Der FCK startete dominant in die Partie. Schon früh im Spiel ergaben sich auch die ersten Chancen auf Führung. Der erste Treffer ließ aber bis zur 29. Minute auf sich warten: Mohamed Benslaiman setzte sich auf der linken Seite durch und legte auf Kian Ramadani ab, der zum 1:0 traf.
Knapp drei Minuten später bediente Ramadani Kian Scheer, der zum 2:0 einnetzte. Auch nach dem zweiten Tor blieb das Chancenplus auf der Seite des FCK. Kurz vor der Halbzeitpause kamen die Gastgeber zu ihrem Anschlusstreffer.
Auch im zweiten Durchgang hatten die Nachwuchsteufel mehrfach die Chance, die Führung auszubauen, kassierten allerdings in der 57. Minute den Ausgleichstreffer. Der FCK blieb aktiv, nutze immer wieder das Tempo auf beiden Außenbahnen, um noch mehr Torchancen zu kreieren, konnte diese aber nicht effektiv verwerten. In der 88. Minute nutzte der FC Bayern eine lange Hereingabe in den Strafraum der Lautrer, um vorzeitig für den Endstand zu sorgen.
„Die Niederlage tut sehr weh, weil wir ein gutes Spiel gemacht haben. Vor allem aber auch, weil wir sehr viele Torchancen liegen lassen haben. Wir hätten schon in der ersten Halbzeit deutlicher führen können und hatten auch nach dem 2:2 noch sehr viele Möglichkeiten, um das Spiel für uns zu entscheiden. An dem Spruch „Wenn man die Tore vorne nicht macht, wird man hinten bestraft“ muss etwas Wahres dran sein, das haben wir heute erlebt“, so das Fazit von U19-Trainer Eimen Baffoun nach dem Spiel.
Statistik:
FC Bayern München U19 – 1. FC Kaiserslautern U19 3:2 (1:2)
FCK U19: Jung – Ammann, Tautenhahn, Eckstein, Acar – Resic (83. Lombardo), Scheer, Stadel – Jungfleisch, Benslaiman (83. Melissopoulos) , Ramadani
FC Bayern U19: Ruland – Pavic (46. Hentcho Nseke), Ajayi, Schäfer, Puljic, Schmid, Egwuatu(90.+3 Zöls), Lambe (46. Codjo-Evora), Gashi (78. Chemwor), Matosevic, Snip (66. Olychenko)
Schiedsrichter: Nico Nemtinow
Zuschauer: 382



