Mission und Vision

Mission des Leistungszentrums

Eine Perspektive für den Nachwuchs
Die Geschichte des deutschen Fußballs ist untrennbar mit der des 1. FC Kaiserslautern verbunden. Seit dem Jahr 1900 wird in Kaiserslautern Fußball gespielt und seit beinahe hundert Jahren treten die Roten Teufel auf Deutschlands höchstem Fußballberg, dem Betzenberg, an. Die „Walter-Elf“ rund um die Gebrüder Walter und allen voran den Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft  Fritz Walter prägte durch ihre einzigartigen Erfolge nicht nur den Fußball des FCK oder der Weltmeisterelf des Jahres 1954, sie stand auch für elementare Werte Ehrlichkeit, Nächstenliebe, Respekt und soziale Verantwortung. Nicht zuletzt begründete die Walter-Elf aber auch die Tradition der erfolgreichen und nachhaltigen Nachwuchsarbeit des 1. FC Kaiserslautern, denn die fünf Weltmeister Fritz Walter, Ottmar Walter, Horst Eckel, Werner Liebrich und Werner Kohlmeyer wurden beim FCK ausgebildet.

Diese Historie, verbunden mit zahlreichen sportlichen Erfolgen, alten und neuen Idolen und eine Sportstätte, die für Leidenschaft und Heimatverbundenheit gleichermaßen steht, verpflichten den FCK zu den allerhöchsten Ansprüchen an seine Arbeit und deren Leitbilder. Wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit ist die Ausbildung junger Fußballer. Das oberste Ziel für den Sportpark „Rote Teufel“ ist die Heranführung der Topptalente an den Lizenzspielerkader.

Angetrieben von der Motivation, einen im Trainingszentrum  am Fröhnerhof Sportpark „Rote Teufel“ ausgebildeten Spieler im traditionsreichen Fritz-Walter-Stadion spielen zu sehen und unterstützen zu können, leben die Mitarbeiter mit Leidenschaft und Begeisterung ihre täglichen Aufgaben.

Eine besondere Bindung zum Verein soll auch bei den Nachwuchsspielern erreicht werden. Sie werden intensiv mit der Geschichte des Vereins und mit der Bedeutung des 1. FC Kaiserslautern für die Menschen in der Region konfrontiert. Dabei spielen neben den sozialen Werten der „Walter Elf“ besonders ein gesunder Ehrgeiz und die Zielstrebigkeit beim Verfolgen seiner Ziele dieselbe Rolle wie Hilfsbereitschaft und Ehrlichkeit im Umgang miteinander. Als Leitmotiv soll dabei das Gefühl stehen, wichtiger Bestandteil und Baustein der „FCK-Familie“ zu sein.

Aufgaben und Ziele

Das Trainingszentrum am Fröhnerhof nimmt eine sehr wichtige Rolle in der Realisierung der Aufgabe des Klubs ein. Die Förderung und Entwicklung von jungen Spielern für das Wohl des Fußballs und des Vereins ist von grundlegender Bedeutung. Die Erfüllung der sozialen und erzieherischen Rolle des Trainingszentrums am Fröhnerhof kommt nicht nur dem Verein, sondern der Gesellschaft als Ganzes zu Gute. Hierfür sind im Speziellen die Koordinatoren, Trainer, Co-Trainer und Betreuer zuständig. Eine qualifizierte Talentförderung durch das Trainingszentrum am Fröhnerhof lässt die Qualität der Wettbewerbe, der Auswahlmannschaften und der Nationalmannschaften ansteigen.

Grundlegende Aufgabe: Entwicklung & Ausbildung

Im Zentrum der Vereinsarbeit steht die nachhaltige, effektive und bewusste Entwicklung und Ausbildung der jungen Spieler. Dieses Ziel wird von allen Trainern, Spielern und Mitarbeitern des Sportparks „Rote Teufel aktiv gelebt. Der 1. FC Kaiserslautern gestaltet dabei den Weg der jungen Sportler auf ihrer sportlichen und persönlichen Entwicklung. Klarer Auftrag und sportliches Ziel ist die Hinführung möglichst vieler junger Athleten zum Lizenzspielerkader.

Eingebettet ist dieser Auftrag in ein Konzept ganzheitlicher Ausbildung, um sowohl die schulische und berufliche Ausbildung, die Persönlichkeitsentwicklung und den Leistungssport sinnvoll miteinander zu verbinden. Talente mit besonderen Eigenschaften werden individuell gefördert, gefordert und gemäß ihrer Eigenschaften zusätzlich geschult oder abgestimmt frühzeitig in die nächsthöhere Altersklasse gezogen, um Unterforderungen zu vermeiden oder neue Herausforderungsreize zu setzen.

Der Slogan „Lautrer Spieler geben niemals auf“ spiegelt das Leitmotiv der Nachwuchsarbeit des FCK wider: Es zeigt das Verständnis der Anhänger und Menschen dieser Region, wenn es um das Überwinden scheinbar ausweglosen Situationen geht. Mit Beharrlichkeit, harter Arbeit, Ausdauer und großem Willen ist man in der Lage alles zu schaffen und jede Hürde zu überwinden, egal wie übermächtig sie auch erscheint.

Zielgruppen

Der 1. FC Kaiserslautern vertraut im Grundlagen- und Aufbaubereich auf eine besonders breite Auswahl an Spielern, die aus dem näheren Umland des Kreises Kaiserslautern bis hinein in die angrenzenden Regionen und Kreise rekrutiert werden. In diesen Altersklassen ist es ein wesentliches Ziel, eine hohe Fluktuation der Spieler zu vermeiden, um sie langfristig auszubilden. Die Sichtung erfolgt in diesen Altersklassen nicht nach Positionen, sondern nach fußballerischem Potential, völlig unabhängig von sozialen Kriterien oder ethnischen und religiösen Hintergründen. Die regional besten Spieler werden möglichst früh an den FCK gebunden und optimal in Heimatnähe gefördert und gefordert. Die jungen Spieler verbleiben bis zu einer gewissen Reife und Alter im gewohnten heimischen Umfeld. Hierbei haben die Partnervereine eine wesentliche Bedeutung, da das Ausbildungskonzept des FCK so auch in weitere Regionen übertragen wird.

Eine verfeinerte Selektion beginnen erst mit Verlassen des Aufbaubereichs und Eintritt in den Leistungsbereich (U16-U19). Ab diesem Zeitpunkt der Ausbildung sollen nur noch besonders talentierte Spieler, möglichst Angehörige der Landesauswahlen, verpflichtet werden. Den wesentlichen Teil der Mannschaften machen sogenannte „Eigengewächse“ aus. Die besten überregionalen Spieler werden ab der U15 in das FCK-Internat aufgenommen. Diese Kooperation ermöglicht es, die individuelle Qualität der Mannschaften anzuheben und eine optimale Ausbildung zu gewährleisten.

Der Sportpark „Rote Teufel“ spricht mit seiner Arbeit neben den jungen Athleten eine Vielzahl verschiedener Gruppen und Personen an. Die Eltern der Spieler identifizieren sich idealerweise ebenso mit den Zielen der Ausbildung wie die Vereinsmitarbeiter, Partner, lokale sowie regionale Sponsoren und politische Funktionsträger.

Werte und Normen

Der FCK bekennt sich zu den durch die „Walter-Elf“ vorgelebten Werten, der durch seine exponierte Stellung begründeten Rolle in der Gesellschaft und der daraus resultierenden Verantwortung. Alle Vereinsentscheidungen werden an den genannten Werten gemessen. Der Sportpark „Rote Teufel als Trainingszentrum für die Nachwuchsmannschaften des FCK ist unverzichtbarer Bestandteil des Vereins und demnach den gleichen Normen und Werten verpflichtet.

Der 1. FC Kaiserslautern steht für folgende Werte ein:
-    Für sportliche Fairness
-    Für Volksnähe
-    Für regionale Verbundenheit
-    Für Ehrlichkeit
-    Für Nächstenliebe
-    Für gegenseitige Respekt
-    Gegen Rassismus und Diskriminierung
-    Gegen Gewalt

Zwischen Verein, Fans, Trainern, Spielern und Mitarbeitern gelten gemeinschaftliche vereinbarte Werte und Normen, die die große Tradition des FCK ausmachen und den Verein nachhaltig geprägt haben. Trainer, Spieler und Mitarbeiter haben diese Werte und Normen in Form von sozialorientierten Regeln verarbeitet. Diese gelten für Spieler, Eltern und Trainer gleichermaßen.

Verhaltensregeln für Spieler
-    Die vom FCK formulierten Werte gelten auf- als auch abseits des Spielfelds
-    Ein Roter Teufel zeichnet sich durch absolute Leistungsbereitschaft und hohe Motivation aus
-    FCK-Spieler sind fair
-    Sie haben Respekt vor der Leistung anderer
-    Sie sind ehrlich
-    Entschlossenheit und Kameradschaft sind Werte eines FCK-Teams
-    Ein Lautrer Spieler ist diszipliniert und pünktlich

Verhaltensregeln für Eltern
-    Eltern von FCK-Spielern sind wichtiger Teil der Vereinsaußendarstellung
-    Sie halten sich an die Normen und Werte des FCK
-    Die Eltern von Spielern der Roten Teufel begleiten ihre Kinder und Jugendlichen an Trainings- und Spieltagen in angemessener Weise
-    Sie geben keinerlei Anweisungen und vermeiden negative Aussagen während Training und Spiel

Verhaltensregeln für Trainer und Betreuer
-    Trainer, Betreuer und Mitarbeiter sind aktive Botschafter des Vereins und stehen für die Normen und Werte des FCK ein
-    Sie sind loyal gegenüber dem Verein
-    Sie verhalten sich immer fair und wie ein Sportsmann
-    Ein Botschafter des FCK steht für ein positives Auftreten und vermittelt Spaß an seinem Sport

Vision des Trainingszentrums

Innerhalb des Trainingszentrums am Fröhnerhof gibt es klare Vorstellungen zu den sportlichen, sozialen und allgemeinen Visionen.

Sportliche Leitlinien:
- Persönlichkeitsentwicklung der Juniorenspieler begleiten und fördern
- Qualitätssteigerung in der praktischen und fußballtheoretischen Ausbildung
- Erhöhung der Anzahl der Trainingseinheiten in Kooperation mit der Eliteschule und des Internats
- Hohe Eigenmotivation und Leistungsorientierung der Trainer und Spieler
- Selbstkritische Einschätzung der eigenen Leistung aufgrund der Vorgaben des Trainers innerhalb der Spielkonzeption
- Sportmotorische Leistungstests weiterentwickeln, Aufbau einer eigenen Philosophie bzgl. Testinhalten und Zeitpunkten
- Stärkung des Leistungsgedankens beim gesamten Team
- Zusätzliche, stärkere Förderung der Toptalente
- Ausbau des Teamgedankens innerhalb der „FCK – Familie“

Soziale Visionen:
- Verantwortungsgefühl vermitteln  
- Vertrauen zum Trainer stärken
- Förderung der Gemeinschaft
- Stärkung des Individuums, auch Schwächen zulassen, sie zu Stärken ausbauen
- Ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln, „ich bin bei meinem Verein gut aufgehoben“
- Freude am Spiel erhalten
- Einordnung in die Regeln der Gemeinschaft
- Ehrlichkeit und Respekt im täglichen Umgang

Allgemeine Visionen:
- Hohe Identifikation mit dem Verein
- Positive Außendarstellung im Umgang mit anderen Vereinen, den Medienvertretern, den Zuschauern
- Qualitätsverbesserung der organisatorischen und administrativen Abläufe innerhalb des Trainingszentrums am Fröhnerhof
- Ausbau der Infrastruktur des Trainingszentrums am Fröhnerhof
- Noch engeres Zusammenrücken der Lizenzabteilung und dem Nachwuchsbereich