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10.12.2025

Nachbericht zur Jahreshauptversammlung 2025 des 1. FC Kaiserslautern e.V.

Am 10. Dezember 2025 fand die Jahreshauptversammlung des 1. FC Kaiserslautern erneut hybrid statt, sodass Mitglieder sowohl im Fritz-Walter-Stadion als auch online teilnehmen konnten. Zu Beginn der Versammlung, die der Versammlungsleiter Rainer Keßler um 18:03 Uhr eröffnete, waren 1.058 Mitglieder anwesend, davon 1.031 stimmberechtigt. Nach dem emotionalen Totengedenken startete die Versammlung mit den Ehrungen für langjährige Mitglieder und besondere Verdienste. Besonders gewürdigt wurden Mitglieder mit 60- und 70-jähriger Vereinszugehörigkeit.

Der Vorstandsvorsitzende Gero Scira gab Einblicke in das Vereinsleben und stellte die Kampagne „Mitglied schafft Zukunft“ vor. Unter großem Applaus verkündete er die aktuelle Mitgliederzahl von 39.200. Anschließend präsentierte Vorstandsmitglied Tobias Frey den Finanzbericht für das Geschäftsjahr 2024/2025. Der Umsatz im Kernbereich des Vereins stieg auf 3,548 Mio Euro. Eine abgeschlossene Betriebsprüfung führte jedoch zu Steuernachzahlungen, was einen Jahresfehlbetrag von 95.000 Euro zur Folge hatte. Frey berichtete außerdem über die Erfolge der Nachwuchs-, sowie der Mädchen- und Frauenteams, die zahlreiche Titel gewinnen konnten.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Wolfgang Erfurt ließ das Jubiläumsjahr zum 125. Vereinsgeburtstag Revue passieren. Zu den Höhepunkten gehörten das Jubiläumsbuch, die Sonderausstellung „Fußballfieber“, die große Feier am 2. Juni 2025, das Vereinsfest im Sportpark Rote Teufel, der Auftritt auf dem Altstadtfest sowie das Jubiläumsspiel gegen die AS Rom. Besonders emotional war die Stadionchoreografie beim Heimspiel gegen Hertha BSC, bei dem auch eine 90.000-Euro-Spende übergeben wurde. Am 30. November 2025 endeten die Feierlichkeiten mit dem traditionellen Weihnachtsbaumverkauf. Die Vereinsratsvorsitzende Dr. Monika Frenger führte in ihrem Bericht die Arbeit der sportlichen Abteilungen aus und betonte die Bedeutung des Vereinssports für den 1. FC Kaiserslautern e.V.

Geschäftsführer Thomas Hengen berichtete über die sportliche Lage, den knapp verpassten Aufstieg und die Ziele der laufenden Saison. Wichtige Transfererlöse durch Ragnar Ache und Filip Kaloc ermöglichten Investitionen in Kader, Personal und Infrastruktur. Hengen lobte die Scoutingabteilung sowie den Sportdirektor und das Trainerteam. Er hob die Erfolge im Nachwuchsleistungszentrum hervor, darunter den A-Liga-Aufstieg der U17 und die erneut erfolgreiche U19. Die zweite Mannschaft verpasste den Aufstieg nur knapp, verfolgt dieses Ziel aber weiter. Zudem informierte er über steigende Zuschauer- und Dauerkartenzahlen, stabile Merchandisingumsätze und den nahezu ausgeglichenen finanziellen Kurs der KGaA.

Rainer Keßler, Vorsitzender von Verwaltungsrat und Beirat, ging auf die strukturelle und finanzielle Entwicklung des FCK ein. Die laufende und kommende Saison sind durchfinanziert, zudem wurde das Eigenkapital durch eine Kapitalerhöhung der Saar-Pfalz-Invest-Gruppe weiter gestärkt. Der e.V.-Anteil an der KGaA sank dadurch auf 40,36 Prozent, dennoch bleibt das Ziel bestehen, langfristig die wichtige 25+1-Position zu halten. Keßler betonte die Bedeutung des Mitgliederwachstums, würdigte die Arbeit im Breitensport und unterstrich die Notwendigkeit einer engen Verzahnung von e.V. und KGaA. Auch lobte er die Jugendarbeit, die sportliche Entwicklung sowie die konstruktive Zusammenarbeit in den Gremien.

Thorsten Lill, der im April 2025 in den Vorstand berufen wurde, wurde von den Mitgliedern mit knapp 94 Prozent der Stimmen bestätigt. Anschließend entlasteten die Mitglieder Vorstand und Verwaltungsrat mit über 97 Prozent Zustimmung und verabschiedeten mehrere Satzungsänderungen.

Nach einem ausführlichen Bericht von Vorstandsmitglied Thorsten Lill über mögliche Entschuldungspläne und insbesondere das Aufzeigen von Möglichkeiten zur Öffnung einer Fansäule und die sich daraus ableitenden Kosten und Voraussetzungen beendete Rainer Keßler die harmonische, zukunftsgerichtete Versammlung um 21:45 Uhr mit dem traditionellen Betze-Lied.