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6.02.2026

„Mutig unseren Weg wählen“ – der Vorbericht

Am Samstag, 7. Februar 2026, sind die Roten Teufel zu Gast beim SV Darmstadt 98. Anstoß ist im Merck-Stadion am Böllenfalltor um 20:30 Uhr. Neben Ex-Elversberger Younes Ebnoutalib verzeichnet Darmstadt mit Isac Lidberg den aktuellen Top-Torjäger der 2. Bundesliga. Lidberg hat bereits 12 Treffer erzielt.

 

Die Roten Teufel gegen die Lilien in der Vergangenheit

14-mal trafen die Roten Teufel in der Historie erst auf die Darmstädter Lilien, wovon Kaiserslautern fünf und Darmstadt drei Siege einfahren konnten. Die Bilanz zeigt sich sehr ausgeglichen, vor allem da insgesamt sechs Partien unentschieden endeten. Das allererste Duell der beiden Klubs datiert aus dem Jahr 1978. Zwischen 1978 und 1982 duellierten sich die beiden Traditionsvereine vier Mal und traten im DFB-Pokal-Wettbewerb 1979 gegeneinander an. Seither sind über 30 Jahre vergangen, bis der FCK und Darmstadt im Jahr 2015, nach dem lang ersehnten Aufstieg der Südhessen in die 2. Bundesliga, erneut aufeinandertrafen. Seitdem lassen sich neun Begegnungen der beiden Teams zählen. Beim letzten Aufeinandertreffen im August 2025 glänzten die Lautrer mit einem 3:1-Heimsieg. Torjäger Isac Lidberg verschaffte den Lilien dabei zunächst die Führung, bis Kaiserslautern durch die späten Treffer von Naatan Skyttä, Faride Alidou und Tobias Raschl die Partie drehte.

Trainer Torsten Lieberknecht trifft im Topspiel auf seinen früheren Verein. Der ursprüngliche Pfälzer war drei Jahre lang in Darmstadt als Trainer tätig und führte das Team 2023 zurück in die Bundesliga. Nach dem direkten Abstieg kehrte er wieder in seine Heimat zurück und schloss sich zur Rückrunde 2024/25 dem FCK an.

 

So ist die Lage

Dem 2:2 auf Schalke folgten vergangenen Samstag im eigenen „Wohnzimmer“ der Pfälzer keine Punkte gegen Elversberg. Aktuell belegt der FCK Tabellenplatz sechs. Aufgrund eines Fouls im Strafraum sah Mittelfeldspieler Leon Robinson am Ende der ersten Halbzeit rot und die Gäste verwandelten den anschließend gegebenen Elfmeter zum 0:1. Unmittelbar danach erzielte Naatan Skyttä den Ausgleich für Kaiserslautern, die „Elv“ legte allerdings mit zwei weiteren Treffern nach, sodass sich die Roten Teufel in Unterzahl mit 1:3 geschlagen geben mussten. Seit der Partie am 18. Oktober 2025 gegen Karlsruhe konnte das Team von Torsten Lieberknecht auswärts keinen Sieg mehr einfahren. Die Mannschaft zeigt aber den Willen, dies im Topspiel gegen die Lilien zu ändern.

Der FCK wurde am letzten möglichen Tag nochmal auf dem Transfermarkt aktiv und verpflichtete Mergim Berisha. Der 27-jährige Stürmer wechselte von Hoffenheim in die Pfalz und wird die Offensive der Roten Teufel ab sofort personell unterstützen. Mit Mergim Berisha, Jacob Rasmussen, Norman Bassette und Atanas Chernev sind die Roten Teufel somit gleich mit vier Winter-Neuzugängen gewappnet.

Verletzungsbedingt verzichten muss Torsten Lieberknecht allerdings weiterhin auf Ji-soo Kim, Mahir Emreli und Avdo Spahic. Zusätzlich fällt Stürmer Ivan Prtajin für mehrere Monate aus. Während des Spiels gegen Elversberg zog sich der Kroate eine Ruptur der Achillessehne zu. Leon Robinson erhielt vom DFB zudem eine Sperre im Umfang eines Ligaspiels und wird somit ebenfalls nicht in Darmstadt auflaufen.

 

Das kommt auf uns zu

Darmstadt 98 hält inzwischen eine Serie von zehn ungeschlagenen Ligaspielen und brilliert mit acht Zu-Null-Spielen der Saison. Die Lilien spielten zuletzt Unentschieden gegen Hertha BSC, besiegten allerdings vorher Nürnberg mit 2:0. Somit belegen sie aktuell Platz drei der Tabelle und mischen im Aufstiegsrennen deutlich mit. Der Punktevorsprung auf die Roten Teufel beträgt aktuell sieben Zähler.

Auch Darmstadt hat während des Wintertransfers personelle Veränderungen eingeleitet. Jean-Paul Boëtius und der SV gehen getrennte Wege. Dafür verstärken sie ihre Innenverteidigung durch Grayson Dettoni, der auf Leihbasis von Bayern München II kam. Raoul Petretta, der vom Toronto FC verpflichtet wurde, wird an Stelle des abgegebenen Linksverteidigers Leon Klassen mitmischen und Niklas Schmidt (Leihe vom Toulouse FC) unterstützt seit der Partie in Berlin das zentrale Mittelfeld der Lilien.

Trainer Florian Kohfeld muss für das Spiel gegen die Roten Teufel verletzungsbedingt ohne Matthias Bader und Bartosz Bialek planen.

 

Stimmen zum Spiel

In der Presskonferenz (im von Ausrüster Castore präsentierten Re-Live auf YouTube) am Freitagvormittag stand FCK-Cheftrainer Torsten Lieberknecht wie gewohnt den anwesenden Medienvertretern Frage und Antwort.

Der FCK-Cheftrainer blickt dem anstehenden Topspiel am Samstagabend gegen den SV Darmstadt 98 positiv entgegen. Klar ist, die Pfälzer wollen auswärts siegen. Dazu betont Torsten Lieberknecht den mutigen Spielstil seiner Mannschaft, der in vergangenen Spielen dominiert hat und auch in Darmstadt weiterverfolgt wird: „Kontersituationen lassen wir bewusst zu, weil wir mutig spielen wollen, aber auch wissen, dass wir die Situationen bisher – bis auf das Pokalspiel gegen Hertha BSC – immer sehr gut verteidigt bekommen haben. Wir wollen also eher das stärken, was uns stark macht.“

Dennoch herrscht großer Respekt vor den Leistungen des SV Darmstadt 98 in den vergangenen Spielen: „Wir wollen anstreben, drei Punkte zu holen, vergessen aber auch nicht, die Stärke des Gegners mit in Betracht zu ziehen. Darmstadt verfügt über viele wuchtige Spieler, viel Schnelligkeit auf den Außenpositionen und sie passen ihre Grundformation auch ab und an dem Gegner an. Sie sind die beste Mannschaft bei offensiven Standards.“

Der Sieg im 3:1-Heimspiel gegen Hannover dient als Motivation, den gleichen Kampfgeist nun auch auswärts auf den Platz zu tragen: „Fakt ist, dass wir gezeigt haben, dass wir einen ordentlichen Plan haben, wie wir mit und gegen den Ball spielen.“ Ein großes Ziel für Darmstadt ist es, die Anzahl der Gegentore möglichst gering zu halten: „Wir sind eigentlich immer in der Lage, Tore zu schießen, aber wir müssen schauen, dass wir hinten weniger Tore reinbekommen.“

Stürmer-Neuzugang Mergim Berisha war zu Beginn der Woche der letzte FCK-Transfer in der Winterpause. Der FCK-Cheftrainer berichtete von den ersten Einheiten des Angreifers: „Er hat einen sehr ordentlichen Eindruck hinterlassen, aber wir wollen uns gegenseitig noch ein bisschen Zeit geben.“ In der Startelf wird Berisha am Wochenende dementsprechend voraussichtlich noch nicht auflaufen.

Darmstadt-Trainer Florian Kohfeld formulierte ebenfalls seine Vorfreude auf die Partie: „Ich freue mich auf den Rahmen, ich freue mich auf das Spiel, ich freue mich auf einen sehr starken Gegner.“ Gleichzeitig betont er die Emotionalität des Duells und bereitet sein Team auf eine Herausforderung vor: „Im Hinspiel so spät die Niederlage zu kassieren in Lautern hat uns schon sehr wehgetan, wir haben aber unsere Lehren aus dem Spiel gezogen.“ Auch die letzten Partien hätten die Mentalität in seiner Mannschaft gestärkt: „Wir sind in der Lage, immer wieder zurückzukommen, und das ist eine große Qualität.“

 

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