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„Ganz klar ein besonderes Spiel für mich“

In den Jahren 2005 bis 2008 trug Steffen Bohl das Trikot der Roten Teufel, am Sonntag, 13. Dezember 2015, könnte er beim Spiel des FCK gegen den MSV Duisburg erstmals in einem gegnerischen Trikot auf dem Betzenberg zum Einsatz kommen. Wir haben mit ihm über seine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte gesprochen.

Hallo Steffen, für den MSV Duisburg geht es zum Rückrundenauftakt zum FCK. Wie beurteilst Du Eure Hinrunde als Aufsteiger?
Wir sind schwer in die Saison gekommen, bedingt auch durch die vielen Verletzungen, die wir verkraften mussten. Dann kam da noch Pech hinzu: Wir haben immer wieder späte Gegentore kassiert, die uns Punkte gekostet haben. Daher sind wir punktemäßig hinter unseren Erwartungen geblieben.

Seit einigen Wochen hat mit Ilia Gruev, der vom FCK zum MSV zurückkam, ein neuer Cheftrainer das Ruder an der Wedau übernommen. Wie hast Du die ersten Wochen unter seiner Regie erlebt?
Unter Ilia Gruev waren wir in den ersten drei Spielen ungeschlagen, haben gegen starke Gegner gepunktet und dadurch neues Selbstvertrauen getankt. Der Trainer spricht viel mit uns, ist positiv und glaubt an uns. Wir hoffen, dass wir mit dieser positiven Einstellung jetzt weiter an die anderen Mannschaften heran kommen.

Du bist in Wachenheim geboren, hast von 2005 bis 2008 das Trikot der Roten Teufel getragen. Welche Bedeutung hat der FCK sieben Jahre nach Deinem Abschied noch für Dich?
Es ist immer etwas Besonderes für mich, nach Kaiserslautern zurückzukehren, ganz klar! Meine Profikarriere hat dort begonnen und ich kann auf eine erfolgreiche und schöne Zeit zurückschauen. Als Kind stand ich selbst noch in der Kurve und habe die Roten Teufel angefeuert, ehe ich dann selber das Trikot tragen durfte. Das bleibt natürlich ewig hängen.

Hast Du noch Kontakt zum Verein, nachdem im Sommer mit Tobi Sippel ein langjähriger Mitspieler den FCK verlassen hat?
Ja, klar, Kontakt ist zu dem einen oder anderen noch da: Zu Michael Schulze beispielsweise, mit dem ich in Cottbus zusammen gespielt habe. Von der „alten“ Mannschaft ist Daniel Halfar ja wieder zurück auf dem Betze. Ich verfolge weiter interessiert die Ergebnisse.

Mit welchen Gefühlen wirst Du den Betzenberg hinauffahren, wo Du bisher noch kein Spiel im gegnerischen Trikot bestritten hast?
Ich habe schonmal mit Braunschweig in Kaiserslautern gespielt, wurde aber leider nicht eingesetzt. Daher ist es jetzt – hoffentlich das erste Mal, dass ich als Gegner auf dem Betzenberg spielen darf. Diesmal – so leid es mir auch tut – möchte ich beim FCK aber etwas mitnehmen!

Auf was für ein Spiel stellst Du Dich zum Rückrundenauftakt ein?
Ich stelle mich auf einen guten Gegner ein, Lautern gehört ganz klar zu den Topmannschaften der Liga. Wir wollen ein unangenehmer Gegner sein.

Vielen Dank, Steffen!