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14.08.2026

Karlsruhe, Klassiker, Kompaktwissen: Faktencheck zum 2. Spieltag

Das Südwestderby steht vor der Tür: Am Samstag, 15. August, empfängt der 1. FC Kaiserslautern den Karlsruher SC zum ersten Heimspiel der Saison 2026/27. Anpfiff im Fritz-Walter-Stadion ist zur Topspiel-Zeit um 20:30 Uhr. Die wichtigsten Fakten zum 2. Spieltag der Roten Teufel findet ihr hier.

70. Wiedersehen
Die Partie zwischen beiden Teams findet bereits zum 70. Mal statt: Seit vier Spielen ist der FCK in diesem Duell ungeschlagen, hat dabei starke zehn Punkte geholt. Auch der Blick auf die Gesamtbilanz spricht für den Gastgeber: 26 Mal gingen die Roten Teufel als Sieger vom Platz, während der KSC 16 Begegnungen für sich entscheiden konnte. In 27 Aufeinandertreffen gab es keinen Gewinner. Noch deutlicher schlägt das Pendel auf dem Betze aus: Seit 1994 konnten die Badener nur eines von 15 Pflichtspielen gewinnen.

Auch beim letzten Aufeinandertreffen im Frühjahr dieses Jahres nahmen die Lautrer die drei Punkte mit. Nach einem frühen Tor durch Semih Sahin (3.) ging das Team von Torsten Lieberknecht in Führung, die Mergim Berisha (17.) ausbaute. Mahir Emreli machte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit (90.+4) zum 3:0 den Derbysieg perfekt. Ein weiteres Wiedersehen wird es mit KSC-Ersatztorhüter Robin Himmelmann geben. Der Keeper stand 2024 knapp ein halbes Jahr in der Pfalz unter Vertrag, ehe er anschließend zum Karlsruher SC wechselte.

Wisst ihr noch?
Am 25. Mai jährte sich das wohl bis dato größte Duell zwischen dem FCK und dem KSC zum 30. Mal – das DFB-Pokalfinale im ausverkauften Olympiastadion. Am Ende durften die Roten Teufel in Berlin jubeln und siegten mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Martin Wagner in der 42. Minute per Freistoß. Nach dem feststehenden und erstmaligen Bundesliga-Abstieg eine Woche zuvor fand die Saison 1995/96 mit dem zweiten DFB-Pokalsieg des 1. FC Kaiserslautern nach 1990 noch ein versöhnliches Ende.

Mit gutem Gefühl ins Derby
Das Team von Torsten Lieberknecht startete am Samstagabend mit einem Zähler in die neue Saison 2026/27 – erstmals überhaupt gab es für die Betze-Elf zum Auftakt einer Zweitliga-Saison ein torloses Remis. Im Topspiel beim VfL Wolfsburg trennte sich der FCK mit einem 0:0. Beim Bundesliga-Absteiger zeigten die Lautrer einen leidenschaftlichen Auftritt und erspielten sich immer wieder vielversprechende Möglichkeiten. Sowohl Naatan Skyttä (7., 56.) als auch Simon Asta (13.), hatten die Führung auf dem Fuß beziehungsweise dem Kopf. Zudem feierten Ibrahim Kanaté und Erencan Yardımcı mit ihren Einwechslung ihr Pflichtspiel-Debüt im Trikot der Roten Teufel. Auf der Tribüne stimmten sich derweil die weit mehr als 5.000 mitgereisten FCK-Fans auf das anstehende Derby ein und sorgten auch auswärts wieder einmal für eine mitreißende Atmosphäre.

Mit Rückenwind geht auch der KSC in die Partie. Die Badener feierten am 1. Spieltag einen 2:1-Sieg gegen Arminia Bielefeld und starteten dadurch mit drei Punkten in die Saison 2026/27. Zum Matchwinner avancierte Neuzugang Moritz Broschinski, der per Leihe vom FC Basel kam und beide Treffer erzielte (35., 78.). Cheftrainer Maximilian Senft gelang damit zudem etwas, was seit fast zehn Jahren keinem KSC-Coach mehr geglückt war: ein Sieg zum Debüt auf der Trainerbank der Blau-Weißen.

Neue Gesichter auf beiden Seiten

Unter der Woche waren beide Mannschaften noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv: Am Dienstag stellte der 1. FC Kaiserslautern Alex Murphy als Neuzugang vor. Der 22-jährige Ire kommt auf Leihbasis vom englischen Erstligisten Newcastle United und verstärkt die Defensive der Roten Teufel. Am selbigen Tag verkündete der Karlsruher SC die Verpflichtung von Sandro Trémoulet. Der Innenverteidiger wechselt aus Serbien vom FK Radnik Surdulica nach Baden und wird künftig im blau-weißen Trikot auflaufen.

Wer ist nicht dabei?

Verletzungsbedingt verzichten muss Torsten Lieberknecht bekanntermaßen auf Ivan Prtajin. Auch Owen Gibs steht am Samstagabend noch nicht zur Verfügung, wie auf der Pressekonferenz am Donnerstag (im von Ausrüster Castore präsentierten Re-Live auf YouTube) bekannt wurde.

Auf Seiten der Badener ist derweil noch offen, ob Neuzugang Sandro Trémoulet oder der zuletzt von muskulären Beschwerden geplagte Shio Fukuda zum Kader gehören werden, wie Cheftrainer Senft erklärte.

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