Dass die Griechen überhaupt noch den Einzug ins Viertelfinale schafften, war dabei durchaus überraschend. Vor dem finalen Gruppenspiel galt Russland, nach bisher überzeugenden Auftritten gegen Tschechien (4:1) und Polen (1:1), als klarer Favorit. Doch wie schon so viele andere Teams in den vergangenen Jahren, biss sich auch die „Sbornaja“ am Ende die Zähne an der kompakten Defensive Griechenlands aus.
In der Nachspielzeit der ersten Hälfte sorgte deren Kapitän Georgios Karagounis dann für die überraschende Führung (45.+2). Diesen knappen Vorsprung verteidigten die Griechen bis zum Ende bravourös. Kostas Fortounis, der bisher in beiden EM-Spielen mitgewirkt hatte, fiel als offensiver Spieler diesmal der taktischen Ausrichtung zum Opfer und kam nicht zum Einsatz. Im nun anstehenden Viertelfinale gegen Deutschland könnte er jedoch wieder eine wertvolle Option sein.
Die Viertelfinalpartie wird am Freitag, 22. Juni 2012 um 20.45 Uhr, in Danzig angepfiffen.

