Im ersten Durchgang entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der aus dem Spiel heraus wenig Torchancen herausgespielt wurden. Wenn es mal gefährlich wurde, dann in der Regel nur nach Standardsituationen. Die jungen Roten Teufel hatten zwar mehr Spielanteile, konnten aber wenig Zug zum Tor entwickeln. Die Gäste lauerten hauptsächlich auf Konter und solch einer war dann Mitte des ersten Durchgangs auch erfolgreich. Nao Oriyama traf aus halbrechter Position ins kurze Eck. Das Bild blieb in der Folge ähnlich: Die FCK-U21 hatte den Ball, kam aber nicht zu zwingenden Abschlüssen. Folglich ging es mit dem 0:1 in die Halbzeit.
U21-Trainer Alexander Bugera reagierte mit einem Dreifachwechsel auf den Pausenrückstand, u.a. feierte Drini Miftari sein Comeback. Und der zweite Durchgang begann dann direkt auch mit einer großen Chance für die Lautrer: 60 Sekunden nach Wiederbeginn strich ein Schuss von Shawn Blum knapp über das Koblenzer Tor. Zwei Minuten später touchierte eine Hereingabe von Tyrese Zeigler die Querlatte. Die jungen Roten Teufel kamen insgesamt mit mehr Zug aus der Kabine und setzten sich nun über längere Phasen in der gegnerischen Hälfte fest. Die Gäste hatten jetzt deutlich mehr Probleme, für Entlastung zu sorgen. 20 Minuten vor dem Ende prüfte Chinedu Chukwukelu den Gäste-Keeper, der stark parierte. Auch in der Schlussphase rannten die Nachwuchsteufel weiter an und hatten sieben Minuten vor dem Ende die große Gelegenheit auf dem Ausgleich. Ein direkter Freistoß von Shawn Blum aus 17 Metern verfehlte das Ziel nur haarscharf. Drei Minuten darauf hatte Felix Geisler den Ausgleich auf dem Schlappen, seine Direktabnahme einer Zeigler-Flanke ging ebenfalls nur Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Letztendlich blieb das Tor vernagelt, auch als Keeper Josue Duverger in der Nachspielzeit unter einer Zimmer-Ecke durchflog, konnte Melvin Wiesnet unter Bedrängnis den Ball nicht im Tor unterbringen. Es blieb letztendlich bei der knappen Niederlage.
„Wir haben die erste Halbzeit verschlafen. Im zweiten Durchgang war es dann ein anderes Spiel, da haben wir mit deutlich mehr Mentalität und Leidenschaft gespielt. Insgesamt war es in der ersten Hälfte zu wenig und daher mussten wir dann dem Rückstand hinterherlaufen. Am Ende hat uns dann das Glück gefehlt, dass ein Ball noch reinrutscht. Aber Koblenz hat mit seinen Möglichkeiten dann auch alles wegverteidigt“, so Alexander Bugera nach dem Spiel.
Statistik:
1. FC Kaiserslautern II – FC Cosmos Koblenz 0:1 (0:1)
FCK II: Kamga – Zeigler, Smiljanic, Hot (46. Miftari), N. Gibs (70. Wiesnet) – Zimmer, Fadeev (46. Bochan), Müller (70. Geisler), Blum – Chukwukelu, Tshimuanga (46. Reinheimer)
Cosmos: Duverger – Matsui, Gültekin, Farajli (69. Mekoma), Arnst (69. Tahiri), Oriyama (90.Rashica), Hamka (90. Spittmann), Zuhs, Heck, Kryeziu (79. Kokot), Arslan
Tore: 0:1 Oriyama (22.)
Schiedsrichter: Jason Lieser
Zuschauer: 158



