Am Samstag, 20. Dezember 2025, steht das letzte Spiel der Hinrunde an. Zum Abschluss empfängt der FCK den 1. FC Magdeburg auf dem Betzenberg. Anpfiff der Begegnung ist um 13 Uhr.
Der 1. FC Magdeburg, gegründet im Jahr 1965, feierte am vergangenen Spieltag sein 60-jähriges Vereinsjubiläum. Anlässlich des runden Geburtstags lief die Mannschaft im Heimspiel gegen Holstein Kiel in Sondertrikots auf, die Fans sorgten mit einer Choreografie für einen würdigen Rahmen. Sportlich blieb der große Erfolg allerdings aus: Gegen die Kieler Störche kam der FCM trotz zweifacher Führung nicht über ein 3:3-Unentschieden hinaus.
Die Vergangenheit mit dem 1. FC Magdeburg
Die Geschichte zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FC Magdeburg ist noch vergleichsweise jung. Erst zwölf Pflichtspiele wurden bislang ausgetragen – jeweils sechs in der 2. Bundesliga sowie in der 3. Liga.
Insgesamt fällt die Bilanz zugunsten der Gäste aus Sachsen-Anhalt aus: Aus Lautrer Sicht sind fünf Niederlagen, fünf Unentschieden und zwei Siege zu verzeichnen. Im Fritz-Walter-Stadion sind die Roten Teufel gegen den FCM allerdings noch ungeschlagen.
Erstmals begegneten sich beide Teams in der Saison 2019/20. Seitdem gingen sie einen ähnlichen Weg und stiegen gemeinsam aus der 3. Liga in die 2. Bundesliga auf. In der Spielzeit 2022/23 feierten die Blau-Weißen den Aufstieg als Drittligameister, während der FCK den Weg über die Relegation gegen Dynamo Dresden nahm.
Von den insgesamt elf geholten Punkten wurden acht Punkte auf dem heimischen Betzenberg geholt. In Magdeburg gab es für die Roten Teufel zuletzt wenig Zählbares. So auch beim letzten Aufeinandertreffen am 28. Spieltag der vergangenen Saison, als der FCM nach Toren von Baris Atik bereits zur Pause mit 2:0 führte und diesen Vorsprung bis zum Abpfiff verteidigte.
Am Samstag treffen die Roten Teufel auf zwei bekannte Gesicht auf gegnerischer Seite. Neben eben jenem Baris Atik, der in der Hinrunde 2017/18 für den FCK spielte, läuft auch Philipp Hercher, der fünf Jahre lang das Trikot der Roten Teufel trug, mittlerweile für den 1. FC Magdeburg auf. Insgesamt absolvierte der Offensivspieler 132 Pflichtspiele für den FCK und erzielte dabei 19 Tore.
So ist die Lage
Nach einem torlosen Remis auf der Bielefelder Alm hat sich an der Tabellensituation für den FCK im Vergleich zum vorherigen Spieltag nichts verändert. Ein Spieltag vor Abschluss der Hinrunde steht der 1. FC Kaiserslautern mit 27 Zählern auf dem sechsten Tabellenplatz. Bereits jetzt steht ein Punkt mehr bei den Roten Teufeln zu Buche als nach der Hinrunde der abgelaufenen Saison. Wenn am Samstag drei Zähler auf das Punktekonto addiert werden würden, wäre die beste Hinrundenbilanz in der 2. Bundesliga seit der Saison 2012/13 erreicht.
Simon Asta, Kenny Prince Redondo, Jisoo Kim, Mahir Emreli und Ivan Prtajin fallen weiterhin aus. Mika Haas steht nach seiner abgesessenen Gelbsperre hingegen wieder zur Verfügung.
Das kommt auf uns zu
Die vergangene Spielzeit beendete der FCM ebenfalls mit 53 Zählern – punktgleich mit dem 1. FC Kaiserslautern. Die laufende Saison unter dem neuen Cheftrainer Markus Fiedler, der auf Christian Titz folgte, startete für die Blau-Weißen allerdings etwas durchwachsener. Nach dem achten Spieltag übernahmen schließlich Petrik Sander und Pascal Ibold interimsweise die Verantwortung an der Seitenlinie.
Zuletzt mussten sich die Magdeburger – ebenso wie der FCK – mit einem Punkt zufriedengeben. Insgesamt sammelte der FCM aus den vergangenen drei Ligaspielen sieben Punkte und präsentierte sich damit nach zuvor vier punktlosen Partien deutlich stabilisiert. Mit 14 Zählern rangieren die Blau-Weißen vor dem Duell mit den Pfälzern auf dem 16. Tabellenplatz. Lediglich das bessere Torverhältnis gegenüber Fortuna Düsseldorf trennt Magdeburg aktuell von einem direkten Abstiegsplatz.
Auf Seiten der Magdeburger werden Jean Hugonet, Luka Hyryläinen, Alexander Ahl-Holmström, Samuel Loric, Connor Krempicki und Eldin Dzogovic verletzungsbedingt fehlen. Zudem bereitet sich Lubambo Musonda mit der sambischen Nationalmannschaft auf den Afrika-Cup vor und steht den Magdeburgern daher nicht zur Verfügung. Der Einsatz von Daniel Heber ist nach einem auskurierten Muskelbündelriss noch fraglich.
Stimmen zum Spiel
Vor dem letzten Spiel im Kalenderjahr 2025 stand FCK-Cheftrainer Torsten Lieberknecht den anwesenden Medienvertretern wie gewohnt Rede und Antwort (im von Ausrüster Castore präsentierten Re-Live auf YouTube).
Torsten Lieberknecht misst den kommenden Gegner nicht an der aktuellen Tabellensituation: „Sie spielen nicht, wie ein Tabellenletzter, sondern eher wie ein Tabellenerster. Wenn man die vergangenen Spiele verfolgt hat, war es nie so, dass Magdeburg die schlechtere Mannschaft war.“
Mit Magdeburg erwartet er eine „ballsichere Mannschaft, die über ein gutes Positionsspiel versucht, Räume für ihre schnellen Außenbahnspieler freizuziehen, um dort auch viel ins Eins-gegen-Eins zu kommen. Angefangen beim Torhüter verfügen sie über eine gewisse Flexibilität, die im Zweitligafußball nicht immer alltäglich ist“, so Torsten Lieberknecht über die Stärken des FCM.
Auf diese Stärken hat das Trainerteam um Torsten Lieberknecht die Mannschaft wie immer vorbereitet: „Auf der einen Seite haben wir die Stärken und Schwächen des Gegners im Blick: Was müssen wir verhindern, um dem Gegner nicht die Möglichkeit zu geben, zu ihrem Spiel zu kommen. Auf der anderen Seite wollen wir in unserem Offensivspiel das ein oder andere leicht modifizieren, um den Gegner nicht immer nur das erwarten zu lassen, was man von uns kennt.“
„Das Allerwichtigste ist, am letzten Tag nochmal über alle Grenzen hinaus zu gehen – taktisch wie physisch“, gibt der FCK-Chefcoach die Marschroute für das letzte Heimspiel im Jahr 2025 vor.
FCM-Interimstrainer Petrik Sander zum kommenden Auswärtsspiel im Fritz-Walter-Stadion: „Wir gehen mit einer gehörigen Portion Respekt in dieses Spiel. Ich glaube, der Betzenberg spricht für sich. Der Ausdruck ist in Deutschland bekannt und berüchtigt. Darauf sollte man sich vorbereiten.“
„Trotzdem möchten wir auch in dem Spiel unsere Spielidee durchbringen – dominant sein und viel den Ball haben. Wir sehen aber auch die Gefahren aufgrund des schnellen Umschaltspiels der Gegner. Sie werden auf unsere Fehler lauern – die wollen wir logischerweise vermeiden“, so Petrik Sander über seine Herangehensweise im letzten Ligaspiel des Kalenderjahres 2025.
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