Mit einer fast perfekten Rückrunde schaffte die U19 des FCK die Qualifikation für die Liga A. Dass dieser Meilenstein ausgerechnet im Derby beim Karlsruher SC gelang, freute das gesamte Team umso mehr. Im Gespräch blickt U19-Trainer Eimen Baffoun auf den bisherigen Verlauf der Saison und spricht über die Ziele für die Hauptrunde.
Das erste Ziel, der Einzug in die Liga A ist erreicht. Wie bewertest Du den Verlauf der Vorrunde?
Wir hatten zunächst einen holprigen Start, haben uns aber dann gefangen und in den Rückspielen fünf Siege in Folge eingefahren. Dadurch konnten wir uns vorzeitig für die A-Liga qualifizieren, was das klare Ziel war, deshalb würde ich den Verlauf als erfolgreich bewerten.
Zu Beginn der Saison hattest Du bezüglich der defensiven Stabilität Verbesserungspotential benannt und betont, wie wichtig es sein wird, mehrere Spiele in Folge zu Null zu spielen. Im Verlauf der Hinrunde ist das Euch dann immer besser gelungen. Was war entscheidend für die Verbesserung des Abwehrverhaltens?
Ich denke, es war entscheidend, dass wir als gesamte Mannschaft an der Art und Weise, wie wir auftreten, gearbeitet haben. Wir wollen immer aggressiv, intensiv und aktiv agieren. Wenn die Art und Weise in einer Aktion nicht stimmt, dann nützt einem auch die beste Taktik nichts. Wir haben es geschafft, diese Haltung in der Mannschaft zu etablieren und das zahlt sich dann auch aus. Die Spieler identifizieren sich mit unseren Prinzipien.
Die personelle Lage hat sich über die letzten Wochen dank einiger Comebacks verbessert. Welche Rolle wird die Kaderbreite in der Hauptrunde spielen?
Bestimmt, das wird ein Faktor sein. Der Konkurrenzkampf wird intensiver. Aber wir haben es bisher immer erfolgreich geschafft, die Spielzeiten gerecht zu verteilen und werden auch weiter den Fokus darauflegen, alle Jungs weiterzuentwickeln. Am Ende des Tages werden sich die Besten durchsetzen, wie es im Leistungssport üblich ist.
Neben der Entwicklung in der Liga kam die Mannschaft im DFB-Pokal bis ins Achtelfinale und hat drei intensive Auswärtsreisen absolviert. Was könnt Ihr aus dieser Pokalreise für den restlichen Verlauf der Saison mitnehmen?
Der DFB-Pokal war ein ganz anderer Wettbewerb. Du fährst hin und weißt: Wenn du verlierst, bist du direkt raus. In der Liga hast du noch die Möglichkeit, eine Niederlage im nächsten Spiel wieder wettzumachen. Aber die Übernachtungsfahrten haben uns viel gebracht, wir sind als Mannschaft ein Stück weiter zusammengewachsen. Dadurch haben wir auch gewisse Abläufe etabliert, die auch in der A-Liga hilfreich sein werden.
Im Sommer kamen mit aufrückenden U17-Spielern und externen Neuzugängen viele neue Gesichter in die Mannschaft. Wie lange hat es gedauert, bis die Mannschaft sich gefunden hat? Kann man sagen, dass dieser Prozess abgeschlossen ist?
Man merkt weiterhin, dass es ein fortlaufender Prozess ist. Es sind Jungs, die zum Teil in den Jahren zuvor nicht an einem NLZ gespielt haben. Es benötigt Zeit und es wird auch weiter Zeit benötigen, aber bis dato sind wir mit der Entwicklung zufrieden und gespannt, wo die Reise für die einzelnen Jungs noch hingeht.
Was war Dein Highlight der diesjährigen Hinrunde?
Mein Highlight der Vorrunde war der Derbysieg in Karlsruhe, weil wir nicht nur gegen den KSC gewonnen haben, sondern uns gleichzeitig damit für die A-Liga qualifiziert haben. Und das auch noch auswärts. Das hat schon etwas mehr Freude gemacht.
Mit welcher Zielsetzung startet Ihr den Weg in die Liga A?
Wir wollen in die Playoffs, zu hundert Prozent. Also Top-4 in der Gruppe werden, um dann ins Achtelfinale einzuziehen.



