute der regulären Spielzeit läuft. #Betze
23.04.2023 15:15
@MoonDog90 Wir haben das ja gar nicht bewertet, sondern einfach nur die Entscheidung des Schiedsrichters hier getickert.
23.04.2023 15:13
#SSVFCK 0:0 (86.) | 14.668 Zuschauer sind heute dabei, darunter mindestens 2.000 #Betze-Fans - ihr seid wirklich die Besten! #Betze
23.04.2023 15:12
#SSVFCK 0:0 (84.) | Wechsel beim #FCK: Erik Durm kommt für Ben Zolinski. #Betze
23.04.2023 15:10
#SSVFCK 0:0 (82.) | Es gibt nochmal Freistoß für die Jahn-Elf. #Betze
23.04.2023 15:07
#SSVFCK 0:0 (79.) | Tomiak sieht nach Foul an Prince Osei Owusu die Gelbe Karte. #Betze
23.04.2023 15:06
Laut VAR berechtigte Entscheidung. Regensburg damit nur noch mit 10 Mann.
23.04.2023 15:04
#SSVFCK 0:0 (74.) | Nach Foul an Jean Zimmer zeigt Schiedsrichter Florian Lechner dem Regensburger Benedikt Saller die Rote Karte. Die Entscheidung wird aktuell nochmal vom VAR geprüft. #Betze
23.04.2023 14:56
#SSVFCK 0:0 (69.) | Nächster Wechsel beim #FCK: Robin Bormuth kommt für Marlon Ritter. #Betze
23.04.2023 14:51
#SSVFCK 0:0 (63.) | Einer unserer Tweets hängt leider gerade irgendwie fest - nicht wundern, wenn der plötzlich reinploppt. Haben hier den Freistoß von Klement erwähnt, der das Außennetz gestreift hat. #Betze
23.04.2023 14:49
#SSVFCK 0:0 (61.) | Gelbe Karte für Philipp Hercher. #Betze
23.04.2023 14:48
#SSVFCK 0:0 (60.) | Zuck mit der Flanke von der linken Seite auf den langen Pfosten, da steht Hercher (!) - aber der kommt nicht richtig zum Abschluss. #Betze
23.04.2023 14:46
#SSVFCK 0:0 (59.) | Freistoß für den #FCK aus rund 25 Metern. #Betze
23.04.2023 14:44
#SSVFCK 0:0 (57.) | Da ist der Doppelwechsel: Hercher und Klement kommen für Opoku und Hanslik. #Betze
23.04.2023 14:43
Und auch Philipp Klement steht bereits an der Bank und streift das Trikot über. #Betze