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Samstag: Generalprobe gegen den FC Zürich

Fertigmachen zur Generalprobe! Am Samstag empfängt der 1. FC Kaiserslautern im letzten Testspiel vor dem Rückrundenauftakt den FC Zürich. Die Schweizer reisen nicht nur mit einem talentierten Trainer an, sondern auch mit einem Rekordtorschützen.

Buff! Schönbächler! Hyypiä! Was wie ein Pfostenschuss in der letzten Spielminute klingt sind in Wahrheit richtig starke Kicker beziehungsweise Trainer des FC Zürich. Oliver Buff (23) wirbelt auf der rechten Außenbahn, Marco Schönbächler (26) würde über links Dampf machen, wäre er nicht verletzt und Trainer Sami Hyypia (42) ist nicht nur ein alter Bekannter aus der Fußballbundesliga, sondern ein Trainer, der sein Team am Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern verbessern möchte. Grund dafür ist der vorletzte Tabellenplatz in der heimischen Liga, wo für den FCZ am 7. Februar die Rückrunde startet.

Der finnische Coach lässt variabel spielen. Mal schickt er sein Team in einem 4-1-4-1 oder 4-4-2 aufs Feld oder stellt direkt auf ein 4-2-3-1-System um. Das macht den schweizerischen Erstligisten unberechenbar. Zudem greift Hyypiä durch: Gleich sieben Spieler mussten den Verein in der Winterpause verlassen, darunter unter anderem der ehemalige Kapitän Davide Chiumiento. Der Trainer räumt also auf und will sein neues Team gegen den 1. FC Kaiserslautern ausgiebig testen.

Und das mit großer Qualität: Die Abwehrspieler des FCK dürfen sich mit einem ganz besonderen Angreifer messen: Kein geringerer als der russische Rekordtorschütze (90 Spiele, 30 Treffer für Russland) Alexander Kerschakow läuft seit diesem Winter für den FCZ auf.

Die Roten Teufel treffen am Samstag auf ein Team, das in den letzten drei Jahren immer unter den Top Fünf der Liga stand und damit auch Europacup-Luft geschnuppert hat. Klar, die schweizerische Superleague besteht nur aus zehn Mannschaften, dennoch hat der FC Zürich eine Mannschaft, die mit dem hochkarätigen Neuzugang Kerschakow ein echter Härtetest für den FCK sein wird. In der 90. Minute sollte es dann aber natürlich „Przybyłko! Böðvarsson! Tor!“ heißen.

Das Testspiel wird am Samstag unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen.