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"Neues Jahr, neues Glück"

Am Freitag, 05. Februar 2016, empfangen die Roten Teufel zum Pflichtspiel-Auftakt in das Jahr 2016 den 1. FC Union Berlin. Nach dem Motto „Neues Jahr, neues Glück“ hofft FCK-Chefcoach Konrad Fünfstück auf drei Punkte vor den heimischen Fans auf dem Betzenberg. Mit welchen Vorsätzen der FCK-Trainer und sein Mannschaftskapitän Daniel Halfar in die Partie gegen den 13. der Zweiten Bundesliga gehen, gibt im Livemittschnitt der Pressekonferenz auf FCK-TV zu sehen.

Konrad Fünfstück über…

…den Auftakt: „Wir freuen uns auf das erste Spiel, das gleich ein Heimspiel ist. Wir wollen unsere gute Bilanz in der Rückrunde ausbauen. Für meine Mannschaft heißt es jetzt einfach loslegen. Wir haben glaube ich in der Wintervorbereitung die Basis gelegt, haben im athletischen und im spielerischen Bereich viel gearbeitet. Deshalb hoffen wir darauf, den Fans ein gutes Spiel abliefern zu können“.

…den Gegner: „Mit Union Berlin haben wir gleich ein dickes Brett vor der Brust. Die Mannschaft ist mit hohen Zielen und einer sehr guten Kaderzusammenstellung in die Saison gestartet. Ich bin fest davon überzeugt, dass Union Berlin mit seine Qualität eigentlich auch dazu in der Lage ist, ganz vorne mitzuspielen. Wenn man sich den Kader anschaut, kommt man ins Grübeln, wer so alles auflaufen kann, weil sie sehr viele gute Spieler in ihren Reihen haben.  Deswegen wissen wir sehr wohl um die Qualität des Gegners“.

...die personelle Situation: "Chris Löwe hat einen Infekt. Hinter seinem Einsatz steht noch ein Fragezeichen. Kacper Przybylko hat sich im letzten Spiel gegen Zürich einen Nasenbeinbruch zugezogen. Allerdings ist es so ein 'guter' Bruch, dass eine Operation nicht notwendig ist. Es beeinträchtigt ihn nicht. Patrick Ziegler und Manfred Osei Kwadwo sind weiterhin in der Reha. Sie brauchen noch ein bisschen. Genauso wie Marcus Piossek, der noch Trainingsrückstand hat. Ansonsten sind wir gut aufgestellt."

…die Rückrunde: "Eine gute Rückrunde heißt für uns, dass wir möglichst viele zufriedene Gesichert hier hinterlassen. Das ist unser Ansporn. Ich bin kein Prophet, deshalb hüte ich mich, irgendwelche Ziele zu definieren. Ich möchte, dass die Mannschaft an die Grenze geht und mit den vorhandenen Möglichkeiten, die wir haben, das Maximum erreicht. Das heißt zumindest, dass der Zuschauer in jedem Spiel das Gefühl haben muss, dass eine Einheit auf dem Platz steht und wir alles dafür tun, erfolgreich zu sein. Gemessen wir die Mannschaft an Ergebnissen. Dem stellen wir uns."

…die „weiße Weste“ in der Vorbereitung:
"Natürlich ist es für die Trainingsarbeit leichter, wenn die Spieler Vertrauen haben und sehen, dass das was trainiert wird sich auch in den Spielen bezahlt macht. Definitiv haben wir alle im Mannschaftsverband in den Vorbereitungsspielen gut gegen den Ball gearbeitet. Ich denke aber genauso wichtig wie verteidigen ist, sich für die Offensive Ideen einfallen zu lassen. Auch daran haben wir im Training viel gearbeitet, was im Spiel gegen Zürich belohnt wurde. In der Summe ist es ein Prozess, den die Mannschaft durchläuft. Ich denke wir haben die Zeit gut genutzt."

…über das System: "Das System ist noch völlig offen. Ich möchte mir gegen Berlin auch nicht komplett in die Karten gucken lassen. Wir haben noch zwei Varianten im Kopf, die wir anhand der Trainingseindrücke nochmal durchgehen werden."

…über Jón Daði Böðvarsson: "Jón Daði Böðvarsson ist unheimlich lernwillig und wissbegierig. Er hat mit Ruben Jenssen und Alexander Ring zwei, die ihn bei der Integration hervorragend unterstützen, wenn es sprachliche Probleme gibt. Laufwege kommen eben noch nicht von heute auf morgen. Im letzten Spiel gegen Zürich sah das schon wieder ein bisschen stimmiger aus. Insgesamt ist er ein Spielertyp, der in unser Spielsystem reinpassen kann. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Jungs, die um ihn herum spielen, ihm helfen werden. Insgesamt fällt das Urteil positiv aus. Er ist auch eine Option für die Startelf."

…über Alexander Ring: "Alexander Ring war nie komplett draußen aus der Mannschaft. Er hatte eine unbefriedigende Hinrunde – von vielerlei Faktoren geprägt. Der größte Faktor war sicherlich die Verletzung, die er über mehrere Wochen mit sich getragen hat. Dass er in den Einsätzen, in denen er mitgewirkt hat, nicht das abgerufen hat, was er sich selbst vornimmt, ist unbestritten. Ich sehe aber auch bei Alex eine Vorbereitung, die wirklich hat aufhorchen lassen."

…über Startelfchancen von Maurice Deville: "Maurice ist ein spannender Spieler, der sehr viel wissen will, sich verbessern will und viel nachfragt. Allerdings ist er auch noch auf der Suche nach seiner hundertprozentigen Position. Er kann auf verschiedenen Positionen spielen – in der Sturmspitze, hinter der Spitze, auf den Außenbahnen. Und das macht er richtig. Wir müssen Maurice ein bisschen Zeit lassen. Er hat vier Tore nach Einwechslungen gemacht, wo er den Gegner ein bisschen überrascht hat. Ich bin mir sicher, es wird für Maurice nicht einfacher werden in der Zweiten Liga, weil sein Name mittlerweile bekannt ist. Die Gegner können sich auf ihn einstellen. Er ist sowohl mit dem Kopf als auch mit dem Fuß gut. Dieses Überraschungsmoment wird sicherlich weg sein. Aber ich habe bei Maurice auch ein sehr gute Gefühl, dass er, wenn er sich so weiterentwickelt, uns so richtig viel Freunde macht."

Daniel Halfar über…

…die Form: "Grundsätzlich sind wir mit der Vorbereitung zufrieden. Wir haben gut gearbeitet und alles das, was wir uns vorgenommen haben, gut umgesetzt. Aber es ist trotz allem nur eine Vorbereitung. Jetzt gilt es, da zu sein. Jetzt müssen wir die Punkte einfahren. Von daher nehmen wir das gute Gefühl in das erste Spiel mit, treten mit breiter Brust auf und wollen das, was wir uns in den letzten Wochen erarbeitet haben, gleich im ersten Spiel umsetzen, um möglichst drei Punkte zu holen und gut in die Rückrunde zu starten."


…über Jón Daði Böðvarsson: "Es ist nicht einfach, wenn du als Spieler in eine Mannschaft kommst, die schon seit einem halben Jahr zusammenspielt, Abläufe kennt, Automatismen verinnerlicht hat. Dazu noch die Sprachbarriere. Aber die Integration hat gut geklappt und Woche für Woche wird es besser mit der Abstimmung, den Laufwegen, den Kommandos auf Deutsch, die er versteht und umsetzt. Der letzte Test hat gezeigt, dass er bereits einen Schritt weiter ist als zu Beginn. Ich glaube wir sind auf einem richtig guten Weg."

…über das Thema vorläufige Transferstopps: "Uns Spielern steht es nicht wirklich zu, groß etwas dazu zu sagen. Im Endeffekt sind das Entscheidungen, die die Verantwortlichen treffen. Die haben wir zu akzeptieren. Ob zehn Neue kommen oder kein Neuer - für uns Spieler ändert sich eigentlich nichts. Wir müssen in die Spur kommen. Das ist unser Ziel. Alles andere können wir sowieso nicht beeinflussen. Thema ist es natürlich immer, aber nur für ein bis zwei Tage und dann ist es auch wieder erledigt."

…über seine Position: "Grundsätzlich darf mich der Trainer aufstellen, wo er will. Er entscheidet. Ich fühle mich auf mehreren Positionen wohl und liefere dort mein Bestes ab, wo der Trainer die beste Position für mich und die Mannschaft sieht."

…über die Stimmung im Team: "Wir sind erstmal alle froh, dass die Vorbereitung zu Ende ist. Das ist für uns Fußballer immer die 'schlimmste' Zeit, weil nur Freundschaftsspiele anstehen, keine Pflichtspiele. Man merkt, dass das Kribbeln da ist. Die ganze Woche wird nur über Union Berlin geredet. Ein Flutlichtspiel am Freitagabend in so einem schönen Stadion: das ist ein Spiel, auf das sich jeder freut. Deshalb muss ich als Kapitän auch niemanden groß motivieren."