News Details

"Es wird eine Frage der Mentalität"

Am Sonntag, 20. Dezember 2015, geht es für die Roten Teufel ins letzte Spiel vor der Winterpause. Die Truppe von FCK-Coach Konrad Fünfstück möchte sich und die Fans bei Eintracht Braunschweig kurz vor Weihnachten mit drei Punkten beschenken. Was der Trainer und Mittelfeldspieler Markus Karl in der Pressekonferenz vor der Partie gesagt haben, gibt es hier zum Nachlesen.

Konrad Fünfstück über...

...den Gegner: "Braunschweig hat unter der Woche gegen Stuttgart seine ganze Klasse unter Beweis gestellt und ein sehr gutes Spiel gemacht. Ich denke es wird zum Jahresende eine richtig harte Nuss. Sie spielen sehr variabel, sind schwer zu berechnen und verfügen über gute Einzelspieler. Wir tun gut daran, uns auf unsere eigenen Qualitäten zu fokussieren." 

...die Ziele: "Klar ist für uns: Aus den letzten fünf Spielen haben wir zehn Punkte geholt. Diesen Trend möchten wir gerne fortsetzten. Dafür werden wir alle Kräfte noch einmal mobilisieren und dann frohen Mutes nach Braunschweig fahren, um dort ein gutes Spiel abzuliefern. Es wird eine Frage der Mentalität".

...Markus Karl:
"Ich nehme die Jungs in die Pflicht - vor allem die alten "Haudegen" wie Markus Karl, der Führungsspieler ist bei uns in der Mannschaft. Er muss durch seine Körpersprache und seine Präsenz vorne weg marschieren."

...die personelle Situation:
"Sebastian Jacob und André Fomitschow sind nach wie vor langzeitverletzt. Marcus Piossek hat einen grippalen Infekt. Sie fallen definitiv aus. Ansonsten schaue ich im Training ganz genau hin, wer Vollgas gibt. Ich nehme die Jungs absolut in die Pflicht. Mit dem Platz im Mittelfeld sind wir nicht zufrieden. In Braunschweig haben wir eine gute Möglichkeit, drei Punkte zu holen. Ausruhen auf dem Heimsieg ist definitiv der falsche Ratgeber. Wir müssen enorm fließig und auf der Hut sein gegen diese schnelle Mannschaft. Ich dulde keine Bequemlichkeit und Zufriedenheit! Das Ziel von jedem Spieler, der für den 1. FC Kaiserslautern spielt, richtet sich nach dem maximalen Erfolgsgesdanken."

...ein mögliches Vorweihnachtsgeschenk:
"Vorweihnachtsgeschenk hin oder her: Letztenendes geht es darum, dass die Jungs in Braunschweig auftreten, wie es sich für eine Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern gehört. Dass sie an die Leistungsgrenze geht. Dass sie willig ist. Und dass jeder, der im Stadion ist, das Gefühl hat, dass die Jungs wollen. Es gilt, Leistung zu bringen und nicht schon an Urlaub zu denken, um das Spiel für uns zu entscheiden."

Markus Karl über...

...die Motivation: "Nach dem Sieg gegen Duisburg ist ein großer Druck von der Mannschaft abgefallen, weil jeder wusste, wie wichtig der Sieg war. Wir haben endgültig nochmal Luft nach hinten gemacht, sind weiter im guten Mittelfeld und haben die oberen Plätze nicht aus den Augen verloren, auch wenn das aktuell nicht das primäre Ziel ist. Das Spiel gegen Braunschweig wird um einiges schwieriger werden, weil der Gegner nochmal mehr Qualität hat als Duisburg. Allerdings haben wir in diesem Jahr in Spielen wie in Leipzig und Bochum bewiesen, dass wir Spitzenteams aus der Zweiten Liga ordentlich ärgern können. Das wollen wir jetzt wieder machen. Deshalb fahren wir top motiviert nach Braunschweig und wollen etwas mitnehmen."

...die Atmosphäre in Braunschweig: "Ich habe mit dem FCK in Braunschweig noch nicht verloren. In den letzten drei Spielen haben wir einmal unentschieden gespielt und die anderen beiden gewonnen. Braunschweig ist ein Traditionsverein mit positiv wilden Fans. Das Stadion ist fast immer voll. Die machen immer ordentlich Rabatz. Es ist immer gute Stimmung. Du hast das ganze Publikum gegen dich, was umso geiler ist. Bisher waren auch immer einige tausende Lautrer Fans dabei, die ordentlich dagegen gehalten haben. Der Gegner ist heimstark. Aber wir haben bewiesen, dass wir gegen solche Mannschaften gewinnen können."

...die Harmonie mit Daniel Halfar: "Ich bin mehr der Kämpfertyp, während Daniel der filigranere Spieler ist. Daniel ist flinker auf den Beinen, ich bin in der Luft stärker. Insofern ergänzen wir uns ganz gut. Im Endeffekt entscheidet der Trainer, wer zusammen spielt. Bisher hat es in vielen Kombinationen funktioniert. Daniel ist sicherlich ein Spieler, der uns zusätzliche Qualität in der Offensive gibt und für die Kreativität zuständig ist. Wir sind froh, dass alle wieder an Bord sind. Es ist immer besser für den Trainer, wenn er aus den Vollen schöpfen kann."

...den neuen Kapitän: "Daniel ist absolut zu Recht Kapitän hier. Er hat in seiner Laufbahn viel erreicht. Er hat die Erfahrung und ist als Person wichtig für die Mannschaft."

...die Persepktive: "Die Liga ist sehr ausgeglichen. Deshalb ist alles so eng beieinander. Das ist aber auch die Gefahr: Es kann immer sein, dass man ganz schnell unten rein rutscht. Es war wichtig, dass wir da bisher nicht rein gekommen sind. Aber als FCK haben wir den Anspruch, nach oben zu gucken. Wir haben den dritten Platz im Blick. Wenn man keine Ziele hat, kann man auch nichts erreichen. Wenn wir gewinnen, sind wir oben dran. Das werden wir wahrnehmen und 100 Prozent geben. Wir wollen uns von der Einstellung her nichts vorwerfen lassen."