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Der FCK nimmt Stellung

Im Folgenden möchte der 1. FC Kaiserslautern Stellung nehmen zum Beitrag „Lautern am Boden“ aus der Sport-Bild vom 09. März 2016.

Falschmeldungen dieser Art schaden dem Verein nachhaltig, zeugen von einem verantwortungslosen Umgang mit Fakten und schaffen Unmut bei Fans & Partnern.

„Hier wird eine finanzielle Situation dargestellt, die fern jeder Realität ist“, erklärt FCK-Finanzvorstand Fritz Grünewalt und führt weiter aus: „Es ist falsch, dass dem Verein diese Saison vier Millionen Euro durch rückläufige TV- und Zuschauereinnahmen fehlen. Für die laufende Saison hatten wir einen Verlust eingeplant und hier schon rückläufige Zuschauerzahlen berücksichtigt. Der deutlich stärker eingetretene Rückgang wird das Ergebnis nochmal um ca. 1 Mio. belasten. Die TV-Gelder dagegen sind in dieser Saison sogar angestiegen und für die nächste Spielzeit haben wir bereits mit rückläufigen TV-Gelder geplant. Zusätzliche realisierte Transfergewinne im Winter wirken sich weiter positiv auf das Ergebnis aus. Bei dem derzeitigen Stand an ausstehenden Forderungen und bestehenden Verträgen lässt sich ein „Finanz-K.O.“ ausschließen. Der genannte aktuelle Vermarktungsstand für die nächste Saison ist insofern nicht aussagekräftig, da die wichtige Vermarktungsphase im Sommer erst ansteht und in den vergangenen Jahren hat der FCK bis zum Ende der Saison seine Vermarktungsziele immer erreicht.“

Auch der kommende Finanzvorstand Michael Klatt unterstreicht diese Einschätzung: „Ich habe mich bereits mit den Unterlagen für die Lizenzierung vertraut gemacht. Die aktuelle Vereinsführung passt die Finanzplanung regelmäßig an die aktuellen Entwicklungen an. Insofern wird der aktuellen Situation Rechnung getragen und vorausschauend gearbeitet. Das war übrigens einer der Gründe, warum ich mich für den FCK entschieden habe. Wir versuchen natürlich dennoch, mit zusätzlichen Einnahmen und Kosteneinsparungen  die Grundlagen zu schaffen, um künftig mehr Geld in die Lizenzspielermannschaft stecken zu können.“

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Nikolai Riesenkampff, äußerte sich ebenfalls: „Der FCK steht insgesamt auf einem wirtschaftlich soliden Fundament, hat außer den 1,2 Mio. Euro gestundeten Pachtzahlungen aus der Vergangenheit sowie der Betzeanleihe keine Darlehen zu bedienen. Die angesprochenen Rückgänge der Einnahmen haben wir im Blick und stellen uns diesen Herausforderungen. Wir wollen die anstehenden Veränderungen und Herausforderungen als Chance angehen und sind froh,  einen starken Partner wie Lagardere an unserer Seite zu haben. Dabei setzten wir auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit.“