Die U19 der Roten Teufel mussten sich in einer intensiven Partie am Fröhnerhof am Samstag, 19. August 2023, dem VfB Stuttgart mit 1:4 geschlagen geben.

Nach anfänglichem Abtasten der beiden Mannschaften gab es früh in der Begegnung einen Schreckmoment: Der Stuttgarter Schlussmann Martin Stojcevic musste nach einem unglücklichen Zusammenprall das Feld verletzungsbedingt verlassen und ins Krankenhaus gebracht werden – gute Besserung an dieser Stelle! Danach entwickelte sich ein unterhaltsames Spiel im Sportpark Rote Teufel, wobei die Gäste mehr und mehr Überwasser gewannen. Erst verhinderte die Latte, dann ein stark parierender Fabian Heck im Kasten der Betzebuben den Rückstand. Zehn Minuten vor der Pause war der Lautrer Keeper aber chancenlos, als er nach einer schnellen Kombination der Schwaben im Eins-gegen-Eins umkurvt wurde und letztlich den Ball aus den Maschen holen musste (36.).

Nach dem Seitenwechsel stellte U19-Trainer Dennis Will taktisch um, um mehr Spielkontrolle im Mittelfeld zu gelangen. Die jungen Roten Teufel waren nun auch besser in der Partie, doch immer wieder blitzte die individuelle Klasse der Stuttgarter auf und abermals hatten die Nachwuchsteufel Glück bei einem Alutreffer. Das 0:2 fiel dann nur wenige Minuten später nach einer überlegten Ablage in den Sechzehner der Betzebuben (54.). Oskar Prokopchuk hatte in der Folge die bis dato beste Chance der Will-Elf, doch ein schwäbischer Fuß verhinderte im letzten Moment den Einschlag. Die darauffolgende Ecke brachte dann aber den erhofften Anschlusstreffer: Yasin Zor brachte den Ball Richtung zweiter Pfosten, wo Prokopchuk im Stile eines Neuners per Kopf auf 1:2 verkürzte (74.). Die jungen Roten Teufel warfen nun alles nach vorne. Die Schwaben ihrerseits warteten auf Kontergelegenheiten durch die sich ergebenden Räume der Schlussoffensive. Der Plan der Gäste ging auf und mit zwei schnellen Umschaltsituationen entschieden sie das Spiel am Ende doch deutlich für sich (80.; 90.)

„Wir waren einfach zu naiv im eigenen Ballbesitz und haben mitunter zu viele leichter Fehler gemacht“, fasste U19-Coach Dennis Will den Spielverlauf zusammen. „Dass wir am Ende nochmal zwei Gegentore kassieren, weil wir aufmachen müssen, sieht natürlich schlecht aus, doch da können wir uns gar nicht mal so einen großen Vorwurf machen. Stuttgart bringt eine brutale individuelle Klasse mit. Wenn man da Räume anbietet, werden sie diese auch nutzen. Wir müssen künftig konzentrierte auftreten und dem Spiel mehr unseren Stempel aufdrücken. Der Plan der Stuttgarter gegen uns ist heute leider sehr gut aufgegangen.“

Die nächste Partie für die jungen Roten Teufel steht bereits am Mittwoch, 23. August 2023, auf dem Plan. Dann geht es im Bruchwegstadion gegen den Nachwuchs des 1. FSV Mainz 05. Die Rheinhessen sind mit zwei Remis gegen Nürnberg und Ingolstadt in die Runde gestartet und warten ebenso wie die Betzebuben auf den ersten Dreier der noch jungen Bundesligasaison. „Mit Mainz haben wir den nächsten schweren Gegner vor der Brust, der viel Qualität mitbringt. Wir wollen taktisch gut stehen und über den Kampf und die Derbymentalität des FCK die Partie angehen“, gibt U19-Trainer Dennis Will einen Einblick auf die nächste Partie der Nachwuchsteufel. Anpfiff der Begegnung in der Landeshauptstadt ist um 18:30 Uhr.

 

Statistik:

1. FC Kaiserslautern U19 – VfB Stuttgart U19 1:4 (0:1)
FCK U19:
Heck – Bochan (70. Zieker), Heinz, Breitenbruch, Keller, Gärtner (70. Tuttobene) – Zor (76. Gibs), Gusic (55. Bagdadi), Hommes (70. Mijic), Haas – Prokopchuk
VfB Stuttgart U19: Stojcevic (14. Schulz) – Barth, Azevedo, Scott, Herwerth – Penna (61. Martin), Lüers, Olivier, Boakye (82. Battista) – Krasniqi (46. Malanga), Raimund (82. Huras)
Tore: 0:1 Azevedo (37.), 0:2 Boakye (53.), 1:2 Prokopchuk (74.), 1:3 Boakye (80.), 1:4 Battista (90.)
Schiedsrichter: Jannis Jäschke
Zuschauer: 150

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