Am Samstag, 14. Februar 2026, empfängt der 1. FC Kaiserslautern die SpVgg Greuther Fürth zur Partie des 22. Spieltages der Zweitligasaison 2025/26. Anpfiff ist um 13:00 Uhr im Fritz-Walter-Stadion.
In der Geschichte des deutschen Fußballs schafften ehemalige Spieler dieser beiden Vereine gemeinsam schon mal etwas Großes. Beim Wunder von Bern 1954 befanden sich neben den fünf FCK-Legenden auch zwei Spieler der SpVgg im Kader: Karl „Charly“ Mai und Herbert „Ertl“ Erhard brachten den Sieg damals mit nach Fürth.
Die Roten Teufel gegen das Kleeblatt in der Vergangenheit
In der Vergangenheit trafen die beiden Vereine bereits 30-mal aufeinander. Neben den ersten beiden Begegnungen in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1951, fanden bis zu diesem Tag drei Duelle im DFB-Pokal und 25 Begegnungen in der 2. Bundesliga statt. Die Bilanz spricht dabei klar für die Roten Teufel: 18 Siege, drei Unentschieden und neun Niederlagen machen Hoffnung auf einen weiteren Sieg. Im Hinspiel der Saison 2025/26 konnten die Pfälzer durch einen Doppelpack von Ivan Prtajin und ein Tor von Naatan Skyttä mit einem souveränen 3:0 erneut drei Punkte mit nach Hause bringen. Sechs Wochen später traf der Finne im DFB-Pokal wieder gegen das Kleeblatt und schoss seine Mannschaft im Sportpark Ronhof ins Achtelfinale.
Mit Kenny Prince Redondo und Simon Asta treffen zwei Lautrer in diesem Duell auf ihren alten Klub. Kenny Prince Redondo lief von 2019 an insgesamt 31-mal für die Franken auf, bevor er im Oktober 2020 zum FCK wechselte. Auch Simon Asta kam im Sommer vom Ligakonkurrenten in die Pfalz. Der Verteidiger trug knapp fünf Jahre das Kleeblatt auf der Brust und stieg in seiner Zeit mit Fürth in die Bundesliga auf. Für Jan Elvedi ist die Partie auf dem Betze eine Rückkehr in seine noch nicht ganz so alte Wirkungsstätte. Der Schweizer wechselte in der Winterpause auf Leihbasis vom 1. FC Kaiserslautern zur Spielvereinigung und erzielte im vergangenen Spiel gegen Magdeburg sein erstes Tor für Fürth. Auch für einen weiteren Fürther Winterneuzugang wird die Fahrt an den Betze eine Rückkehr zu seinen Wurzeln: Paul Will spielte von 2015 bis 2018 im Nachwuchsleistungszentrum des FCK und führte dabei u.a. die U19 vor seinem Abschied als Kapitän ins Finale des DFB-Pokals der Junioren nach Berlin.
So ist die Lage
Die Roten Teufel konnten seit drei Spielen keinen Sieg mehr verzeichnen. Zuletzt verloren sie mit 0:4 in Darmstadt. Durch einen gegnerischen Elfmeter lagen die Lautrer bereits in der fünften Minute zurück und konnten auch im restlichen Spielverlauf den Spielausgang nicht mehr ändern. Durch drei weitere Treffer entschieden die Lilien das Spiel für sich. Dennoch eine gute Nachricht fürs Wochenende: Die Pfälzer zeigen sich schon immer sehr heimstark. Von insgesamt neun Siegen erzielten sie in dieser Saison sieben vor der Heimkulisse im Fritz-Walter-Stadion.
Verletzungsbedingt verzichten muss Trainer Torsten Lieberknecht weiterhin auf Ivan Prtajin. Fraglich ist auch der Einsatz von Mergim Berisha, welcher sich im Training eine Blessur am Oberschenkel zugezogen hat. Mittelfeldspieler Fabian Kunze muss aufgrund einer Gelbsperre ebenfalls aussetzen, genauso wie Dion Hofmeister, der sich aktuell mit der DFB-U17 in Portugal befindet.
Das kommt auf uns zu
Das Kleeblatt bildet aktuell das Schlusslicht der Tabelle. Mit nur fünf gewonnenen Spielen und 19 Zählern liegen sie 12 Punkte hinter den Roten Teufeln. Zuletzt verloren sie 4:5 gegen Magdeburg, kämpften sich nach einem vorzeitigen 1:5-Rückstand allerdings nochmal deutlich ran. Das vorherige Duell bei Holstein Kiel gewannen die Mittelfranken mit 2:1. Trotz ihres Tabellenplatzes kommt also eine Mannschaft mit Kampfgeist und einer offenen Rechnung aus der Hinrunde auf den Betze.
Cheftrainer Heiko Vogel reist verletzungsbedingt ohne die Mittelfeldspieler Sascha Bansé, Marco John, Julian Green und Felix Klaus an. Auch auf David Abrangao und Luca Itter muss er in seiner Verteidigung verzichten. Stammtorhüter Timo Schlieck hat sich im Training eine Muskelverletzung zugezogen und wird daher am Samstagmittag ebenfalls nicht auflaufen.
Stimmen zum Spiel
In der Presskonferenz (im von Ausrüster Castore präsentierten Re-Live auf YouTube) am Donnerstagvormittag stand FCK-Cheftrainer Torsten Lieberknecht wie gewohnt den anwesenden Medienvertretern Frage und Antwort.
Der FCK-Cheftrainer formuliert ein klares Ziel fürs Wochenende „Die Mannschaft hat ihrer Pflicht nachzukommen, Spiele zu gewinnen.“ Das 0:4 in Darmstadt hat dem FCK dahingehend einen Dämpfer verpasst. „Jetzt haben wir das erste Mal, seit ich hier bin, zwei Spiele in Folge verloren“, summiert Torsten Lieberknecht. Gleichzeitig betont er, dass er selbst die Last der vergangenen zwei Niederlagen mitträgt: „Dem Druck versuche ich nicht nur standzuhalten, sondern ihn auch von meiner Mannschaft fernzuhalten. Ich habe damit kein Problem, weil ich weiß, dass ich alles, was ich hier mache, mit einer hohen Leidenschaft, Identifikation und mit sehr viel Bereitschaft mache.“
Trotz der Roten Laterne begegnen die Roten Teufel Greuther Fürth mit viel Respekt. Der Cheftrainer hält dazu an, den kommenden Gegner nicht anhand des Tabellenplatzes zu messen: „Greuther Fürth hat im letzten Auswärtsspiel in Kiel einen Sieg eingefahren. Sie haben Spieler, die ihre Berechtigung haben, in der zweiten Liga zu spielen.“ Mit Blick auf Samstag betont er allerdings, zunächst auf die Leistung seiner eigenen Mannschaft zu achten: „Es liegt jetzt viel an uns, was wir anbieten und wie wir Überzeugung auf den Platz bringen. Den größten Respekt zeigt man dem Gegner, indem man ihm seine beste Leistung zeigt, und das wollen wir tun.“
Heiko Vogel, Cheftrainer der SpVgg Greuther Fürth betont die Stärken der Lautrer: „Der FCK ist natürlich aufgrund des Stadions und der Fans eine Heimmacht. Ich erwarte sie sehr fordernd und aggressiv gegen den Ball.“ Gleichzeitig betont er, dass eine gewisse Grundemotionalität durch die Umgebung auch seiner Mannschaft nicht schadet: „Ich glaube, dass das für uns kein Nachteil ist.“
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