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15.08.2025

„Hohe Intensität und viel Spielfreude“ – Pokalauftakt im Karl-Liebknecht-Stadion

DFB-Pokal-Premiere für den kommenden Gegner – der RSV Eintracht konnte sich durch den Sieg im brandenburgischen Landespokal erstmalig in der Vereinsgeschichte für den nationalen Pokalwettbewerb qualifizieren. Nun steht für den gesamten Verein und für einen Großteil des Stahnsdorfer Kaders das bisherige Karrierehighlight an.

Am Sonntag, 17. August 2025, um 15.30 Uhr trifft der 1. FC Kaiserslautern in der ersten Runde des DFB-Pokals 2025/26 auf den RSV Eintracht 1949. Ausgetragen wird die Partie im Karl-Liebknecht-Stadion in Babelsberg. Wir blicken auf die anstehende Partie zweier Mannschaften, die sich im Profifußball bisher noch nie begegnet sind.

 

So ist die Lage

Am vergangenen Samstagabend konnte der FCK einen erfolgreichen Heimauftakt in die Saison feiern. Durch den 1:0-Siegtreffer von Marlon Ritter konnten sich die Roten Teufel in einem umkämpften Spiel gegen Schalke 04 durchsetzen. Nach zwei Spielen in der Liga wartet nun ein ambitionierter Oberligist im DFB-Pokal auf den FCK.

Ritter warnt davor, sich von der Favoritenrolle blenden zu lassen: „Es sind schon ganz andere Vereine in der ersten Runde gestolpert. Wir müssen das seriös angehen. Wir müssen von Beginn an zeigen, dass wir der Zweitligist sind und das Spiel unbedingt gewinnen wollen.“ Der Kapitän erinnert an das Pokalfinale 2024 und unterstreicht den sportlichen Wert dieses Wettbewerbs: „Alle, die schon länger hier sind, wissen, wie schnell man dann auf einmal in Berlin sein kann.“

Für das Pokalspiel kann FCK-Cheftrainer Torsten Lieberknecht nicht auf den gesamten Kader zurückgreifen. Verletzt ausfallen werden Ivan Prtajin aufgrund von Wadenproblemen und Kenny Prince Redondo mit Achillessehnenproblemen. Frank Ronstadt fehlt aufgrund eines Trainingsrückstandes nach seiner Verletzung. Fabian Heck befindet sich weiterhin im Rehatraining und steht nicht zur Verfügung. Jan Elvedi und Erik Wekesser hatten unter der Woche mit einem Magen-Darm-Infekt zu kämpfen und sind daher nicht einsatzbereit.

 

Das kommt auf uns zu

Mit dem RSV Eintracht 1949 e.V. trifft der FCK auf einen Oberligisten aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark. Der in Stahnsdorf beheimatete Klub verfügt in seiner gewöhnlichen Spielspielstätte über lediglich 1.800 Plätze. Daher wird das Spiel im 10 Minuten entfernen Karl-Liebknecht-Stadion mit einer Zuschauerkapazität von 10.787 Plätzen ausgetragen.

Mit vier Punkten aus den ersten zwei Ligaspielen in der NOFV-Oberliga Süd kann unser Gegner eine ähnliche Bilanz wie der FCK für den Saisonstart ziehen. Nach einem Auftaktsieg gegen Budissa Bautzen endete die Partie am vergangenen Wochenende beim VfL Halle 96 mit einem 4:4-Unentschieden.

Durch den Sieg im Landespokal im vergangenen Sommer 2025 qualifizierte sich die Mannschaft aus Stahnsdorf für den DFB-Pokal 2025/26. Im Finale setzten sie sich mit einem 1:0 gegen den VfB Krieschow durch und feierten mit der Teilnahme am DFB-Pokal den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Die größere Überraschung gelang der Mannschaft aber schon im Landespokal-Halbfinale gegen Energie Cottbus. Nach umkämpfen 120 Minuten konnte sich der RSV Eintracht gegen den Drittligisten im Elfmeterschießen durchsetzen.

In den Reihen der Stahnsdorfer trifft Arthur Ekallé auf seinen Ex-Klub. Der 28-Jährige lief in der Saison 2017/18 unter Trainer Hans Werner Moser für den FCK II auf. Dabei kam er auf 26 Einsätze, in denen er zwei Tore erzielen konnte.

 

Stimmen zum Spiel

Bei der Pressekonferenz (im von Ausrüster Castore präsentierten Re-Live auf YouTube) am Freitagnachmittag beantwortete FCK-Cheftrainer Torsten Lieberknecht die Fragen der anwesenden Medienvertreter.

Lieberknecht freut sich auf den Austragungsort der Partie: „Das Karl-Liebknecht-Stadion ist ein absolutes Old-School-Stadion, wo du ein richtiges Stadiongefühl hast.“ Die anstehende Partie sei eine Pflichtaufgabe, so Lieberknecht. Lieberknecht ist überzeugt, dass die Mannschaft seiner Erwartungshaltung nachkommt und „dem Gegner mit Respekt begegnet.“

Wie der FCK das Spiel angehen will, verriet Lieberknecht ebenfalls: „Wir brauchen eine hohe Intensität, viel Spielfreude und die Herangehensweise, dass jeder auf seiner Position seine beste Leistung zeigt.“ Mit dem RSV Eintracht erwartet der FCK-Chefcoach „eine Mannschaft, die gerade durch Standardsituationen sehr gefährlich ist. Es ist eine erfahrene Mannschaft, gespickt mit jungen Talenten und vor allem viel Körpergröße in der Abwehrreihe.“

 

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