Selbstverständlich will man sich beim FCK nicht mehr allzu lange mit dem 1:1 gegen Regensburg aufhalten, dennoch mussten sich die beiden Protagonisten auf dem Podium der Pressekonferenz auch noch einmal zum erst zwei Tage vergangenen Heimspiel äußern. „Sicherlich war das kein gutes Spiel von uns, aber wenn man sich auch die anderen Ergebnisse wie z.B. die Niederlage von Cottbus in Sandhausen anschaut, sieht man, dass es immer mal solche Spiele geben wird“, wertete Alexander Bugera die Partie und ärgerte sich vor allen Dingen darüber, dass der FCK es nicht verstand, Gefahr aus seinen Standardsituationen zu kreieren und solch ein „dreckiges Spiel“ mit einer Ecke oder einem Freistoß zu seinen Gunsten zu entscheiden. „Wir müssen jetzt aber aus diesem Spiel unsere Lehren ziehen und nach vorne schauen“, so die Nummer 17 der Roten Teufel. Auch Cheftrainer Franco Foda hatte seine Schlüsse aus dem Remis gezogen: „Es war sicherlich nicht alles schlecht, wir haben uns ja auch zahlreiche hochkarätige Chancen erspielt. Wir haben das Spiel genau analysiert und die Dinge, die nicht gut waren, auch deutlich angesprochen.“

Anschließend wurde das Augenmerk dann auf die anstehende Partie beim FC St. Pauli gelegt. So drückte Alex Bugera seine Vorfreude auf das Duell am Millerntor aus: „Es gibt dort immer sehr schöne Spiele, da St. Pauli auch immer gut vom eigenen Publikum gepusht wird. Sie haben ihre Stärken sicherlich im eigenen Stadion, so dass wir dagegenhalten und uns auf eine zweikampfbetonte Partie einstellen müssen. Ich bin mir aber sicher, dass wir die Zweikämpfe annehmen, schnell nach vorne spielen und eine gute Partie abliefern werden.“ Verzichten müssen die Roten Teufel dabei neben den verletzten Enis Alushi, Chadli Amri und Ilian Micanski auch auf Florian Dick, der am Dienstag seine fünfte Gelbe Karte erhielt. Nach abgesessener Gelbsperre dagegen wieder dabei ist Mo Idrissou, den Franco Foda noch einmal als wichtigen Bestandteil der Mannschaft lobte: „Mo ist nicht nur durch seine Tore wichtig, auch mit seiner Präsenz und seiner Art und Weise zu spielen und in beide Richtungen zu arbeiten, wird er uns beim FC St. Pauli sicherlich wieder helfen.“ Der Gastgeber am Samstag sei eine Mannschaft, die er im oberen Tabellendrittel erwartet habe und die über eine hohe Qualität verfüge, so Foda.

In Hamburg können die Roten Teufel wie bei jedem Auswärtsspiel mit einer leidenschaftlichen Unterstützung der FCK-Fans rechnen. Das komplette Gästekontingent ist schon seit längerer Zeit ausverkauft. Auch für das darauffolgende Auswärtsspiel bei Union Berlin sind die Tickets für den Gästeblock zum jetzigen Zeitpunkt bereits vollständig verkauft bzw. vorreserviert, so dass in den kommenden Tagen – wenn überhaupt – nur noch wenige Rückläufer aus den Reservierungen verfügbar sein werden. Für das letzte Heimspiel des Jahres gegen den VfR Aalen sind aktuell rund 20.000 Karten abgesetzt.

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