26. Spieltag

Spielbericht

0:2-Pleite gegen Bochum

In einem ereignisarmen Spiel hat der 1. FC Kaiserslautern 0:2 gegen den VfL Bochum verloren. Beide Treffer für die Gäste erzielte Stürmer Simon Terodde.

Die Roten Teufel starteten gleich mit drei neuen Spielern in die Partie: Für den verletzten Tim Heubach (Muskelbündelriss) rückte Patrick Ziegler in die Innenverteidigung, Michael Schulze rückte für Lukas Görtler in die Mannschaft und Chris Löwe spielte für den gelbgesperrten Gaus.

 

Nach etwa sechs Minuten hatte der 1. FC Kaiserslautern die erste Halbchance: Bödvarsson klaute sich den Ball von Terodde, spielte klasse in den Lauf von Antonio Colak, doch der wurde von Bochums Abwehr abgedrängt. Während Bochum nun etwas mehr Spielanteile hatte, lauerte der FCK auf die Fehler des Gegners. Die hielten sich allerdings in Grenzen.

 

15 Minuten waren gespielt und das Spiel plätscherte vor sich hin. Bochum wurde dann erstmals nach einem Standard gefährlich: Eisfeld flankte den Ball in die Mitte, Fabian köpfte die Kugel aufs Tor und Chris Löwe klärte ebenfalls per Kopf auf der Linie. Anschließend folgten von beiden Teams viele Fehlpässe, kleinere Fouls und wenig spielerische Glanzstücke.

 

Die größte Chance hatte der VfL Bochum in der 34. Minute: Peniel Mlapa stürmte von der rechten Seite in den Strafraum, feuerte den Ball aber knapp am Tor vorbei. Dabei blieb es nach 45 Minuten. Beide Mannschaften taten sich schwer und brachten wenig zustande, für die zweite Hälfte gab es noch mächtig Luft nach oben

 

Der Schock kam nach dem Anpfiff der zweiten Hälfte. Es waren keine zwei Minuten gespielt, als Mlapa nach einem Kontakt mit Vucur im Strafraum fiel und Schiedsrichter Patrick Ittrich Elfmeter für Bochum pfiff. Terodde sagte merci und es stand nach 46 Minuten 1:0 für Bochum.

 

Die Antwort des FCK kam nur wenige Augenblicke später: Nach einem scharfen Freistoß von Chris Löwe konnte Bochums Keeper Manuel Riemann gerade noch mit dem Fuß parieren.

 

59 Minuten waren rum und Chancen nach wie vor Mangelware. Doch dann der FCK: Zimmer und Schulze kombinierten sich durch den Strafraum, Zimmer passte zu Halfar und dessen Schuss zischte knapp über das Gehäuse. Konrad Fünfstück wechselte dann offensiv: Ruben Jenssen ging, Manfred Osei Kwadwo kam (65.). Die Roten Teufel wurden stärker, kamen immer mal wieder durch die Abwehr, aber ohne Fortune. Bochums Perthel hätte dann fast das 2:0 erzielt, aber seinen Kopfball nach einer Ecke klärte Halfar am kurzen Pfosten.

 

Kurz vor dem Schluss machte Terodde alles klar: Nach einem Ballverlust des eingewechselten Pritsche startete Bochum einen Konter, Terodde vernaschte Torwart Müller sowie die Pfälzer Abwehr und schoss die Kugel zum 2:0 ins Netz (90.).

Statistiken

Stimmen

Stimmen

Konrad Fünfstück
In der ersten Halbzeit haben wir Bochum gut angelaufen und taktisch sehr diszipliniert gespielt. Es war heute sehr schwierig, ein Kombinationsspiel aufzuziehen. Mit Beginn der zweiten Halbzeit hat sich das Spiel wieder absolut unerfreulich gedreht mit dem Elfmeter kurz nach Anpfiff. Gegen eine Mannschaft wie Bochum, die die drittbeste Abwehr stellt, ist es anschließend sehr schwierig, Chancen herauszuspielen. Aktuell haben wir das Problem, dass wir zu viele individuelle Fehler machen, die zu Toren führen. Eine Mannschaft, die seit zehn Spielen ohne Niederlage ist, spielt auch mit breiter Brust, für uns dagegen ist es aktuell keine so schöne Situation. Aber man muss auch sehen, dass wir in den letzten vier Spielen gegen den Tabellenzweiten, -dritten und -vierten verloren haben. Wir müssen daher mit Überzeugung weiterarbeiten und in Düsseldorf so auftreten, dass wir die nötigen Punkte holen. Wir werden uns dieser Situation stellen. Was uns aktuell fehlt, sind Kleinigkeiten. Das Schlimmste, was wir da machen könnten, wäre, den Kopf in den Sand zu stecken.

Gertjan Verbeek

Wir hatten Kaiserslautern im Vorfeld gut analysiert und hatten gehofft, mit fußballerischer Weise das Spiel bestimmen zu können. Das war heute schwierig, auch aufgrund des Bodens, und so hatten wir dann Probleme in der ersten Halbzeit. Dann haben wir das Glück, dass wir nach der Pause schnell in Führung gehen. Da musste der Gegner kommen. Wir haben dann auch gut verteidigt und es haben sich mehr Räume ergeben. Am Ende hat es noch geklappt mit dem 2:0. Ich hätte gerne gesehen, dass das früher passiert wäre. Aber dennoch ein Kompliment an meine Mannschaft. Wir mussten viel verteidigen und waren am Ende die glücklichere Mannschaft mit dem 2:0.

Vorbericht

Montag, 20.15 Uhr: Bochum kommt

In der Hinrunde jubelte Konrad Fünfstück gegen den VfL Bochum in seinem ersten Spiel als FCK-Coach und sackte einen 2:1-Erfolg ein. Nun steht das Rückspiel an und der VfL Bochum hat zu alter Stärke zurückgefunden. In diesem Match müssen die Roten Teufel nicht nur auf Stürmer Simon Terodde aufpassen.

Die Ausgangslage

Gertjan Verbeek ist hart im Nehmen. Kein Wunder, denn der Coach des VfL Bochum ist Judomeister, ehemaliger Boxer und Zweitligatrainer. Unter anderem deswegen ließ ihn die kleine Durststrecke seines Clubs kalt und siehe da: der VfL ist längst wieder in der Spur.

Bochum steht auf Tabellenplatz fünf und hat 40 Punkte gesammelt. Mit dem Abstieg wird die Mannschaft von Trainer Gertjan Verbeek vermutlich nichts mehr zu tun haben. Dafür spielen die Bochumer viel zu stark und sind seit fünf Spielen ungeschlagen. Zuletzt gab es ein 2:2 gegen Arminia Bielefeld. Allerdings dürfte der Aufstiegszug für die Mannen aus dem Ruhrpott abgefahren sein, denn der Abstand auf den Tabellendritten 1. FC Nürnberg beträgt ganze zehn Zähler. Will der VfL doch noch auf diesen Wagon aufspringen, muss ein Sieg beim 1. FC Kaiserslautern her.

Dem FCK fehlen leider noch neun Punkte bis zur 40-Punkte-Marke. Damit steht die Mannschaft von Trainer Konrad Fünfstück aktuell auf dem zwölften Rang – glücklicherweise noch mit sechs Punkten Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz. Noch. Denn nach drei Niederlagen in Folge sind die Roten Teufel etwas nach unten gerutscht. Für einen positiven Schub sollten die Gedanken an das Hinspiel in Bochum sorgen: Damals gewann der FCK 2:1 und bescherte seinem neuen Trainer Fünfstück einen Traumeinstand. Bochum war zu diesem Zeitpunkt Tabellenführer und schien unschlagbar. Ein Überraschungssieg.

Die Stärken und Schwächen

Mit Simon Terodde hat der VfL die personifizierte Torgefahr in seinen Reihen. 15 Tore und vier Torvorlagen stehen beim 28-Jährige zu Buche. Nach einer längeren Durststrecke hat er pünktlich zum Saisonendspurt zu alter Stärke gefunden und fünf Treffer in den letzten drei Spielen erzielt. Daneben oder dahinter agiert der talentierte Janik Haberer (21.). Er spielt meistens als hängende Spitze bzw. im offensiven Mittelfeld, setzt die Abwehr unter Druck und legte vier Tore vor. Daniel Halfar hat am Montag die Aufgabe, die Kreise von Haberer einzugrenzen – hier ist viel Laufarbeit gefragt! Glücklicherweise kommt unser Stürmer Jón Daði Böðvarsson auch immer besser in Fahrt und erzielte im letzten Spiel gegen Nürnberg seinen ersten Treffer. Die Bochumer Abwehr um Onur Bulut (21), Marco Terrazzino (24) oder Felix Bastians (27) ist also ebenfalls gefordert.

Ein anderer Spieler, der in dieser Saison seinen Durchbruch in Bochum gepackt hat, ist Thomas Eisfeld (23). Wegen seiner klugen Pässe und gefährlichen Schüsse ist er fast nicht mehr aus dem Mittelfeld der Bochumer wegzudenken. Klar, dass FCK-Trainer Konrad Fünfstück vor dem VfL warnt: „Die Bochumer haben einige gute Spieler in ihren Reihen. Wir wissen, was Bochum kann, wie sie spielen. Sie sind taktisch gut drauf und verfügen über viele gute Einzelspieler. Der VfL hat noch immer die Chance auf Platz drei.“

Und Schwächen? Sind beim VfL Bochum schwer zu finden. Vielleicht ist es die fehlende Konstanz in den Auswärtsspielen, von denen Bochum „nur“ eins der letzten vier gewonnen hat.

Die Kader

Gertjan Verbeeck kann beim VfL Bochum bis auf Timo Perthel (27) aus dem Vollen schöpfen, dagegen muss FCK-Coach Fünfstück sein Team umbauen. Nach dem Ausfall von Innenverteidiger Tim Heubach (27, Muskelbündelriss) rückt wohl Patrick Ziegler (26) neben Stipe Vucur (23) in die Innenverteidigung. Auf der linken Seite muss zudem Marcel Gaus (26) ersetzt werden, er fehlt gelbgesperrt. Im Sturm steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Kacpar Przybylko (22), der sich mit Problemen am Sprunggelenk plagt. Trotz dieser Ausfälle und den miesen Ergebnissen in der englischen Woche ist FCK-Verteidiger Jean Zimmer vor dem Duell mit dem VfL Bochum optimistisch: „Wir sind alle charakterlich so stark, dass wir befreit in das nächste Spiel reingehen können. In den letzten drei Heimspielen haben wir nicht schlecht agiert – nur das Ergebnis hat nicht gepasst.“

Prognose

Nach drei Niederlagen in Folge ist das Selbstvertrauen des FCK nicht gerade auf einem Höhenflug und mit dem VfL Bochum reist ein Gegner an, der wieder zu alter Stärke zurückgefunden hat. Daniel Halfar und Markus Karl haben gleich zwei Aufgaben zu bewältigen: Erstens, die Lücken im Mittelfeldstopfen sowie Passwege zustellen und zweitens, die FCK-Offensive mit Pässen versorgen. Stürmer wie Terodde lassen sich nicht komplett ausschalten. Außerdem ist der Stürmer nicht alleine für die Tore des VfL verantwortlich. Für die FCK-Abwehr gilt es deswegen, hellwach zu sein, denn Teroddes Kumpanen Haberer, Terrazzino und Co sind nicht minder gefährlich.

Für den FCK wartet nach der englischen Woche also gleich die nächste schwere Aufgabe gegen eines der stärksten Teams der Liga. Hoffnung macht die gute Leistung gegen den 1. FC Nürnberg, die Konrad Fünfstück zufolge ohne einen Fauxpas gegen Bochum fortgesetzt werden soll: „Wir sind davon überzeugt, dass wir unsere Punkte holen werden und wissen, dass die Mannschaft gut trainiert und an einem Strang zieht. Darum werden wir uns auch irgendwann wieder belohnen für einen engagierten Auftritt wie zuletzt in Nürnberg.“

Liveticker

Anfahrt

Anfahrtsbeschreibung

 

Fritz-Walter-Stadion

Fritz-Walter-Straße 1
67663 Kaiserslautern

 

A6 / A63
Auf der A6 Abfahrt Kaiserslautern-Centrum, Mannheim; Auf A63 bei Dreieck Kaiserslautern Richtung Mannheim/Kaisersl.-Centrum/A6 abfahren /auf B40 Richtung Eselsfürth / geradeaus auf Mainzer Straße /bei Hertelsbrunnenring links abbiegen auf L04 / geradeaus auf Barbarossastraße / links abbiegen in die Kantstraße / rechts abbiegen in Fritz Walter Straße, Parkplätze ausgeschildert

Aus Süden
A62 Richtung Weselberg, Landstuhl / bei Autobahnkreuz Landstuhl West auf A6 Richtung Mannheim, Landstuhl-Ost, Kaiserslautern / weiter wie oben

Aus Westen/Osten
A6 entweder Richtung Mannheim, Landstuhl-Ost, Kaiserslautern (Westen) oder A6 Richtung Saarbrücken, Kaiserslautern (Osten) / weiter wie oben

Behindertenparkplätze

Am Stadion gibt es ca. 85 Behindertenparkplätze auf Parkplatz Süd (hinter Südtribüne, Beschilderung folgen); bei Bedarf gibt es weitere Plätze.

Die Behindertenparkplätze sind in unmittelbarer Nähe des Stadions, ca. 100m vom Behinderten- bzw. Rollstuhlfahrereingang entfernt. Der Zugang zu den Rollstuhlfahrerplätzen ist barrierefrei.

Es ist unbedingt ein Durchfahrtsschein erforderlich. Der Parkausweis ist über den Kartenverkauf bei Katrin Vatter (Ticketing für Behinderte) zu beziehen; Anmeldung muss bis spätestens eine Woche vor dem Spiel erfolgen.

P+R Parkplätze

Park&Ride zum Fritz-Walter-Stadion

P+R Platz KL-Ost–Schweinsdell
Anfahrt aus Richtung:
Mannheim/Ludwigshafen - A6 Ausfahrt KL-Ost
Mainz - A63 Ausfahrt Sembach
Bad Dürkheim/Neustadt B37
Abfahrtshaltestellen am Stadion: Kantstraße, vor der Agip-Tankstelle

P+R Platz Opel
Anfahrt aus Richtung:
Saarbrücken/Trier - A6 Ausfahrt KL-West Abfahrtshaltestellen am Stadion: Bremer Straße, in Richtung Waldschlösschen

P+R Universität

Anfahrt aus Richtung:
Annweiler/Landau - L503 Abfahrtshaltestellen am Stadion: Parkplatz Bremerstraße/Dunkeltälchen

Anfahrt mit dem Linienbus

Stadionbesucher, die in der Stadtmitte wohnen oder parken, können mit der Linie 102 ab der Haltestelle Rathaus A zum Stadion fahren. Hier werden zu den Spitzenzeiten Verstärkerbusse eingesetzt. Die Rückfahrt ist nach dem Spiel ab Hauptbahnhof möglich.

Haltestellen in Stadionnähe, die im Wechsel alle halbe Stunde angefahren werden: Lasallestraße, Kantstraße, Hegelstraße.
Die Bushaltestellen sind nur wenige Meter vom Stadion entfernt.

Fahrplaninformationen und Tarifauskünfte erhalten Sie beim Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) http://www.vrn.de

Anfahrt mit dem Fanbus

Für die Fanbusse des FCK, sowie für auswärtige Fanbusse haben wir eigene Parkplätze in Stadionnähe.
 
Für die Fanbusse des FCK steht der Parkplatz in der Bremerstraße zur Verfügung.
Vom Parkplatz Bremerstraße führt eine Treppe direkt zum Stadion.
Anfahrt: A63 Ausfahrt Kaiserslautern Centrum, A6, Mannheim / auf B40 Eselsfürth / bei Benzinoring links auf Hilgardring abbiegen /geradeaus auf Barbarossaring / An Ampel rechts abbiegen auf die Barbarossastraße / an der 2. Ampel  links auf Eisenbahnstraße / im Kreisverkehr die 2. Ausfahrt / nach ca. 1 Minute links auf Parkplatz Bremerstraße einbiegen.

Die Fanbusse gegnerischer Fans haben die Möglichkeit auf dem Messeplatz zu parken. 
Anfahrt : A63 Ausfahrt Kaiserslautern Centrum, A6, Mannheim / auf B40 Eselsfürth / bei Benzinoring links auf Hilgardring abbiegen /geradeaus auf Barbarossaring / links abbiegen auf Messeplatz.

Anfahrt mit der Bahn

Der Hauptbahnhof in Kaiserslautern liegt in unmittelbarer Nähe zum Fritz Walter Stadion. Der Fußmarsch dauert rund fünf Minuten.

Mit dem neuen FCK-Kombi-Ticket gelten an den Spieltagen für Besucher aus dem VRN-Gebiet alle Eintrittskarten zu den Punktspielen der Fußball-Bundesliga und zu den Pokalspielen des FCK im Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern zugleich als Fahrschein (Kombi-Ticket). Das Kombi-Ticket berechtigt zur Fahrt mit allen Bussen, Straßenbahnen, Stadtbahnen sowie den Nahverkehrszügen und S-Bahnen im Bereich des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar.Besucher aus dem Bereich zwischen Zweibrücken und Tauberbischofsheim bzw. Alzey und Wissembourg können mit ihrer Eintrittskarte am Tage des Spiels aus dem gesamten Verbundgebiet des VRN mit dem ÖPNV sicher und umweltfreundlich anreisen. In das Kombi-Ticket integriert ist auch der P+R-Verkehr der Technischen Werke Kaiserslautern Verkehrs AG (TWK).Tarifauskünfte an Werktagen 8 bis 17 Uhr, Fahrplanauskünfte rund um die Uhr telefonisch unter 01805-8764636 (14 Cent je angefangene Minute aus dem Festnetz; aus Mobilfunknetzen ggf. abweichende Preise).

Weitere Informationen und Fahrpläne unter www.vrn.de