Der FCK fand zunächst einen guten Einstieg in die Partie und hatte mit einem Lattentreffer von Roman Brauer eine Großchance. Die Gäste aus Karlsruhe ließen allerdings sehr wenig zu. Die Lautrer verteidigten ebenfalls konzentriert, wodurch in Summe wenige Chancen auf beiden Seiten entstanden. Das Spiel blieb sehr körperlich, geprägt von vielen hohen Bällen und strikten Klärungsaktionen.
Im zweiten Durchgang setzte der FCK einen stärkeren Fokus darauf, den Spielaufbau des Gegners früh zu stören, und so den Druck vorne zu erhöhen. In der 68. Minute gelang es dann allerdings dem KSC, einen Fehler der Lautrer auszunutzen und erstmalig in Führung zu gehen. Der FCK reagierte mit einer Umstellung auf die Doppelspitze im Sturm, konnte sich aber letztendlich nicht belohnen. Eine Minute vorm Ende der regulären Spielzeit stellte der KSC mit einem Sonntagsschuss auf 0:2.
„Ich denke, wir haben heute insgesamt kein schönes Fußballspiel gesehen. In der ersten Halbzeit hatten wir zwar Ballbesitzphasen, waren aber nicht zwingend. Wir haben aber kaum was zugelassen und nahezu alles verteidigt. In der zweiten Halbzeit sind wir das Ganze dann etwas anders angegangen, haben das Anlaufverhalten geändert. Der KSC spielt aber sehr erwachsen und geht wenig Risiko ein. Heute haben sie im Gegensatz zu uns, keine individuellen Fehler zugelassen. Daraus müssen wir lernen, heute ist es hart. Nächste Woche geht es dann weiter“, so das Fazit von U17-Trainer Maurizio De Vico nach der Partie.
Statistik:
FCK-U17: Fuhrmann – Dick, Gendelmann, Sahib, Zapp (57. Mohr) – Brauer, Schnoor (74. Makamu), Llugaxhiu – Arcuri, Cucuruz, Ohran
Karlsruher SC: Franck – Tolic, Nonnenmacher, Gutenkunst, Feldbusch, Welter (90. Kutun), Öztürk, Meierhöfer, Meyer (90. Kolasinac), Issenhart (81. El Fechtali), Böhner (83. Mingolla)
Schiedsrichter: Justin Volz
Zuschauer: 160

