Ausbildungsprinzipien

Ausbildungsprinzipien

a. ausbildungsorientierte/ergebnisorientierte Arbeitsweise
Bis zur U13 steht die ausbildungsorientierte Arbeitsweise im Vordergrund. Jedoch beginnt mit der U13 auch eine ergebnisorientierte Denkweise. Diese nimmt bis zur U23 stetig zu, ohne dass die Ausbildung dabei in den Hintergrund gerät. Idealvorstellung hier, ist eine Symbiose aus beiden Arbeitsweisen zu erreichen.

b. Prinzip der variablen Positionsausbildung/Positionsspezialisierung
Im Grundlagen- und Aufbaubereich werden die Spieler auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt, dadurch soll eine größtmögliche Variabilität und Flexibilität des einzelnen Spielers gefördert werden, damit einher gehend die räumliche und zeitliche Verbesserung der Wahrnehmungsfähigkeit. „Gefühl für Ball, Raum und Gegner entwickeln!“

Im Leistungsbereich fließen die vorher gewonnenen Erkenntnisse über die spezifischen Fähigkeiten einzelner Spieler in die dann vorherrschende Positionsspezialisierung mit ein.

c. Prinzip des Erlernens der technischen Fertigkeiten
Dazu zählen vor allem:

- Dribbeln: Beidfüßigkeit, Tempowechsel, Spielübersicht
- Schießen/Passen: Genauigkeit und Präzision, verschiedene Techniken, fließender Bewegungsablauf, unterschiedliche Distanzen   
- Köpfen: offensiv/defensiv, einbeinig/beidbeinig, Genauigkeit/Präzision, mit Richtungsänderung
- Ballan- und mitnahme: absolute Ballkontrolle bei Annahme und Abspiel, Lösen vom Gegner, Tempo, Richtungswechsel

d. Prinzip des Erlernens der taktischen Fertigkeiten
Dazu zählen sowohl im offensiven als auch im defensiven Bereich:
Individualtaktik, Gruppentaktik, Mannschaftstaktik

e. Methodische/Inhaltliche Prinzipien
- entwicklungsgemäßes Training: Orientierung an biologischem Alter, der Trainierbarkeit, der Belastbarkeit
- Steigende Trainingsbelastung: Erhöhung von Umfang, Intensität, Differenzierung von Ausbildungsstufe zu Ausbildungsstufe
- Erhöhung des Schwierigkeitsgrades: Erhöhung des Raum-, Zeit- und Gegnerdrucks mit steigendem Alter