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Rote Teufel starten beim AL-KO Cup

Wie in den vergangenen Wintern schnüren die Roten Teufel auch in diesem Jahr die Hallenschuhe. Erstmals geht es dabei am Donnerstag, 07. Januar 2016, nach Neu-Ulm, wo in der ratiopharm Arena der „AL-KO Cup präsentiert von Ehrmann“ steigt. Neben den Lautrern spielen der SSV Ulm, die SG Sonnenhof Großaspach, der SV Illertissen, Greuther Fürth und 1860 München um den Turniersieg.

Gespielt wird in zwei Dreiergruppen, wobei es der FCK in Gruppe B mit Sonnenhof Großaspach und Greuther Fürth zu tun bekommt. Die beiden Erstplatzierten beider Gruppen treten anschließend in den Halbfinals gegeneinander an.

Mit den Franken aus Fürth gibt es somit ein schnelles Wiedersehen unter dem Hallendach, stand man sich Ende November doch noch im Punktspiel in der Liga gegenüber. Ein Aufeinandertreffen, an das sich alle Lautrer angesichts des spektakulären 4:2-Erfolges sicher gerne erinnern werden. Interessant wird auch das Duell mit der SG Sonnenhof Großaspach. Die Württemberger belegen in ihrem zweiten Jahr in der Dritten Liga zur Winterpause Rang zwei hinter Dynamo Dresden und werden in der Rückrunde somit wohl um den Aufstieg in Liga zwei mitkämpfen.

Es wäre der fünfte Aufstieg innerhalb weniger Jahre für den aus der Fusion des FC Sonnenhof Kleinaspach und der SpVgg Großaspach hervorgegangenen Verein. In der Saison 2001/02 spielte der Club noch in der Landesliga. Als Architekt des aktuellen Erfolgs gilt Trainer Rüdiger Rehm, der seine Karriere als Aktiver bei der SG beendete und seit 2012 mit einer kurzen Unterbrechung zum Trainerteam des Clubs gehört. Auch Maximilian Dittgen, deutscher U20-Nationalspieler und so etwas wie der einzige Star im Kader, wurde von Rehm in der Sommerpause vom Wechsel in die Dritte Liga überzeugt.

Noch eine Nummer kleiner als die SG Sonnenhof-Großaspach kommt der FV Illertissen aus der Regionalliga Bayern daher, wobei sich der Tabellenfünfte in den vergangenen Jahren in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals schon etwas ins Blickfeld einer größeren Öffentlichkeit spielen konnte. Auf der großen Fußballbühne war auch der SSV Ulm einmal zu Hause. In den 80er Jahren mehrfach in der Zweiten Liga dabei, schaffte der Verein zur Saison 1999/2000 den Sprung in die Bundesliga.

Das Gastspiel währte allerdings nur ein Jahr, und als die Ulmer in der folgenden Spielzeit auch die Zweite Liga nicht halten konnten, folgte der tiefe Fall bis in die Verbandsliga. Nach Lizenzverweigerung und großen wirtschaftlichen Schwierigkeiten schaffte der SSV zwar noch zweimal die Rückkehr in die Regionalliga. Aktuell spielt der Club aber nur in der Oberliga Baden-Württemberg. Als klarer Favorit in der Gruppe A beim „AL-KO-Cup“ gilt somit der TSV 1860 München, der bei dem Hallenspektakel als dritter Zweitligist neben Fürth und den Roten Teufeln vom Betzenberg vertreten ist.


Die Roten Teufel starteten im Übrigen am Dienstagmorgen, 05. Januar 2016, mit dem 
Aufgalopp auf dem Betzenberg und einem anschließenden Laktattest in die Wintervorbereitung. Welche zehn bis zwölf Spieler FCK-Coach Konrad Fünfstück am Donnerstag ins Turnier schicken wird, ließ der Trainer noch offen. Sport1 überträgt den Budenzauber ab 17.30 Uhr live.