Zum Saisonende der Zweitligaspielzeit 2025/26 stehen erste Personalentscheidungen beim 1. FC Kaiserslautern fest. Die Roten Teufel verabschieden sich im Rahmen des letzten Heimspiels der Saison gegen Arminia Bielefeld von Avdo Spahic, Luca Sirch, Florian Kleinhansl, Kenny Prince Redondo und Daniel Hanslik.
Avdo Spahic ist aktuell der dienstälteste Profi im Kader des 1. FC Kaiserslautern. Der 29-jährige Torhüter schloss sich im Sommer 2019 von Energie Cottbus kommend den Roten Teufeln an und stand in den vergangenen Jahren 51-mal in Pflichtspielen zwischen den Pfosten des FCK. Die Saison 2020/21 erlebte er als Stammkeeper mit 35-Saisoneinsätzen in der 3. Liga, anschließend blieb er ein wichtiger Teil des Torhüterteams und konnte mit den Roten Teufeln den Aufstieg in die 2. Bundesliga und den Einzug ins DFB-Pokalfinale feiern.
Luca Sirch verbrachte zwei Spielzeiten am Betze, nachdem er im Sommer 2024 vom Regionalligisten Lokomotive Leipzig zum FCK wechselte. Beim 1. FC Kaiserslautern gelang dem 26-Jährigen der Durchbruch im Profifußball, bislang 59 Einsätzen in der 2. Bundesliga, in denen er fünf Tore erzielte, und vier Partien im DFB-Pokal stehen für die Roten Teufel zu Buche.
Auch Florian Kleinhansl spielte seit seinem Wechsel vom VfL Osnabrück an den Betzenberg die vergangenen beiden Spielzeiten für den 1. FC Kaiserslautern. Für die Roten Teufel stand der 25-Jährige in 31Zweitligaspielen und vier Begegnungen im DFB-Pokal auf dem Rasen.
Kenny Prince Redondo zählt ebenfalls zu den dienstältesten Spielern beim FCK. Seit Sommer 2020, als er von der SpVgg Greuther Fürth den Weg nach Kaiserslautern fand, kommt er insgesamt auf 163 Einsätze mit 19 Toren im Trikot des 1. FC Kaiserslautern, war wiederholt Derbyheld als Torschütze in Spielen gegen den 1. FC Saarbrücken und den Karlsruher SC und stand für die Roten Teufel sowohl in der Relegation gegen Dresden als auch im DFB-Pokalfinale gegen Bayer Leverkusen auf dem Platz.
Genauso lange spielt Daniel Hanslik für die Roten Teufel, der ebenfalls im Oktober 2020 zum FCK dazustieß. Zunächst von Holstein Kiel ausgeliehen und ein Jahr später fest verpflichtet, kam der Angreifer bisher in 182 Pflichtspielen für den FCK zum Einsatz und erzielte dabei 34 Tore. Insbesondere ein Tor sicherte ihm dabei einen Platz im Geschichtsbuch des 1. FC Kaiserslautern, als er am 24. Mai 2022 mit seinem Führungstreffer im Relegationsrückspiel in Dresden entscheidenden Anteil an der Rückkehr der Roten Teufel in die 2. Bundesliga hatte. Auch im DFB-Pokalfinale 2024 gegen Leverkusen war er im Berliner Olympiastadion Teil der Lautrer Mannschaft.
„Wir möchten uns bei allen Spielern, bei denen der Abschied im Sommer bereits feststeht, sehr herzlich für Ihre Zeit und Ihren Einsatz am Betzenberg bedanken. Auch wenn die Saison noch bis nächste Woche läuft, haben wir uns bewusst dafür entschieden, die Verabschiedungen im Rahmen des Heimspiels gegen Bielefeld durchzuführen, um einen würdigen Rahmen zu schaffen und den Spielern und ihrer Bedeutung für den 1. FC Kaiserslautern in den vergangenen Jahren gerecht zu werden“, so FCK-Sportdirektor Marcel Klos.
„Spieler zu verabschieden, fällt einem nie einfach, gerade wenn man über einen so langen Zeitraum zusammengearbeitet hat. Daher möchte ich mich nochmals ausdrücklich für all das bedanken, was die Spieler, die wir heute verabschieden, am Betzenberg geleistet haben. Wir wünschen ihnen für Ihren weiteren Weg nur das Beste“, so FCK-Geschäftsführer Thomas Hengen.

