Sicherheit

Sicherheitspolitik des 1. FC Kaiserslautern

Der 1. FC Kaiserslautern zählt zu den bedeutendsten Fußballklubs Deutschlands. Vier Deutsche Meistertitel und zwei Pokalsiege unterstreichen dies eindrucksvoll und haben dafür gesorgt, dass sich der FCK zu einem Traditionsverein mit großer nationaler und auch internationaler Reichweite entwickelt hat. Neben den sportlichen und wirtschaftlichen Zielsetzungen gehört auch ein ganzheitliches und professionelles Sicherheitsmanagement zu den obersten Managementaufgaben des Vereins. Der FCK ist sich seiner öffentlichen und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und sieht das Bewältigen von Sicherheitsfragen im Rahmen von Fußballgroßveranstaltungen als zentrale, rechtliche gebotene und unabdingbare Managementaufgabe des Vorstandes an. Ziel ist es, die größtmögliche Sicherheit in Zusammenarbeit mit allen internen und externen Sicherheitsträgern für alle Anspruchsgruppen im Rahmen der Heimspiele des FCK im Fritz-Walter-Stadion herzustellen.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, führt der FCK in der Saison 2016/17 ein professionelles Sicherheitsmanagement gemäß dem DFB-Regelwerk „Zertifizierung des Sicherheitsmanagements im Profifußball“ (Stand: 19.08.2014), welches alle spezifischen und organisatorischen Abläufe dokumentiert, ein. Auf dieser Basis werden alle Sicherheitsstandards gemäß den internen und externen Anforderungen systematisch weiterentwickelt. Der FCK orientiert sich dabei an allen rechtlichen Vorgaben und leitet entsprechende Präventivmaßnahmen ab.

Ein sicheres Stadionerlebnis, sowie das präventive, sicherheitsorientierte und gesetzeskonforme Handeln ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Zukunft unseres Vereins.

Um diese Ziele zu erreichen, verpflichtet sich der FCK zu folgenden Maßnahmen und Grundsätzen:

1. Eine kontinuierliche Fortschreibung und regelmäßige Überprüfung des bestehenden Sicherheitskonzeptes auf Aktualität und inhaltliche Weiterentwicklungen.

2. Die Vorbereitung und Umsetzung aller notwendigen und zumutbaren Sicherheitsmaßnahmen um die Sicherheit bei der Durchführung von Heimspielen im Fritz-Walter-Stadion zu gewährleiten.

3. Die Bereitstellung geeigneter infrastruktureller, finanzieller Mittel und organisatorischer Rahmenbedingungen zur Umsetzung angemessener Sicherheitsmaßnahmen und Servicequalität. 

4. Der Einsatz eines qualifizierten und geschulten Sicherheits- und Ordnungsdienstes in angemessener Anzahl.

5. Der FCK gewährleistet Fortbildungen für alle verantwortlichen Mitarbeiter und fördert das allgemeine Verantwortungsbewusstsein und Verständnis für präventives und sicherheitsorientiertes Handeln aller Mitarbeiter. Zur Erreichung der Präventions- und Sicherheitsziele und der aktiven Umsetzung von sicherheitsbezogenen Maßnahmen ist jeder Mitarbeiter eigenverantwortlich verpflichtet. Den sicherheitsrelevanten Weisungen des für Sicherheitsfragen zuständigen Vorstandsmitgliedes, dem Veranstaltungsleiter und dem Sicherheitsbeauftragten ist stets Folge zu leisten.

6. Alle Mitarbeiter, Kooperationspartner, Sponsoren, Dienstleister, Caterer und Lieferanten des FCK verpflichten sich, durch ihr Verhalten zu einem sicheren Stadionerlebnis aller Beteiligten beizutragen und Sicherheitsrisiken stets zu vermeiden.  

7. Die Durchführung von regelmäßigen Sicherheits- und Spieltagsbesprechungen im Rahmen der Spieltagsorganisation, Spieltagsvor- und –nachbereitung unter Einbeziehung aller internen und externen Sicherheitsträger.

8. Die Dokumentation aller Sicherheitsmaßnahmen vor, während und nach einem Heimspiel.

9. Der FCK legt großen Wert auf eine gute Fanbetreuung und einen intensiven und zielorientierten Fandialog.

10. Der FCK setzt auf ein starkes Sicherheitsnetzwerk in Kaiserlautern, bringt sich aktiv in dieses ein und fördert das Zusammenwirken der internen und externen Sicherheitsträger.

Zur Umsetzung dieser Grundsätze, Verpflichtungen und Ziele wurde ein Sicherheitsmanagementsystem eingeführt und durch den Vorstand des 1. FC Kaiserslautern verbindlich für alle Mitarbeiter in Kraft gesetzt.

Mit der nachstehenden Unterschrift tritt die vorliegende Sicherheitspolitik verbindlich in Kraft.

Kaiserslautern, den 29.09.2016
 
Thomas Gries                                               Michael Klatt
Vorstandsvorsitzender                                  Vorstandsmitglied