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25.09.2025

„Müssen alles abrufen“ – der Vorbericht

Am Samstag, 27. September 2025, reisen die Roten Teufel ins ostwestfälische Paderborn. Anpfiff der Begegnung gegen den SC Paderborn 07 ist um 13:00 Uhr in der Home-Deluxe-Arena.

Der SC Paderborn ist seit 340 Minuten ohne Gegentor –SCP-Torhüter Dennis Seimen konnte in mehr als drei Spielen das Tor sauber halten. Sowohl beim 2:0-Auswärtssieg bei Hertha BSC, beim 1:0-Sieg gegen den VfL Bochum, als auch beim 0:0-Unentschieden beim 1. FC Nürnberg stand am Ende die Null. Diese Defensive gilt es am Samstag zu knacken.

 

Die Vergangenheit mit dem SCP

Die Roten Teufel und der SC Paderborn standen sich bislang in 18 Spielen gegenüber – alle Duelle fanden in der Zweiten Liga statt. Die Bilanz aus FCK-Sicht ist sehr positiv: In fünf Spielen musste sich der FCK geschlagen geben, viermal wurden die Punkte geteilt und in neun Spielen gingen die Roten Teufel als Sieger vom Platz. Erstmalig begegneten sich die beiden Teams in der Saison 2006/07 – in den ersten neun Aufeinandertreffen blieben die Roten Teufel ungeschlagen.

Das letzte Duell zwischen dem FCK und dem SC Paderborn fand am 26. Spieltag der vergangenen Saison statt. Die Punkte blieben damals nach einem sehr turbulenten Spiel in Paderborn. Obwohl der FCK drei Tore aufholte – zwei Treffer von Ragnar Ache und einer von Daniel Hanslik sorgten für den zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich nach schnellem Drei-Tore-Rückstand innerhalb der ersten Viertelstunde – entschied Paderborn das Spiel mit 5:3 für sich.

Mit Marlon Ritter und Richmond Tachie kehren zwei Spieler aus der aktuellen FCK-Mannschaft am Samstag an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Zwischen 2017 und 2020 machte Ritter 65 Spiele für die Ostwestfalen und steuerte auf dem Durchmarsch von der 3. Liga in die Bundesliga 16 Tore sowie 10 Vorlagen bei. Auch Richmond Tachie verbrachte die Saison 2022/23 bei den Ostwestfalen und machte 19 Spiele für den SCP.

 

So ist die Lage

Der FCK konnte nach sechs Spieltagen zwölf Punkte einfahren – die zweitmeisten im Ligavergleich. Die Roten Teufel haben mit dem 4:1-Heimerfolg über Preußen Münster drei Siege hintereinander eingefahren. Am vergangenen Freitagabend leitete ein früher Führungstreffer von Ivan Prtajin einen starken Auftritt des FCK ein. Kurz darauf konnten Naatan Skyttä in der 17. Spielminute und erneut Ivan Prtajin auf 3:0 erhöhen. Auch der Münsteraner Treffer nach der Halbzeit zum zwischenzeitlichen 3:1 tat dem Auftritt der Roten Teufel keinen Abbruch: Das dritte Tor von Ivan Prtajin sorgte für den 4:1-Endstand.

Die Roten Teufel blicken auf eine intensive Trainingswoche zurück mit einer „hohen Trainingsqualität“, so der FCK-Cheftrainer. In zahlreichen Einheiten bereitete sich die Mannschaft auf die anstehende Aufgabe in Paderborn vor.

Simon Asta und Kenny Prince Redondo werden am Samstag verletzungsbedingt weiterhin fehlen.

 

Das kommt auf uns zu

Auch der SC Paderborn konnte sich in den vergangenen Spielen beweisen: In den letzten drei Ligaspielen blieben die Ostwestfalen ungeschlagen und konnten sieben Punkte einfahren. Mit elf Zählern steht der SC Paderborn aktuell kurz hinter dem FCK in der Zweitliga-Tabelle. Am vergangenen Spieltag reisten die Paderborner zur Hertha in die Hauptstadt und konnten dort den ersten Auswärtsdreier dieser Saison einfahren: Ein Doppelpack von Filip Bilbija sicherte den 2:0-Endstand bei der Alten Dame. Der Stürmer ist mit drei Treffern aktuell auch der beste Torschütze in den Reihen des SC Paderborn.

Den Statistiken nach wird es am Samstag ein Duell zweier Mannschaften, die auf ein ähnliches Stilmittel setzen: Sowohl der FCK als auch der SCP schlagen viele Flanken aus dem Spiel heraus. Mika Haas bringt aus der aktuellen Mannschaft mit 18 Flanken die meisten Hereingaben ins Zentrum. Beim SC Paderborn ist Raphael Obermaier mit 21 geschlagenen Bällen der häufigste Flankengeber.

Allerdings fällt Raphael Obermair am kommenden Spieltag verletzungsbedingt aus. Ein Ausfall, der dem SCP wehtut: „Rapha [Obermair] hat mit seiner Ballsicherheit, seiner Erfahrung, seiner Fantasie im Spiel mit Ball und mit seinem Speed viele Qualitäten – das kann man nicht wegdiskutieren“, so SCP-Cheftrainer Ralf Kettemann über die Verletzung. Außerdem steht Marcel Hoffmeier dem SCP-Cheftrainer wegen eines Kreuzbandrisses nicht zur Verfügung.

Am Samstag trifft mit Felix Götze ein Spieler auf seinen Ex-Verein: Götze war ab der Rückrunde zur Saison 2020/21 leihweise eineinhalb Jahre für den FCK im Einsatz. In dieser Zeit absolvierte er 36 Spiele für die Roten Teufel und schaffte 2022 mit dem FCK den Aufstieg in die Zweite Bundesliga.

 

Stimmen zum Spiel

Auch vor dem kommenden Auswärtsspiel beim SC Paderborn hat FCK-Cheftrainer Torsten Lieberknecht die Fragen der Medienvertreter (im von Ausrüster Castore präsentierten Re-Live auf YouTube)  beantwortet und erwartet eine „intensive Aufgabe“. Die Roten Teufel treffen auf einen Verein, der sich in den vergangenen Jahren über eine viel Kontinuität ausgezeichnet hat – weiß der FCK-Cheftrainer: „Wir treffen auf eine Mannschaft, die immer im oberen Tabellendrittel zu finden ist. Uns erwartet ein funktionierendes Gebilde – trotz des einen oder anderen Abgangs.“

Der FCK-Coach möchte am Samstag gegen physisch starke Mannschaft vollen Einsatz seines Teams sehen: „Wir spielen gegen die bislang athletisch beste Mannschaft, die sehr viele Sprints und Tempoläufe zieht – auch in die Tiefe. Da ist es wichtig, dass wir die Einstellung haben, nach dem Spiel komplett verausgabt zu sein.“ Torsten Lieberknecht schätzt den Spielstil der Paderborner: „Sie sind eine sehr variable Mannschaft, die aus dem Grundsystem mit der Dreierkette ihr Spiel eröffnet. Sie haben viele Tiefenläufe und viele interessante Spieler. Mit dem neuen Trainer haben sie auch nochmal etwas mehr Ruhe im Spiel bekommen – mit und gegen den Ball.“ Der SCP verfüge über „Spieler, die durchaus auch in der Ersten Liga ihr Zuhause finden können“, so der FCK-Cheftrainer weiter über die individuelle Qualität in den Reihen der Paderborner Mannschaft.

Auch der SCP-Cheftrainer Ralf Kettemann stellt sich auf ein „sehr intensives Zweitligaspiel“ ein: „Ein Verein, der einfach eine Wucht hat, der Power hat – vor allem bei Heimspielen zu sehen“, so Ralf Kettemann. Mit dem FCK komme „eine Mannschaft, die sehr intensiv Fußball spielt und einige Zweikämpfe führt – gerade im Spiel gegen Ball. Da kommt eine Wucht auf uns zu.“

Außerdem erwartet Ralf Kettemann mit dem FCK „eine qualitativ hochwertige Mannschaft, die viel über Flanken kommt. Diese Qualität macht sie gefährlich – nicht nur in der Spitze, sondern auch in der Breite. Es ist selten Ruhe im Spiel und das macht es eben auch so anspruchsvoll, aufmerksam zu sein und alles zu verteidigen.“ Trotz dieser Qualitäten ist es das Ziel der Paderborner „diesen Gegner zu bändigen und drei Punkte mehr auf der Habenseite zu haben“, so der SCP-Cheftrainer.

 

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