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„Betzenberg unter Flutlicht? Da freut man sich einfach!“

Steven Skrzybski spielt seit rund 15 Jahren für den 1. FC Union Berlin. Vor dem Pflichtspielauftakt ins Jahr 2016 gegen die Roten Teufel sprachen wir mit ihm über die Feierlichkeiten zum 50. Geburtstags Unions in der Winterpause, den Start ins neue Jahr und die Schreibweise seines Nachnamens.

Hallo Steven, zunächst einmal Gratulation an Euch zu Eurem 50-jährigen Vereinsjubiläum! Wie ausgiebig dürfen wir uns die Feierlichkeiten an der Alten Försterei vorstellen?
Die Feierlichkeiten waren super. Es ist klasse, was der Verein und die Mitarbeiter da auf die Beine gestellt haben. Natürlich stecken wir als Mannschaft mitten in der Vorbereitung auf die Rückrunde. Da konnten wir nicht ganz so ausgiebig mitfeiern. Trotzdem merkt man im Umfeld, wie stolz die Fans auf die letzten 50 Jahre sind.

Du selbst bist seit rund 15 Jahren im Verein, hast sämtliche Juniorenmannschaften bei Union durchlaufen und Dich in dieser Saison zur echten Stammkraft entwickelt. Wie fühlt es sich an, den Durchbruch bei „seinem Verein“ zu schaffen?
Das ist natürlich ein Traum, der in Erfüllung ging. Es gibt nicht viele, die bei Ihrem Heimatverein den Durchbruch schaffen. Da darf man schon ein bisschen stolz sein. Ich arbeite täglich an mir und ich bin einfach glücklich, dass sich die letzten Jahre ausgezahlt haben.

Deine Bilanz nach 19 Spieltagen liegt bei drei Treffern sowie zwei Vorlagen. Wie zufrieden bist Du aktuell mit Deiner persönlichen Hinserie?
Ich bin nicht unzufrieden. Trotzdem bin ich ein Offensivspieler. Da will man logischerweise immer mehr. Aber auf meine Leistung lässt sich aufbauen, ausruhen jedoch nicht.

Aktuell steht ihr mit 23 Punkten auf Rang 13, habt Euch in der Winterpause noch einmal gezielt verstärkt. Was habt Ihr Euch für die verbleibenden Spiele vorgenommen? Wo soll die Reise am Ende hingehen?

Ich glaube, wir haben nochmal an Qualität dazu gewonnen. Das ist ja bei Wintertransfers immer so eine Sache. Unsere sportliche Leitung hat da richtig gute Kicker an Land gezogen. Die werden uns weiterhelfen. Unsere Vorrunde war nicht ganz optimal, aber die Siege in den letzten beiden Spielen vor der Pause haben uns Selbstvertrauen gegeben. Daran müssen wir jetzt anknüpfen.

Zum Auftakt ins neue Jahr gastiert Ihr auf dem Betzenberg. Das Hinspiel endete nach unserem späten Ausgleichstreffer 2:2. Auf was für ein Spiel dürfen wir uns am Freitag einstellen?
Betzenberg unter Flutlicht? Da freut man sich einfach als Fußballer. Beide Teams wollen natürlich gut aus den Startlöchern kommen. Am Ende wollen wir euch natürlich die Punkte abknöpfen, aber das wird ein hartes Stück Arbeit.

Abschließend noch eine Frage abseits des Fußballs: Was glaubst Du, wer seinen Nachnamen öfter buchstabieren muss: Du oder Dein Lautrer Gegenspieler Kacper Przybylko?
Ich glaube, da nehmen wir uns beide nicht viel. Ich habe schon kuriose Schreibweisen und Aussprachen bei mir gelesen und gehört. Da war einiges zum Lachen dabei. Ich denke, Kacper wird es da genauso gehen. Vielleicht habe ich einen kleinen Vorteil, weil mein Vorname relativ einfach ist.

Vielen Dank, Steven!