Bereits seit dem Jahr 2000 veranstaltet die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Werkstätten für behinderte Menschen in Rheinland-Pfalz das Landesturnier, auf das sich auch in diesem Jahr wieder über 120 Fußballer freuten. Neun Mannschaften von Kastellaun bis nach Offenbach/Queich nahmen an den Meisterschaften teil und duellierten sich um den begehrten Titel, der zugleich die Teilnahme an den Deutschen Fußball-Meisterschaften der Werkstätten in Dortmund garantiert. Neben dem runden Leder stand für kurze Zeit aber auch ein Roter Teufel im Mittelpunkt, der für eine Autogrammstunde an den Fröhnerhof gekommen war und schon unmittelbar nach seiner Ankunft von den Fußballern umringt wurde.
Doch bevor Alexander Bugera ans Signieren überging, beantwortete der 33-Jährige zunächst einige Fragen zur sportlichen Situation und der Zukunft des Pfälzer Traditionsvereins. Ohne große Umwege ging es dann an die Autogrammkarten, die sich großer Beliebtheit erfreuten und von den Kickern mit strahlenden Augen entgegen genommen wurden. Die teilnehmenden Fußballer ließen es sich natürlich nicht nehmen, auch Erinnerungsfotos mit dem Roten Teufel zu machen und ihn zum FCK zu befragen. „Warum hast Du denn gegen Hannover ein Eigentor gemacht?“ oder „Bist Du auch in der nächsten Saison beim FCK?“ waren nur einige davon.
Zum Abschluss machte der Rote Teufel noch Bekanntschaft mit der „Katze“, einem 55-jährigen Torwart, der bereits seit Jahren an den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften teilnimmt und zu den ältesten Kickern des Turniers gehört. Aufmunternd gab die „Katze“ Bugi mit auf den Weg: „Nächstes Jahr steigt ihr wieder auf.“ Ein nahezu perfektes Abschlusswort, worauf sich Alexander Bugera wieder verabschiedete und den teilnehmenden Mannschaften viel Glück und Erfolg für die ausstehenden Partien im Kampf um die Rheinland-Pfalz-Meisterschaft wünschte.
Weitere Infos zu der Deutschen Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen gibt es unter www.fussball-wfbm.de.



