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07.08.2026

Wolfsburg, Wiedersehen, Wissenswertes: Faktencheck zum 1. Spieltag

Es geht wieder los: Am Samstag, 08. August 2026, bestreitet der FCK sein erstes Spiel der Zweitliga-Saison 2026/27. Zum Auftakt sind die Roten Teufel auswärts beim Bundesliga-Absteiger VfL Wolfsburg gefordert. Anpfiff der Begegnung ist um 20:30 Uhr in der Volkswagen Arena. Die wichtigsten Fakten zum 1. Spieltag der Betze-Elf findet ihr hier.

Ein Blick auf die Bilanz
In ihrer Historie trafen der VfL Wolfsburg und der 1. FC Kaiserslautern bereits 24 Mal aufeinander. Die Gastgeber aus Niedersachsen haben dabei allerdings knapp die Nase vorne: Acht Mal gingen die Wölfe mit drei Punkten vom Platz, während die Roten Teufel sieben Siege feierten. Neun weitere Partien endeten mit einem Unentschieden. So auch das bis dato letzte Aufeinandertreffen zwischen den beiden Kontrahenten, das in der Bundesliga-Saison 2011/12 torlos ausging.

Geteilte Freude ist doppelte Freude
Noch länger liegt das letzte Duell beider Clubs im deutschen Unterhaus zurück. Am 29. März 1997 bezwang die Elf von Betzenberg den VfL durch die Treffer von Jürgen Rische, Ratinho, Wynton Rufer und Thomas Riedl mit 4:0 und machte damit einen weiteren Schritt Richtung Zweitliga-Meisterschaft. Die Niedersachsen konnten es verkraften, denn auch für den VfL ging es am Ende der Saison eine Etage höher. Die Saison darauf sollte aus Sicht der Pfälzer eine historische werden: Durch einen erneuten 4:0-Erfolg über die Wölfe machte der FCK am 2. Mai 1998 als Aufsteiger die Bundesliga-Meisterschaft perfekt.

Vorbereitung abgeschlossen
Der 1. FC Kaiserslautern blickt auf eine intensive Vorbereitung inklusive des Trainingslagers im italienischen Sterzing zurück. Die Roten Teufel konnten ihre Generalprobe gegen den FC Metz durch Tore von Naatan Skyttä, Mergim Berisha und Semih Sahin mit 3:1 gewinnen. Neben dem Erfolg über den französischen Zweitligisten besiegte der FCK unter anderem auch den SV Sandhausen (5:3), hinzu kamen ein Unentschieden gegen den FC Südtirol (0:0) sowie eine Niederlage beim Bundesligisten 1. FSV Mainz 05 (1:4).

Auch die Niedersachsen gewannen bei ihrem letzten Auftritt vor dem Liga-Start mit 3:1. Neben diesem Erfolg über den niederländischen Erstligisten Telstar 1963 gab es für das Team von Tobias Strobl auch einen Sieg über den SC Verl (3:0) sowie eine Niederlage gegen Olympique Lyon (0:2).

Willkommen, Neuzugänge!
Die Roten Teufel dürfen für die Saison 2026/27 einige neue Gesichter begrüßen. Neu beim 1. FC Kaiserslautern sind Torhüter Yannick Onohiol und Kelven Frees sowie Ivan Knezevic, Ibrahim Kanaté, Thierry Tazemeta und Erencan Yardimci, die künftig allesamt auf dem Betzenberg auflaufen werden. Zudem kehrten Jan Elvedi nach seiner Leihe zur SpVgg Greuther Fürth zurück, während der FCK die Kaufoption bei Leihspieler Paul Joly gezogen hat.

Auch der VfL Wolfsburg hat sich für die kommende Spielzeit personell verstärkt. Ab sofort laufen Timon Wellenreuther, Hauke Wahl, Elvis Rexhbecaj, Alessio Besio, Muhammed Damar, Fabian Reese, Fraser Hornby und Robert Glatzel im grün-weißen Trikot auf. Zudem steht in Person von Tobias Strobl ein neuer Cheftrainer an der Seitenlinie.

Wer ist nicht dabei?
Auf Lautrer Seite muss das Team von Torsten Lieberknecht aufgrund einer Verbandsstrafe des französischen Fußballverbands auf Defensivspieler Paul Joly verzichten. Auch Ivan Prtajin, Owen Gibs und David Schramm stehen am Samstagabend nicht zur Verfügung, wie auf der Pressekonferenz am Donnerstag (im von Ausrüster Castore präsentierten Re-Live auf YouTube) bekannt wurde.

Die Hausherren gehen ebenfalls mit personellen Einschränkungen in die Begegnung: Neuzugang Timon Wellenreuther fällt, wie Aaron Zehnter, Pharell Hensel und Bence Dardai verletzungsbedingt aus, während der Einsatz von Maximilian Arnold noch fraglich ist. Zudem darf Joakim Maehle nicht mitwirken, der im letzten Pflichtspiel vor der Sommerpause die Gelb-Rote Karte sah.

Was zuletzt geschah
Der 1. FC Kaiserslautern schloss die vergangene Zweitliga-Saison mit 52 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz ab. Mit einem Torverhältnis von 52:47 und damit punktgleich mit dem Fünftplatzierten SV Darmstadt verabschiedeten sich die Roten Teufel schließlich in die Sommerpause.

Die abgelaufene Saison der Grün-Weißen verlief hingegen enttäuschend: Nach einem 16. Platz in der Bundesliga musste der Deutsche Meister von 2009 den Gang in die Relegation antreten. Dort unterlagen die Wölfe nach einem torlosen Hinspiel mit 1:2 im Rückspiel beim SC Paderborn 07 und mussten damit den erstmaligen Abstieg in die 2. Bundesliga hinnehmen.

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