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04.09.2026

Lilien, Ligaspiel, Leistungsdaten: Faktencheck zum 4. Spieltag

Das zweite Heimspiel der Saison steht an: Am Samstag, 5. September, empfängt der 1. FC Kaiserslautern den SV Darmstadt 98 zuhause auf dem Betzenberg. Anpfiff der Partie ist um 13:00 Uhr. Die wichtigsten Fakten und Daten zum anstehenden Auftritt der Lautrer am 4. Spieltag findet ihr hier.

 

Fünf, fünf, fünf

Am Samstag kommt es zum 16. Duell zwischen den beiden Traditionsvereinen. Die bisherige Bilanz könnte dabei kaum ausgeglichener sein: In 15 Begegnungen gingen die Roten Teufel fünf Mal als Gewinner vom Platz, ebenso oft gingen die drei Punkte an die Lilien. Fünf weitere Partien endeten ohne Sieger. Beim letzten Aufeinandertreffen im Fritz-Walter-Stadion behielt der FCK die Oberhand und setzte sich mit 3:1 gegen den SV Darmstadt 98 durch. Ein gutes Omen? Auch damals fand das Kräftemessen am 4. Spieltag statt. Ohnehin ist Kaiserslautern zuhause gegen die Hessen noch ungeschlagen.

 

Wiedersehen

Florian Kleinhansl gehörte beim damaligen 3:1-Erfolg noch dem Lautrer Kader an und absolvierte insgesamt 32 Zweitliga-Partien sowie vier DFB-Pokalspiele für den FCK. Im Sommer wechselte der 26-Jährige nach Darmstadt und trifft damit am Samstag erstmals auf seinen ehemaligen Verein.

Auch der frühere FCK-Kapitän Carlo Sickinger, der von 2012 bis 2021 das Trikot der Roten Teufel trug, und 94-mal für die FCK-Profis auflief, ist neu in Darmstadt. Der 29-Jährige wechselte im Sommer aus Elversberg ans Böllenfalltor.

Ein weiteres Wiedersehen mit dem Ex-Verein gibt es auch auf Seiten des FCK. Cheftrainer Torsten Lieberknecht coachte die Lilien von Juli 2021 bis September 2024 und feierte mit dem Club 2023 den Aufstieg in die Bundesliga. Der 53-Jährige ist der erfolgreichste Zweitliga-Trainer Darmstadts in den vergangenen Jahren.

 

Ein Blick auf die Saison

Die Gäste konnten bisher in dieser Saison nur einen Punkt auf ihrem Konto verbuchen, den die Lilien zum Auftakt am heimischen Böllenfalltor gegen Holstein Kiel sammelten (2:2). An den beiden darauffolgenden Spieltagen bei Dynamo Dresden und gegen Hannover 96 musste sich die Mannschaft von Florian Kohfeldt jeweils knapp mit 0:1 geschlagen geben. Damit warten die Lilien saisonübergreifend bereits seit zwölf Spielen auf einen Sieg. Durch den einen Zähler stehen die Hessen momentan nur auf dem 18. Tabellenplatz und bilden damit erstmals seit mehr als 33 Jahren wieder das Schlusslicht der 2. Bundesliga.

Die Roten Teufel konnten am vergangenen Sonntag hingegen ihren ersten Dreier der Saison 2026/27 einfahren und liegen damit vor dem Spieltag mit fünf Zählern auf dem sechsten Tabellenplatz. Auswärts beim FC St. Pauli sorgten Erencan Yardımcı und Thierry Tazemeta mit ihren Treffern für den 2:1-Erfolg und damit für den ersten Saisonsieg der Pfälzer. Für beide Torschützen war es zugleich das erste Tor im Trikot des 1. FC Kaiserslautern. Besonders schnell freuen durfte sich Tazemeta: Der 19-Jährige erzielte nicht einmal eine Minute nach seiner Einwechslung das erste Tor seiner noch jungen Profikarriere.

 

Grund zur Freude

Am Millerntor gab es allerdings noch weitere Premieren zu feiern: So durften sich Marlon Ritter und Leon Robinson über persönliche Meilensteine freuen. Während Ritter zum 150. Mal in der 2. Bundesliga auflief, absolvierte Robinson seinen 50. Einsatz im deutschen Unterhaus. Dabei absolvierte der 25-Jährige jede dieser Partien im Dress der Roten Teufel. Sein Debüt für den neuen Verein feierte derweil Mário Sauer, der auf St. Pauli nach 68 Minuten eingewechselt worden ist.

Auch Torhüter Julian Krahl blickt sicherlich gerne auf den Saisonstart zurück: Die Nummer 1 der Betze-Elf musste in vier Pflichtspielen lediglich einmal hinter sich greifen und war bis zum Gegentreffer am Millerntor saisonübergreifend 558 Minuten ohne Gegentor. Darüber hinaus ist der 26-Jährige mit 95 Prozent der abgewehrten Torschüsse aktuell der beste Zweitliga-Keeper in dieser Statistik.

 

Wer ist nicht dabei?

Die Gastgeber müssen weiterhin auf Ivan Prtajin verzichten. Ebenfalls nicht zur Verfügung stehen Naatan Skyttä aufgrund einer Knieverletzung und Owen Gibs wegen einer Schambeinentzündung, wie in der Pressekonferenz am Donnerstag (im von Ausrüster Castore präsentierten Re-Live auf YouTube) bekannt wurde.

Die Lilien müssen bekanntermaßen auf die drei Langzeitverletzten Luca Marseiler, Merveille Papela und Fabian Nürnberger verzichten. Zudem fällt Fynn Lakenmacher aus. Auch Aleksandar Vukotic steht Trainer Florian Kohfeldt nicht zur Verfügung: Der Innenverteidiger ist nach seiner Roten Karte gegen Hannover 96 für zwei Spiele gesperrt.

 

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