Am Freitagabend, 22. August 2025, tritt der 1. FC Kaiserslautern bei der SV Elversberg an. Anpfiff der Partie in der Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde ist um 18:30 Uhr.
Mit der Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde wartet nicht nur das momentan kleinste Stadion der Liga – in der aktuellen Umbauphase beträgt die Kapazität rund 10.000 Plätze, sondern gleichzeitig auch die kürzeste Auswärtsfahrt der Saison für die Roten Teufel. Lediglich 49 Kilometer Luftlinie trennen die Heimspielstätte der SV Elversberg und das Fritz-Walter-Stadion.
Der FCK gegen die Saarländer in der Vergangenheit
Zwar sind sich die Pfälzer und die Saarländer nahe, trotzdem stehen nicht viele Duelle zu buche. Nicht verwunderlich, denn die Saarländer spielen erst ihre dritte Saison in der 2. Bundesliga. Die SV Elversberg hat sich in den vergangenen Jahren beeindruckend im deutschen Profifußball etabliert. Nach ihrem Doppelaufstieg aus der Regionalliga Südwest bis in die 2. Bundesliga verpasste die „Elv“ in der letzten Saison nur knapp den Bundesligaaufstieg. In der Relegation gegen den Bundesligisten 1. FC Heidenheim scheiterten sie durch einen späten Gegentreffer von Leo Scienza.
Die Roten Teufel und die Saarländer trafen bisher erst in vier Pflichtspielen aufeinander. Die aktuelle Bilanz spricht knapp für die „Elv“. Die beiden Duelle im Saarland konnte die SV Elversberg jeweils für sich entscheiden. Aus den beiden Heimspielen am Betze konnten die Roten Teufel vier Punkte holen. Zuletzt trafen die beiden Mannschaften am 25. Spieltag der vergangenen Saison aufeinander. Ebenfalls in einem Freitagabendspiel endete die Partie mit einem 1:1-Unentschieden. Nach einem Treffer von Ragnar Ache gelang der SVE in der 75. Minute der Ausgleich in Person von Muhammed Damar.
So ist die Lage
In den ersten beiden Saisonspielen haben die Roten Teufel eine Niederlage (0:1 in Hannover) und einen Sieg (1:0 gegen Schalke 04) zu verzeichnen. Am letzten Wochenende konnten der FCK einen souveränen 7:0-Sieg beim RSV Eintracht einfahren und sich so das Ticket für die zweite Runde im DFB-Pokal sichern.
Am kommenden Spieltag will die Mannschaft von Torsten Lieberknecht den Aufwärtstrend fortsetzen und auch erstmals in einem Ligaspiel auswärts punkten. Mit Blick auf die kurze Trainingswoche wurde der Fokus schnell auf das Nachbarschaftsduell im Saarland gelegt.
Am Freitag gibt es gleich auf beiden Seiten Wiedersehen mit dem Ex-Klub. Bei den Saarländern stehen gleich vier Spieler mit FCK-Vergangenheit im Kader der SV Elversberg. Im Januar 2022 kam Carlo Sickinger aus Sandhausen zur Elv und schaffte den Durchmarsch von der vierten bis in die zweite Liga. Zuvor lief der 28-jährige von 2012 bis 2021 für den FCK auf. Am Betze war er in 84 Profispielen im Einsatz – zeitweise als FCK-Kapitän.
Nach einer Saison beim FCK verpflichtete die SVE in diesem Sommer Jan Gyamerah. Der Verteidiger fehlt am Freitag aber aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre.
Bambasé Conté und Daniel Pantschenko trugen beide in der Jugend das Trikot der Roten Teufel. Pantschenko war von 2011 bis 2014 für den FCK im Einsatz, während Conté bis 2016 bis 2018 für den FCK auflief.
Auch FCK-Neuzugang Semih Sahin trifft am Freitag auf den Klub, bei dem er in der letzten Saison noch gespielt hatte. Ab 2021 verbrachte der Mittelfeldspieler vier erfolgreiche Jahre bei der Elv. In 112 Spielen konnte er sieben Tore sowie sieben Assists zu einer sportlich erfolgreichen Zeit beisteuern.
Erik Wekesser, Kenny Prince Redondo, Ivan Prtajin und Fabian Heck werden den FCK am Freitagabend nicht zur Verfügung stehen. Erik Wekesser fehlt aufgrund von Trainingsrückstand, Kenny Prince Redondo fällt weiterhin aufgrund von Achillessehnenproblemen aus. Ivan Prtajin sowie Fabian Heck befinden sich im Rehaprozess.
Das kommt auf uns zu
Nach einer Neubesetzung der Trainerposition und zahlreichen Wechseln im Team der SVE können die Saarländer ein ähnliches Fazit über den bisherigen Saisonauftakt ziehen wie der FCK. Vincent Wagner übernahm das Cheftraineramt im Sommer und löste damit den langjährigen Trainer Horst Steffen ab, der den Verein in den vergangenen sechs Jahren im Profifußball etablieren konnte und im Sommer zum Bundesligisten Werder Bremen wechselte.
Die SV Elversberg konnte im ersten Heimspiel der Saison gegen den 1. FC Nürnberg dreifach punkten (1:0). Daraufhin folgte eine 0:2-Niederlage in der Fremde beim VfL Bochum. Am vergangenen Wochenende konnte sich die Elv im DFB-Pokalspiel mit einem knappen 1:0-Sieg beim Drittligisten SV Ulm durchsetzen.
Neben Jan Gyamerah, der aufgrund einer gelb-roten Karte gesperrt ist, gibt es einige verletzungsbedingte Ausfälle bei der SVE. Auf die Dienste von Mohammed Mahmout, Luca Pfeiffer und Luis Seifert wird Vincent Wagner nicht zurückgreifen können.
Stimmen zum Spiel
Wie gewohnt stellte sich FCK-Cheftrainer Torsten Lieberknecht vor der Partie den Fragen der Medienvertreter (im von Ausrüster Castore präsentierten Re-Live auf YouTube)
Der FCK trifft am Freitag auf eine Mannschaft, die letztes Jahr eine „sensationelle Saison“ gespielt hat, so Torsten Lieberknecht. Trotz zahlreicher Abgänge hat sich die Elv in den Augen des FCK-Cheftrainers „sehr, sehr ordentlich verstärkt.“ In der Elversberger Spielweise erkennt der FCK-Cheftrainer „alte, gefestigte Muster aus der letzten Saison“. Genauso sind neue Abläufe unter dem Trainer Vincent Wagner erkennbar, vor allem „in der Positionierung und der Interpretation des Zehnerspiels“.
Wichtig sei, die Gegebenheiten vor Ort anzunehmen – „ein enges, kleines Stadion, was sich im Umbau befindet. Das musst du alles ausblenden.“ Für den FCK gilt die Marschroute: „Auf den Platz gehen, warmmachen und mit Anpfiff loslegen – das ist das Entscheidende. Wenn jeder seine individuell beste Leistung abruft, dann profitiert die Mannschaft davon“, so Lieberknecht.
Vincent Wagner erwartet mit dem FCK eine „physisch starke Mannschaft, die sich nicht nur hinten reinstellen wird.“ In der „Physis, den Standards und Marlon Ritter“ sieht der SVE-Cheftrainer die Stärken der Roten Teufel. Marlon Ritter kennt er noch als Gegenspieler aus seiner aktiven Karriere und schätzt seine Standardqualitäten.
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