Im letzten Testspiel im Rahmen des Trainingslagers trafen sich die Roten Teufel mit dem Schweizer Erstligisten und Traditionsverein FC St. Gallen. Kosta Runjaic schickte mit Erik Thommy und Mateusz Klich beide Winterneuzugänge von Beginn an auf den Rasen. Ansonsten bot der Cheftrainer vor Tobias Sippel im Tor Andre Fomitschow, Dominique Heinz, Michael Schindele und Michael Schulze in der Viererkette auf. Im Mittelfeld spielten neben Klich und Thommy Ruben Jenssen sowie Kevin Störer, den Sturm bildeten Kapitän Srdjan Lakic und Sebastian Jacob. Bekanntester Name in der Formation des Tabellenvierten der Schweizer Super League war Albert Bunjaku. Der ehemalige FCK-Kapitän war erst im Sommer aus Kaiserslautern nach St. Gallen gewechselt.

Die ersten Minuten des Freundschaftsspiel sind relativ schnell erzählt. Der FCK hatte zunächst einige Probleme gegen ein extrem frühes Pressing der Eidgenossen sein Aufbauspiel durchzudrücken. Umgekehrt wurde auch der FC St. Gallen in der Anfangsphase nicht wirklich torgefährlich. Beide Torhüter erlebten so in den ersten 25 Minuten einen weitgehend ereignislosen Nachmittag. Nach und nach konnten sich die Roten Teufel besser befreien, wobei ein Fehler des Gegners die erste klare Möglichkeit einleitete. Lakic schnappte sich einen Fehlpass des St. Galleners Dejan Jancatovic, beim Versuch den Keeper zu umspielen wurde der Lautrer Kapitän etwas abgedrängt, legte dann aber klug zurück und Jacob vollstreckte aus kurzer Distanz trocken zum 1:0 (26.).

Fast aus der gleichen Position besorgte Jacob neun Minuten später auch den zweiten Treffer. Dieses Mal kam die Vorarbeit von Klich, der sich bis auf die Grundlinie durchdribbelte und dann das Auge für den besser postierten Teamkollegen hatte (35.). Am dritten Tor war schließlich wieder Jacob beteiligt. Der Angreifer ging über links in den Strafraum, legte ab auf Thommy, der sehenswert zum 3:0 ins lange Eck erfolgreich war (37.). Innerhalb weniger Minuten hatten die Roten Teufel einen deutlichen Vorsprung herausgeschossen. St. Gallen kam erst in der 42. Minute zu einer ersten Möglichkeit. Sippel entschärfte den Schuss von Marco Mathys zur Ecke.

Zur zweiten Halbzeit wechselte Kosta Runjaic fünfmal aus und brachte unter anderem Nachwuchsspieler Erik Wekesser, der für Jacob in den Angriff rückte. Den besseren Start erwischten nun allerdings die Schweizer. Der ebenfalls eingewechselte Goran Karanovic stand nach einer Flanke zu frei und ließ Sippel mit einem platzierten Kopfball keine Abwehrchance. In der 48. Minute stand es nur noch 3:1. Durch die vielen Wechsel brauchten die Lautrer einige Minuten, um sich wieder zu sortieren, dann stellte Younes nach feinem Doppelpass mit Lakic den alten Abstand wieder her. Der Kapitän legte mit der Hacke ab und Younes jagte das Leder humorlos zum 4:1 in die kurze Ecke (62.).

Kosta Runajic nahm in der Zwischenzeit noch weitere Wechsel vor, ehe Dzengis Cavusevic in der 67. Minute noch der zweite  Treffer für St. Gallen gelang. Sippel war auch diesem Tor machtlos und machte eine Viertelstunde vor dem Ende dann Platz für Raphael Sallinger, der ebenfalls etwas Spielpraxis bei den Profis sammeln durfte. Richtig etwas zu tun bekam der junge Mann aber nicht mehr. Abgesehen von einem Pfostenschuss von Osei-Kwadwo ging die Partie ohne weitere Höhepunkte zu Ende. Mit 4:2 schafften die Roten Teufel im vierten Vorbereitungsspiel in der Winterpause den vierten Sieg.
 
Statistik:


FCK:
Sippel (76. Sallinger) – Schulze (46. Zimmer), Heintz (46. Ring), Schindele, Fomitschow – Klich, Jenssen (46. Demirbay), Stöger (46. Younes), Thommy (60. Osei-Kwadwo) – Jacob (46. Wekesser), Lakic (65. Dorow)

Tore:
1:0, 2:0 Jacob (26., 35), 3:0 Thommy (37.), 3:1 Karanovic (48.), 4:1 Younes (62.), 4:2 Cavusevic (67.)

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