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Nachlese: Glücklicher Punktgewinn

Ein Sieg, ein Unentschieden – der 1. FC Kaiserslautern ist so in die Rückrunde gestartet, wie er die Saison begonnen hat. Gegen Braunschweig hatten die Roten Teufel vor allem in der ersten Halbzeit Glück, trafen endlich wieder nach einem Standard und Trainer Fünfstück bewies ein glückliches Händchen bei seinen Wechseln.

Durchatmen! Nach turbulenten 90 Minuten in Braunschweig hat sich der 1. FC Kaiserslautern zum Jahresausklang einen Punkt ergattert und den 0:1-Rückstand weggesteckt. Ähnlich wie eine Kommune, die zum Jahresende schaut, was das Budget noch hergibt, hat der FCK – das muss man ehrlicherweise zugegeben – sein Glücksbudget 2015 gegen Braunschweig aufgebraucht.

Nach gutem Beginn häuften sich die Ungenauigkeiten der Roten Teufel und die Hausherren wurden stärker. So stark, dass der gebürtige Trierer Jan Hochscheidt in der 30. Minute frei zum 1:0 einschießen konnte. In der Folge schöpfte der FCK die erste Glücksladung ab: Ademi schoss vorbei, Omladic scheiterte an Müller, Khelifis Schuss wurde von Halfar von der Linie gedroschen und kurz vor der Pause vergaben Decarli und Baffo die nächsten Chancen für die Löwen. „Dazu gehörte aber in der ersten Halbzeit auch extrem viel Glück. Wir haben nicht gut gespielt, wir hatten keine Ordnung auf dem Platz und keine richtige Zuteilung. Insgesamt haben wir unser Spiel nicht gut umgesetzt. Daher waren wir froh, als es in die Pause ging“, sagte FCK-Trainer Konrad Fünfstück.

Und die Pause tat den Pfälzern gut. Ähnlich wie gegen Fürth kamen die Männer von Trainer Konrad Fünfstück in der ersten Hälfte nicht so recht in Gang und ähnlich wie in Fürth steigerte sich das Team im zweiten Durchgang – nicht ohne eine weitere Drangphase der Hausherren zu überstehen. Dann griff Coach Fünstück in die Trickkiste und wechselte offensiv: Deville, Osei Kwadwo und Colak kamen ins Spiel. Diese Wechsel zeigten Wirkung, der FCK wagte sich nun mutiger nach vorne und Braunschweig zog sich zurück. Aber beiden Teams merkte man die Strapazen der Saison an, die letzte Konsequenz fehlte. Durchatmen konnten die Spieler nur bei ruhenden Bällen. In der 67. Minute fand Jean Zimmers Ecke in Antonio Colak den perfekten Abnehmer und der FCK war endlich nach einem Standard torgefährlich. 

Dabei blieb es, denn das Glück in diesem Spiel war aufgebraucht. Leider! Dennoch beendet der FCK die ersten zwei Spiele der Rückrunde ungeschlagen und sollte in der nun anstehenden Winterpause durchatmen, die Vorbereitung aber nicht gänzlich vergessen: „Es ist schön, dass wir nach all dem intensiven Training nach langer Zeit mal wieder ein Standardtor erzielen konnten. Wir müssen uns in der Winterpause sehr gut vorbereiten, um in der Rückrunde stabiler aufzutreten“, betonte Konrad Fünfstück. Bis Anfang Februar sollte sich auch das Glücksbudget des Teams wieder gefüllt haben.