Hallo Dominique, Du hast am vergangenen Samstag gegen Erzgebirge Aue Dein erstes Saisonspiel in der aktuellen Spielzeit bestritten. Wie war es für Dich, wieder im Fritz-Walter-Stadion im Einsatz zu sein?
Ich habe mich sehr gefreut, dass ich die Chance bekommen habe, zum ersten Mal in dieser Saison zu spielen. Dass wir dann auch noch gewonnen haben war natürlich perfekt. Das war schon ein wirklich schönes Geburtstagsgeschenk – ich bin ja am Donnerstag 20 geworden.

Und wie würdest Du selbst Deine Leistung und die des Teams am Samstag einschätzen?
Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Leistung zufrieden und auch die Mannschaft hat sehr gut gearbeitet. Vielleicht hätten wir noch ein oder zwei Tore mehr machen können, aber ich denke, dass wir alles in allem doch ein gutes Spiel gemacht haben.

Die Bilanz des FCK in dieser Spielzeit liest sich gut, zweiter in der Tabelle, im Pokal für die nächste Runde qualifiziert. Wie bewertest Du die bisherige Saison der Roten Teufel?
Aus vier Spielen neun Punkte zu holen ist jetzt nicht so schlecht, finde ich. Klar, wir hätten in Fürth gerne gewonnen oder zumindest einen Punkt mitgenommen, dann wären wir Tabellenführer. Aber ich denke, dass wir schon besser dastehen, als im letzten Jahr zum gleichen Zeitpunkt. Man sieht auch, dass wir gute Qualität dazu bekommen haben – unser Spiel hat sich im Vergleich zu letztem Jahr verbessert.

Du hast gegen Aue neben Willi Orban in der Innenverteidigung gespielt. Ihr kennt Euch schon länger und habt sogar schon zusammen gespielt…
Stimmt, wir haben in der A-Jugend schon zusammen gespielt. Daher war das jetzt für uns nicht wirklich neu. Klar, auf dem Niveau ist es dann schon etwas anderes. Ich glaube aber, das hat ganz gut ausgesehen. Sicher, die eine oder andere Sache kann man noch verbessern, aber wir sind ja noch jung, deshalb wurde die Innenverteidigung vom Aue-Spiel ja auch von einigen Presseleuten als „Kinderriegel“ bezeichnet, denke ich (lacht). Wenn wir am Samstag wieder auf dem Platz stehen sollten, werden wir versuchen, den Laden dicht zu halten.

Dominique HeintzDer FC Erzgebirge Aue ist mit einer sehr defensiven Taktik auf den Betzenberg angereist, Aalen dürfte eine ähnliche Strategie fahren – das wird erneut kein einfaches Spiel für Euch, oder?
Gegen Aalen war es letztes Jahr schon schwer. Genau wie Aue wird auch der VfR kompakt hinten drin stehen, auf Konter lauern und auf unsere Fehler warten. Das ist gerade das Gefährliche in solchen Spielen, das hat man auch hier gesehen, beim Heimspiel. Wir müssen versuchen ein, zwei schnelle Tore zu machen, damit wir Ruhe ins Spiel kriegen. Wenn wir aber wie gegen Aue auftreten, den Gegner dann noch ein wenig besser ausspielen, dann sieht es auch am Samstag für uns gut aus.

Wir haben Euch heute Morgen beim Training beobachtet. Ihr habt da eine intensive Fitness-Einheit absolviert. Auffallend war, dass ohne Ball trainiert wurde. Wie gefällt Dir eine solche Einheit ohne Spielgerät?
Am Sonntag sind wir ja nur ausgelaufen und hatten gestern unseren freien Tag. Der Trainer macht es dann üblicherweise so, dass wir nach einem freien Tag intensiv an Schnelligkeit und der Fitness arbeiten. Ich persönlich finde das gar nicht so schlimm, klar würde man manchmal dann auch lieber einen Ball vor den Füßen haben, aber diese Einheiten gehören eben auch zum Fußball dazu.  Wir brauchen einfach auch die Schnelligkeit auf den ersten Schritten, außerdem finde ich es gut, dass wir das gleich zu Beginn der Trainingswoche machen. Und in der Einheit am Nachmittag ist ja dann auch wieder der Ball mit im Spiel.

Vielen Dank für das Gespräch, Dominique!

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