Am Freitagabend ging es für die jungen Roten Teufel zum Tabellenführer nach drei Spieltagen an den Bieberer Berg. Und beim Team von Trainer Alexander Bugera gab es direkt ein Debüt: Chernoh Bah, der erst am Vortag bei den jungen Roten Teufel unterschrieben hatte, stand direkt in der Startaufstellung der FCK-U21.
Vor der stimmungsvollen und lautstarken Kulisse von 7.733 Zuschauern entwickelte sich eine intensive Regionalliga-Begegnung, in der der mit zahlreichen ehemaligen Zweit- und Drittligaprofis gespickte OFC schon zu Beginn die etwas zwingenderen Offensivaktionen hatte. Und die Hausherren waren es dann auch, die nach einer Viertelstunde einen Strafstoß zugesprochen bekamen, als Benedikt von Hagen im 16er bei einem Klärungsversuch in das Schussbein von Ivan Knezevic lief und zu Boden ging. Maximilian Wolfram übernahm die Verantwortung und traf platziert neben den linken Pfosten. Kurz darauf hatte von Hagen die nächste Abschlussgelegenheit und prallte dabei mit dem ihm entgegenkommenden FCK-Keeper Yannick Onohiol zusammen, der daraufhin nicht mehr weiterspielen konnte. Doppelt bittere Minuten für die jungen Roten Teufel. Die zeigten sich sichtbar beeindruckt von diesen Umständen und der OFC konnte dies eiskalt ausnutzen. Erst erhöhte Benedikt von Hagen nach einer Ecke auf 2:0, wenige Augenblicke später erhöhte Maximilian Schmid gegen eine verunsicherte FCK-Defensive auf 3:0. Denis Linsmayer rückte daraufhin aus dem Mittelfeld in die Abwehrzentrale zurück, in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit konnte der OFC aber dennoch noch einen weiteren Treffer nachlegen, Keanu Staude stellte auf 4:0.
Nach dem Seitenwechsel standen die jungen Roten Teufel wieder stabiler, so dass die Partie nicht mehr die extrem hohe Schlagzahl des ersten Durchgangs hatte. 20 Minuten vor dem Ende kam der FCK dann mal gefährlich in den Offenbacher Strafraum, die Hintermannschaft der Kickers konnte eine Flanke von Newton Tamakloe aber noch vor dem einschussbereiten Erik Müller klären. Am Ende konnten die jungen Roten Teufel die zweite Hälfte aber torlos gestalten, so dass es am Ende beim Ergebnis der Halbzeit blieb.
„Wir haben heute im ersten Durchgang zu viele individuelle Fehler gemacht. Bis zum Elfmeter standen wir eigentlich ganz gut. Nach dem Rückstand mussten wir dann auch noch den Torhüter wechseln und haben dann schnell durch eine Standardsituation und einen Abspielfehler weitere Gegentore kassiert. Spielerisch hatten wir eigentlich gar nicht so viel zugelassen, aber unsere eigenen Fehler haben uns dann einfach das Genick gebrochen. Nach dem Seitenwechsel hatten wir uns dann vorgenommen, kein weiteres Gegentor zuzulassen und zumindest das ist uns dann auch gelungen“, so Alexander Bugera nach dem Spiel.
Statistik:
Kickers Offenbach – 1. FC Kaiserslautern II 4:0 (4:0)
OFC: Brinkies – Wolfram, Schmid, Staude (73. Garic), Arh Cesen, von Hagen (63. Becker), Crljenec (73. Lewald), Abdelhadi (35. Breitenbach), Frölich, Marx, Krauße (63. Loune)
FCK II: Onohiol (21. Heck) – Zimmer, Knezevic, Smiljanic, N. Gibs (46. Tautenhahn) – Hofmeister, Linsmayer – Müller, Reinheimer (46. Shipnoski), Bah (64. Tamakloe) – Skakun (78. Chukwukelu)
Tore: 1:0 Wolfram (16., FE), 2:0 von Hagen (27.), 3:0 Schmid (29.), 4:0 Staude (45.+3)
Schiedsrichter: Mika Forster
Zuschauer: 7.733

